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	<title>Human Network Competence &#187; Unternehmenseinsatz</title>
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	<description>Trends zu Wissensmanagement und Kooperation im Enterprise 2.0</description>
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		<title>Rückblick auf den Workshop &#8220;Wissensmanagement im Mittelstand: Strategien, Erfolgsfaktoren und Werkzeuge&#8221; am 2.11.2010</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 18:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Anwendungsfälle]]></category>
		<category><![CDATA[BSW]]></category>
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		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Knowledge Management]]></category>
		<category><![CDATA[Teamweb]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenseinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 2. November fand beim Dresdner Kompetenzzentrum für elektronischen Geschäftsverkehr com.pas am Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft (BSW) in Dresden ein Workshop zum Thema Wissensmanagement statt. Die Präsentation zum einführenden Vortag steht auf Slideshare bereit: Neben einer Einführung in das Thema Wissensmanagement wurden auch die Fallbeispiele unserer Kunden VBH (siehe auch Beitrag zur VBH Wissensdatenbank auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 2. November fand beim <a href="http://www.bsw-compas.de/" target="_blank">Dresdner Kompetenzzentrum für elektronischen Geschäftsverkehr com.pas</a> am Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft (BSW) in Dresden ein Workshop zum Thema Wissensmanagement statt. Die Präsentation zum einführenden Vortag steht auf Slideshare bereit:</p>
<iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/5685230" width="420" height="352" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br/><br/>
<p>Neben einer Einführung in das Thema Wissensmanagement wurden auch die Fallbeispiele unserer Kunden VBH (siehe auch Beitrag zur <a href="http://www.communardo.de/home/techblog/2009/11/5/ccd09-die-wissensdatenbank-bei-vbh/" target="_blank">VBH Wissensdatenbank auf dem CCD09</a>), K.D.Feddersen und T-Systems Multimedia (siehe auch Beitrag zum &#8220;<a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/10/28/der-spannende-weg-zum-intranet-20-firmen-wiki-als-teamweb-mit-atlassian-confluence/" target="_blank">Der spannende Weg zum Intranet 2.0: Firmen-Wiki als Teamweb mit Atlassian Confluence</a>&#8220;) vorgestellt. Bereits während der Vorträge kam eine lebhafte Diskussion auf. Insbesondere auch zu den vorgestellten Fallbeispielen.<span id="more-517"></span></p>
<p>Stefan Ehrlich von T-Systems Multimedia Solutions stellte in seinem Vortrag das wiki-basierte Intranet &#8220;<a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/10/28/der-spannende-weg-zum-intranet-20-firmen-wiki-als-teamweb-mit-atlassian-confluence/" target="_blank">Teamweb</a>&#8221; vor, welches in enger Zusammenarbeit mit Communardo entstanden ist. Das Teamweb wird in diesem Jahr das klassische CMS-basierte Intranet vollständig ablösen. Vor allem aber ist das Teamweb ein Arbeitsmedium, z.B. für die Vorbereitung und Protokollierung von Mitarbeitermeetings, die Sammlung und Bearbeitung von Verbesserungsvorschlägen oder auch die Erstellung und Verbreitung von Management-Berichten über Blogbeiträge. Die Umstellung vom klassischen, von Teamassistenzen redaktionierten Berichtsdokumenten hin zum Berichtswesen 2.0 über Blogbeiträge, die über Tags (&#8220;Wochenbericht&#8221;) aggregiert werden stellt eine Prozessoptimierung dar, die bei T-Systems MMS zu deutlicher Zeitersparnis geführt hat. Stefan Ehrlich berichtete zudem, dass viele Mitarbeiter die Anzeige ihrer Fotos begrüßen und stolz auf Ihre Beiträge sind. So sind in den letzten zwei Jahren aktiver Nutzung über 15.000 Artikel im Teamweb entstanden. Dies ist vor allem auf die breite Anwendung für alle wichtigen Themen im Unternehmen zurückzuführen, von der Strategieentwicklung über Projekte bis hin zu internen Communities und Interest Groups.</p>
<p>In folgenden Vortrag stellte Björn Erik Mai das &#8220;Staxwiki&#8221; von <a href="http://www.staxera.de/" target="_blank">Staxera</a> vor, einem Hersteller von Hochtemperatur-Brennstoffzellen aus Dresden. Als Unternehmen mit einem hohen Anteil an Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung betreibt Staxera ein internes Wiki unter dem Motto  &#8220;Der Wissensvorsprung ist unser Erfolgsrezept&#8221;. Nach einem ersten Pilotversuch erfolgte eine konzeptionell begleitete Einführung im Top-down Vorgehen, welche vom BMWI-Vorhaben &#8220;<a href="http://www.diwis.net/kmu-wissenswerkstaetten.html" target="_blank">DiWis &#8211; Wissenswerkstätten</a>&#8221; begleitet wurde. Hr. Mai berichtete, dass es besonders wichtig war, die ersten engagierten Nutzer zu fördern, denn &#8220;Vorbildfunktion schafft Wiederholungstäter&#8221;. Das Staxwiki ist als Arbeitstool für die Mitarbeiter im Einsatz. Erstellt und verteilt werden auf diese Weise z.B.  Produktbeschreibungen, Vorlagen, Protokolle u.v.a.m. Dies hat insbesondere nach dem Weggang  eines australischen Mitarbeiters in seine Heimat sehr geholfen, zumindest Teile  seines Wissens für das Unternehmen zu erhalten. Besonders interessant ist die bei Staxera konsequent umgesetzte Kategorisierung aller Wikiseiten durch Einordnung in einen Würfel mit den Dimensionen Inhaltskategorie, Betriebsbereich, Berechtigung. Die Einführung wurde anfangs von der Geschäftsleitung vorangetrieben. Nach erster Skepsis haben auch die Führungskräfte recht schnell das Potential erkannt und mitgezogen. Heute ist das Staxwiki &#8220;bei uns nicht mehr wegzudenken&#8221; und ein strategisches Element im Unternehmen, betontet Herr Mai in seinem Fazit.</p>
<p>Im anschließenden Vortrag stellte Herr Lesch von der <a href="http://www.systemagmbh.de/" target="_blank">Systema</a> GmbH vor, wie das Unternehmen ein nahezu lückenloses Informations- und Wissensmanagement auf Basis von Lotus Notes aufgebaut hat. Dieses umfasst vor allem Applikationen rund um die Themen Kundendaten, Projekt- und Dokumentenmanagement.</p>
<p>Im Abschlussvortrag stellte Klemens Keindl (<a href="http://www.cbd-berlin.de/" target="_blank">Core Business Development GmbH</a>, Berlin) das o.g. Projekt DiWis und die Wissenswerkstätten vor und berichtete von einem Projekt zur Einführung einer unternehmensweiten Suchmaschine bei einem teilnehmenden Unternehmen.</p>
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		<title>Dirk R&#246;hrborn im Interview mit Martin Koser im Vorfeld des Enterprise 2.0 Summit</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 05:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Einführung]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenseinsatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits vor einigen Wochen war Martin Koser [Blog] [Twitter] bei uns in Dresden zu Besuch. Dabei ist dieses Interview entstanden. Im Gespräch mit Martin ging es insbesondere um unser Verständnis von Enterprise 2.0, aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich, Aspekte der Einführung von Social Media im Unternehmen und auch um die Erfahrungen beim Einsatz unseres Enterprise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits vor einigen Wochen war Martin Koser [<a href="http://www.frogpond.de/index.php/about/" target="_blank">Blog</a>] [<a href="http://www.twitter.com/frogpond" target="_blank">Twitter</a>] bei <a href="http://www.communardo.de" target="_blank">uns in Dresden</a> zu Besuch. Dabei ist dieses Interview entstanden. Im Gespräch mit Martin ging es insbesondere um unser Verständnis von Enterprise 2.0, aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich, Aspekte der Einführung von Social Media im Unternehmen und auch um die Erfahrungen beim Einsatz unseres Enterprise Microblogging Dienstes Communote.</p>
<p>Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/Eb2rrlt-E20-SUMMIT-Interview-mit-Dirk-Roehrborn"><img src="http://static.sevenload.com/img/sevenload.png" alt="E20 SUMMIT - Interview mit Dirk Röhrborn" width="66" height="10" /></a></p>
<p>Vielen Dank an <a href="http://www.frogpond.de/index.php/archive/dirk-roehrborn-im-gespraech-enterprise-2-0-microblogging-und-pre-conference-workshops/" target="_blank">Martin Koser</a> und <a href="http://notizblog.ecmworld.de/2009/11/04/interne-kommunikation-mit-social-software-unterstutzen-interview-mit-dirk-rohrbor/" target="_blank">Björn Negelmann</a> für die Einladung zu diesem Interview und die Kommentare dazu. Entstanden ist dieses Video im Vorfeld des Enterprise 2.0 SUMMIT [<a href="http://www.e20summit.de/" target="_blank">Web</a>] [<a href="http://www.e20summit.com/blog.html" target="_blank">Blog</a>] [<a href="http://twitter.com/enterprise20" target="_blank">Twitter</a>]. Ich werde an dieser Veranstaltung in diesem Jahr leider nicht selbst teilnehmen können, da ich in dieser Woche bereits die Enterprise 2.0 Conference in San Francisco besuche. <a href="http://www.humannetworkcompetence.de/tag/e2conf/">Berichte zu dieser Veranstaltung</a> sind hier im Human Network Competence Blog nachzulesen.</p>
<p>Ein Blick auf das <a href="http://kongressmedia.de/fileadmin/downloads/ecmworld/enterprise20/E20Summit09.pdf" target="_blank">Programm</a> des Enterprise 2.0 SUMMIT zeigt, dass dies eine hochspannende Veranstaltung werden wird. Wer sich noch schnell für eine Teilnahme am <a href="http://e20summit.com/" target="_blank">E20SUMMIT</a> entscheiden möchte, dem bietet der (Community-Manager-)Blogger-Promotioncode “e20sfp” einen Rabatt von 200€ bei der <a href="http://www.e20summit.com/registration.html" target="_blank">Registrierung</a>.</p>
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		<title>Open Source Portale im Unternehmenseinsatz</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 11:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Höhne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Knowledge Management]]></category>
		<category><![CDATA[Liferay]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Portal]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmenseinsatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmes hängt von vielen Faktoren ab. Neben leistungsstarken Produkten, einem tragfähigen Konzept und einer engagierten Führung wird die Durchsetzungskraft einer Firma vor allem durch einen Faktor bestimmt: die Mitarbeiter. Die Effektivität und Effizienz, mit der die Mitarbeiter eines Unternehmens ihre tägliche Arbeit verrichten, entscheidet maßgeblich über dessen Leistungsfähigkeit. In modernen Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmes hängt von vielen Faktoren ab. Neben leistungsstarken Produkten, einem tragfähigen Konzept und einer engagierten Führung wird die Durchsetzungskraft einer Firma vor allem durch einen Faktor bestimmt: die Mitarbeiter. Die Effektivität und Effizienz, mit der die Mitarbeiter eines Unternehmens ihre tägliche Arbeit verrichten, entscheidet maßgeblich über dessen Leistungsfähigkeit. In modernen Unternehmen gewinnt dabei die Ressource <em>Information</em> immer mehr an Bedeutung. Wie erfolgreich ein Angestellter seiner Tätigkeit nachgehen kann, hängt entscheidend davon ab, ob ihm die dafür benötigten Informationen ohne lange &#8220;Dienstwege&#8221; zu jeder Zeit und &#8211; z.B. im Außendienst &#8211; an jedem Ort zur Verfügung stehen. Probleme müssen gelöst, Prozesse eingehalten und neues Wissen verarbeitet werden. Für die Gestaltung eines Unternehmes ergeben sich daraus neue, vielschichtige Anforderungen. Wie kann man Mitarbeitern Zugang zu Informationen ermöglichen, die für sie wichtig sind? Wie lässt sich internes Know-How team- und projektübergreifend verwalten? Wie lassen sich Geschäftsprozesse optimieren, die Prozessqualität steigern und die Kosten senken?</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-144  aligncenter" title="Herausforderungen Intranetportal" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/08/herausforderungen_intranet.png" alt="Herausforderungen Intranetportal" width="493" height="275" /></p>
<p style="text-align: center">
<p>Moderne <strong>Intranetlösungen</strong> stellen Werkzeuge für die Erfüllung dieser Anforderungen bereit. Wikis strukturieren firmeninternes Wissen, Content-Management Systeme verwalten Dateien und Dokumente, CRM-Systeme erfassen Kundendaten, ERP-Systeme organisieren den Einsatz vorhandener Ressourcen. An dieser Aufzählung wird jedoch die gemeinsame Schwachstelle dieser Lösungen deutlich: so zahlreich wie die Anforderungen in einem modernen Unternehmen sind, so zahlreich sind die Lösungen, mit denen sie umgesetzt werden. In einem üblichen Intranet können durchaus 5 oder mehr Systeme gleichzeitig im Einsatz sein &#8211; jedes als &#8220;Insellösung&#8221; mit einem klar definierten Einsatzgebiet. Es liegt auf der Hand, dass aus dieser Vielfalt Probleme erwachsen. Im Normalfall verfügt jedes dieser Systeme über eine eigene Benutzerverwaltung, eigene Oberflächen und ein eigenes Bedienkonzept. Zudem erschweren fehlende Standards die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen einzelnen Software-Produkten.</p>
<p>An dieser Problemstellung setzen webbasierte <strong>Portalsysteme</strong> an. Dabei ist zunächst festzuhalten: wo bereits bewährte Intranetlösungen exisitieren, werden diese durch den Einsatz einer Portallösung keinesfalls ersetzt. Vielmehr agieren Portale eine Ebene über bestehenden Wikis, CMS oder ERP-Systemen: sie integrieren die in einem Netzwerk vorhandenen IT-Systeme unter einer gemeinsamen Oberfläche und kombinieren deren Funktionalität zu einer neuen, zentralen Informations- und Prozessplattform. Gleichzeitig können durch den Einsatz mitgelieferter Out-of-the-box Funktionalität sowie durch die Integration neuer Systeme vorhandene Lücken effektiv geschlossen werden. Auf diese Weise schaffen Portale Einheitlichkeit. Benutzer müssen sich nicht mehr in allen Systemen einzeln anmelden; nach der einmaligen Eingabe von Benutzernamen und Passwort für das Portal ist der Nutzer in allen integrierten Systemen authentifiziert (Single Sign-On). Da der Zugriff über einen Browser erfolgt, sind keine zusätzlichen Software-Installationen notwendig. Gleichzeitig können die Mitarbeiter das Portal von jedem internetfähigen Rechner aus benutzen.</p>
<p>Ein Portalsystem kann verschiedene <strong>Schwerpunkte</strong> aufweisen, deren Ausprägung je nach Einsatzgebiet variieren kann.</p>
<ul>
<li>Informationsportal &#8211; Aus klassischen Content-Management Systemen bekannte Funktionen können in Portallösungen integriert und unter einer gemeinsamen Oberfläche zusammengefasst werden. Der Einsatz von Formularen, Vorlagen und Workflows gewährleistet auch in hochgradig strukturierten Prozessen einen klar definierten Arbeitsablauf.</li>
<li>Wissensportal &#8211; Mitarbeiter können ihren Erfahrungsschatz, ihre Ideen, Konzepte und Strategien in einer gemeinsamen Wissensbasis verwalten. Das Know-How einer Firma wird strukturiert verwaltet und kann zentral recherchiert werden. Jeder kann seine Erfahrungen mit Anderen teilen und gleichtzeig vom Wissen seiner Kollegen profitieren.</li>
<li>Projektportal &#8211; Eine gemeinsame Arbeitsplattform verbessert die Zusammenarbeit räumlich verteilter Mitarbeiter und Teams. Teamräume fördern die Kommunikation und schaffen einen Platz für das kollaborative Lösen von Problemen.</li>
<li>Social Networks &#8211; Die Vernetzung der Mitarbeiter schafft neue Wege der Kommunikation, fördert den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl. Alle Angestellten erhalten einen besseren Überblick, welches Wissen in ihrem Unternehmen vorhanden ist und an wen sie sich bei Problemen wenden können.</li>
<li>Prozessportal &#8211; Durch die Steuerung von Workflows können Portale gewährleisten, dass Arbeitsabläufe nach einem vorgegebenen Schema ablaufen. Prozesschritte können automatisiert und die Aktivitäten der beteiligten Personen besser koordiniert werden.</li>
<li>Integration Services &#8211; Moderne Portallösungen verfügen über Schnittstellen zu allen geschäftsrelevanten Applikationen und Services. Bestehende Funktionalität wird dabei unter einer gemeinsamen Oberfläche gebündelt.</li>
</ul>
<p>Unabhängig von der konkreten Ausprägung verbindet Portallösungen ein gemeinsames Merkmal: die flexible Architektur ermöglicht eine personalisierbare Zusammenstellung von Informationen. Auf Wunsch kann jeder Nutzer eigene Sichten auf vorhadene Daten anlegen und in individuellen Oberflächen &#8211; den Dashboards &#8211; organisieren. Relevante Informationen werden gefiltert und zusammengefasst, Irrelevantes kann ausgeblendet werden. Durch die Bereitstellung vordefinierter Sichten erhalten Führungskräfte einen besseren Überblick über die Vorgänge in ihrem Unternehmen und sind jederzeit über aktuelle Statusmeldungen und Projektberichte informiert. Mitarbeiter können die für sie relevanten Team- und Projektinformationen auf einen Blick einsehen und auswerten.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-145 aligncenter" title="Überblick Portallösung" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/08/portal_overview.png" alt="Überblick Portallösung" width="494" height="294" /></p>
<p style="text-align: center">
<p>Besonders bei Portalsystemen hat sich die Verwendung von <strong>Open Source Software</strong> (z.B. <a title="Liferay Website" href="http://www.liferay.com" target="_blank">Liferay</a>, <a title="JetSpeed Website" href="http://portals.apache.org/jetspeed-2/" target="_blank">JetSpeed</a>, <a title="JBoss Website" href="http://www.jboss.org/jbossportal/" target="_blank">JBoss</a>) im Unternehmenseinsatz als vorteilhaft erwiesen. Dank der Standardkonformität und Interoperabilität, auf die in der Open-Source Gemeinde besonderer Wert gelegt wird, entstehen systemoffene und flexibel erweiterbare Lösungen. Teure Individualentwicklungen für Datenmigration und proprietäre Kommunikation entfallen. Durch die große Gemeinde an freiwilligen Entwicklern wird die Qualität der zugrunde liegenden Software sowie eine fortlaufende, kostenlose Weiterentwicklung garantiert. Auch unternehmenskritische Aspekte wie Sicherheit, effiziente Suche sowie Skalierbarkeit sind Schwerpunkte aktueller Entwicklungen und müssen den Vergleich mit kommerziellen Systemen nicht scheuen. Für viele Unternehmen spielt natürlich auch die Kostenersparnis durch die Lizenzkostenfreiheit von Open Source Software eine wichtige Rolle. Dieser Aspekt sollte allerdings nicht der Ausschlaggebende sein &#8211; auch bei Open Source Produkten entstehen Kosten für Betrieb und Wartung, für das Training der Mitarbeiter sowie die Integration von Drittsystemen. Eine Amortisation der anfänglichen Investition ist dabei nach etwa einem bis drei Jahren realistisch.</p>
<p>Im <strong>Vergleich</strong> verschiedener Open Source Portale hat sich insbesondere Liferay als praktikable Lösung für den Unternehmenseinsatz etabliert und ist unter anderem bei der Lufthansa, der Deutschen Post und der BMW AG im Einsatz. Dank der Vielzahl mitgelieferter Portlets lässt sich bereits Out-of-the-box ein funktionales Intra- und Internetportal erstellen. Die &#8211; im Vergleich zu JetSpeed und JBoss &#8211; überragende Unterstützung von Standards (u.a. JSR 168, JSR 286, JSF-314, WSRP, Hessian/Burlap, REST, RMI, Mikroformat) garantiert ein interoperables und zukunftssicheres System.</p>
<p>Vergleicht man das dargestellte Potential eines webbasierten <strong>Unternehmensportals</strong> mit den Eingangs angeführten Anforderungen an moderne Unternehmen, werden die Vorteile für alle Beteiligten deutlich: Mitarbeiter erlangen an zentraler Stelle Zugang zu allen Informationen, die sie für die Ausführung ihrer Tätigkeit benötigen. Internes Know-How kann team- und projektübergreifend verwaltet werden und steht allen Mitarbeitern dauerhaft zur Verfügung. Führungskräfte sind jederzeit über das firmeninterne Geschehen informiert. Eine u.U. zerstreute und ungenutzte Intranetlandschaft wird vereinheitlicht, die Akzeptanz und der Umgang mit bewährten und neuen Lösungen steigt.</p>
<p>Die aus Offenheit und Flexibilität resultierenden Vorteile machen deutlich, dass der Einsatz eines Open Source Portals im Unternehmensumfeld eine wirtschaftlich sinnvolle Kombination aus Qualität, Funktionalität und Preis-Leistung darstellen kann. Insbesondere für Lösungen mit hohem Anspruch an Funktionsvielfalt, Personalisierbarkeit und Zukunftssicherheit stellen Portale eine ernstzunehmende Alternative zu proprietären Eigenentwicklungen dar.</p>
<p>Wie bei vielen IT-Lösungen gilt allerdings auch hier: um die erfolgreiche Integration in ein Unternehmen zu gewährleisten, sollte bei der fachliche Konzeption und der technischen Integration Rückhalt durch einen erfahrenden Dienstleister eingeholt werden. Auf diese Weise bietet die Einführung eines Unternehmensportals die Chance und das Potential, sowohl die Zufriedenheit der Mitarbeiter als auch die Effektivität und Effizienz des Unternehmens zu steigern.</p>
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		<item>
		<title>Microblogging im Projektmanagement</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 21:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Communote]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[team collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenseinsatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Freitag hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen eines Vortrags auf der InterPM vorzustellen, wie Communote für ein Microblogging im Projektemanagement eingesetzt werden kann. Die Vortragsunterlagen stehen auf Slideshare bereit: Eine intensive Diskussion des Themas findet sich u.a. im Blog von Berhard Schloss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Freitag hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen eines Vortrags auf der InterPM vorzustellen, wie Communote für ein Microblogging im Projektemanagement eingesetzt werden kann. Die Vortragsunterlagen stehen auf Slideshare bereit:</p>
<iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/1616553" width="420" height="352" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br/><br/>
<p>Eine intensive Diskussion des Themas findet sich u.a. im <a href="http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=612" target="_blank">Blog von Berhard Schloss</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Microblogging im Unternehmen. Anwendung in IT Projekten.</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 23:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung von Kommunikationsprozessen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Communote]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenseinsatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Meistens wird das Thema Micro-Blogging a’la Twitter mit der Möglichkeit in Verbindung gebracht, kurze, persönliche Informationen zu bloggen, um auf diesem Weg Bekannte, Verwandte, Interessierte oder Freunden zu benachrichtigen. Nun stellt sich die spannende Frage, ob man den Micro-Blogging Ansatz auf Unternehmen sinnvoll übertragen kann. Nimmt man zum Beispiel IT Projekte unter die Lupe, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt">
<div class="mceTemp">Meistens wird das Thema Micro-Blogging a’la Twitter <span style="Times New Roman">mit der Möglichkeit in Verbindung gebracht, kurze, </span><span style="Times New Roman">persönliche Informationen zu bloggen, um auf diesem </span><span style="Times New Roman">Weg Bekannte, Verwandte, Interessierte<span style="yes"> </span>oder </span><span style="Times New Roman">Freunden zu benachrichtigen. </span><span style="Times New Roman">Nun stellt sich die spannende Frage, ob man den </span><span style="Times New Roman">Micro-Blogging Ansatz auf Unternehmen sinnvoll übertragen kann. </span></div>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman"><span id="more-106"></span></span><span style="Times New Roman">Nimmt man zum Beispiel IT Projekte unter die Lupe, so stimmt sicher </span><span style="Times New Roman">jeder zu, wenn man behauptet, dass Kommunikation in IT Projekten </span><span style="Times New Roman">eine große Rolle spielt. Eher die Regel als die Ausnahme ist es, </span><span style="Times New Roman">dass die Projektmitarbeiter an verschiedenen Standorten an der </span><span style="Times New Roman">Entwicklung von Softwareprojekten arbeiten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman">Bisher dominiert hier das immer voller werdende E-Mail Postfach die </span><span style="Times New Roman">Kommunikationslandschaft. Doch modernere Formen der Kommunikation, </span><span style="Times New Roman">insbesondere Blogging und Micro-Blogging können einen Teil unserer </span><span style="Times New Roman">Kommunikation sinnvoller entgegennehmen und verteilen, als das </span><span style="Times New Roman">E-Mails können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman">Doch wo liegen die <strong>Probleme dieser Kommunikation</strong> und wie können </span><span style="Times New Roman">die neuen Kommunikationswege zu einer Verbesserung führen. </span><span style="Times New Roman">Beginnen muss man damit, dass die Ablage der Mails korrekt sortiert </span><span style="Times New Roman">in den Postfächern der Mitarbeiter organisiert ist. Wie übergibt </span><span style="Times New Roman">man in einer solchen Situation einer Person, die neu in das Projekt </span><span style="Times New Roman">kommt, die bisherige Kommunikation inklusive wichtiger Informationen, </span><span style="Times New Roman">womöglich auch Themenbezogen? Das damit verbundene Standardvorgehen </span><span style="Times New Roman">ist im besten Fall die Freigabe des E-Mail Postfaches für Andere, </span><span style="Times New Roman">wesentlich häufiger ist der Informationsstand direkt abhängig vom Ze</span><span style="Times New Roman">itpunkt des Projekteintrittes, ohne dass der &#8220;Neue&#8221; die Möglichkeit erhält, </span><span style="Times New Roman">die Historie des Projektes zu ergründen. Aus diesem Grund kann es </span><span style="Times New Roman">schnell passieren, dass wichtige Informationen nicht weitergereicht </span><span style="Times New Roman">werden bzw. für die Zukunft im Postfach eines Einzelnen sicher </span><span style="Times New Roman">verwahrt werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman"><strong>Ein zweites Problem</strong> stellt auch die Art der Informationsverteilung dar. </span><span style="Times New Roman">Hier muss sich jeder, der eine Information innerhalb des Projektteams </span><span style="Times New Roman">versenden möchte, der Frage stellen, für wen denn diese Informationen </span><span style="Times New Roman">eigentlich relevant oder interessant sind. Diese Entscheidung muss </span><span style="Times New Roman">auch abhängig von der Art der zu versendenden Information </span><span style="Times New Roman">jederzeit neu getroffen werden. </span><span style="Times New Roman">Alle, die schon einmal an einem Projekt mitgearbeitet haben, bei dem </span><span style="Times New Roman">mehrere Abteilungen für verschiedene Aufgaben involviert sind, werden </span><span style="Times New Roman">dieses Problem kennen. Fragen der Art &#8220;Wer gehört eigentlich </span><span style="Times New Roman">jetzt zum Projekt?&#8221; oder &#8220;Wurde das Team in einer anderen Abteilung/</span><span style="Times New Roman">an einem anderen Standort um eine Person vergrößert, an die ich </span><span style="Times New Roman">meine Mail auch senden muss?&#8221; treten dann relativ schnell auf und </span><span style="Times New Roman">sind in der Regel nur zeitintensiv zu beantworten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman">Aus der Schilderung der Probleme heraus muss man sich schon die Frage </span><span style="Times New Roman">stellen, ob die aktuellen Kommunikationsformen in Projekten durch Web 2.0 </span><span style="Times New Roman">Anwendungen wie Blogs oder Micro-Blogs unterstützt oder aber teilweise </span><span style="Times New Roman">auch abgelöst werden können?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="#ff9900"><em><span style="Times New Roman">Am Beispiel des communote Micro-Blogging Servers soll dies Potential </span><span style="Times New Roman">aufgezeigt werden.</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><strong><span style="Times New Roman">Kollektiver Kommunikationsspeicher </span><span style="Times New Roman"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman">Nutzt man für einen Teil der Projektkommunikation (Kurznachrichten, Notizen, </span><span style="Times New Roman">Hinweise, Statusinformationen) ein Microblogging System, so werden </span><span style="Times New Roman">diese Informationen zentral abgelegt. Jeder Projektmitarbeiter hat so </span><span style="Times New Roman">einfach und schnell die Möglichkeit, die kommunizierten Informationen </span><span style="Times New Roman">einzusehen und darin zu recherchieren. Auch für Mitarbeiter, die später in </span><span style="Times New Roman">das Projektteam aufgenommen werden, stehen diese Informationen aus der Zeit </span><span style="Times New Roman">vor ihrer Aufnahme unproblematisch zur Verfügung.</span></p>
<div id="attachment_115" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2008/12/communote-e28093-communardo-microblog.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-115" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2008/12/communote-e28093-communardo-microblog-150x150.jpg" alt="Projektkommunikation mit communote" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Projektkommunikation mit communote</p></div>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman">Ebenso vorteilhaft dürfte sich der Einsatz der Microblogging Beiträge auf den </span><span style="Times New Roman">unvorhergesehenen Ausfall von Projektmitgliedern und die damit verbundene </span><span style="Times New Roman">Notwendigkeit, einen schnellen Ersatz zu finden, auswirken. Wo vorher gerätselt </span><span style="small"><span style="Times New Roman">werden musste, auf welchem Stand die Arbeit unterbrochen wurden, lassen die </span></span><span style="Times New Roman">Eintrage im Microblogging Server Hinweise und Schlüsse auf den Stand und </span><span style="Times New Roman">die Fertigstellung der Aufgaben zu.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman"><strong></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman"><strong></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman"><strong></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman"><strong>Zentrale Kommunikation &#8211; dezentrale Verteilung</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman">Setzt man in IT Projekten auf Micro-Blogging, wendet man sich von der </span><span style="Times New Roman">vorausschauenden, direkten Verteilung der Informationen ab. Dies ist </span><span style="Times New Roman">jedoch kein Nachteil, sondern eine Erleichterung für denjenigen, der </span><span style="Times New Roman">die Informationen bisher vollständig und direkt verteilen musste. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman">Vielmehr liegt es jetzt in der Pflicht aller Projektmitglieder, </span><span style="Times New Roman">die für sie wichtigen Kanäle, Autoren und Themen zu abonnieren. </span><span style="Times New Roman">Kommen Projektmitglieder in einer beliebigen Abteilung im Projekt </span><span style="Times New Roman">neu dazu, abonnieren diese die wichtigen Themen und werden ab sofort </span><span style="Times New Roman">themenbezogen informiert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman">Diese Beispiele zeigen, dass Micro-Blogging in IT Projekten das Potential </span><span style="Times New Roman">besitzt, die Kommunikation im Team transparenter, nachvollziehbarer und </span><span style="Times New Roman">zentral zugreifbar zu organisieren. </span><span style="yes"><span style="Times New Roman"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt"><span style="Times New Roman">In einem nächsten Beitrag möchte ich der Frage nachgehen, </span><span style="Times New Roman">welche Anforderungen sich an die Nutzer eines Micro-Blogs stellen. </span><span style="Times New Roman"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der spannende Weg zum Intranet 2.0: Firmen-Wiki als Teamweb mit Atlassian Confluence</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 16:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung von Kommunikationsprozessen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Atlassian]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
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		<category><![CDATA[Knowledge Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir leben in einer spannenden Zeit. Nachdem Intranets über viele Jahre das Dasein eines zentral redaktionierten Informationsportals fristeten, welches von den Mitarbeitern oft nur mit Desinteresse gestraft worden ist, bringt nun das Web 2.0 frischen Wind in die Unternehmen. Von Zentralabteilungen gut gehütete Intranet-Redaktionssysteme machen Platz für neue, von den Mitarbeitern selbst gestaltete Plattformen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in einer spannenden Zeit. Nachdem Intranets über viele Jahre das Dasein eines zentral redaktionierten Informationsportals fristeten, welches von den Mitarbeitern oft nur mit Desinteresse gestraft worden ist, bringt nun das Web 2.0 frischen Wind in die Unternehmen. Von Zentralabteilungen gut gehütete Intranet-Redaktionssysteme machen Platz für neue, von den Mitarbeitern selbst gestaltete Plattformen für Informationsaustausch und Zusammenarbeit.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-92" title="intranet1" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2008/10/intranet1.png" alt="" />Es gibt immer mehr Unternehmen, die diesen mutigen, aber konsequenten Schritt hin zu mehr Freiheit in der internen Kommunikation gehen. Über die Schweizer Synaxon AG wurde schon viel <a href="http://www.business20.ch/category/casefriday/synaxon-casefriday/" target="_blank">berichtet</a>. Wir haben derzeit die Gelegenheit, unseren Kunden <a href="http://www.t-systems-mms.de" target="_blank">T-Systems Multimedia Solutions</a> bei diesem Prozess zu begleiten. Ganz konkret geht es dabei um den Aufbau eines &#8220;Teamweb&#8221; als <strong>neue wiki-basierte Kommunikationsplattform</strong>. Für diese Plattform wurde das Enterprise-Wiki System <a href="http://www.humannetworkcompetence.de/2008/07/28/warum-atlassian-confluence-die-erste-wahl-fuer-das-intranet-20/" target="_blank">Confluence</a> von Atlassian ausgewählt. Die Gründe hierfür lagen im Wesentlichen in der guten Abdeckung der für ein Intranet notwendigen Wiki-Funktionalität, in der guten Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit und der Skalierbarkeit des Systems, welches den gestiegenen Anforderungen des in den letzten Jahren stark gewachsenen IT-Unternehmens gerecht werden muss.</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist vor allem die <strong>breite Beteiligung der Fachbereiche</strong> an diesem Vorhaben. Im Kernteam sind nicht nur Vertreter der IT und des Realisierungspartners vertreten, sondern eben auch Mitstreiter aus verschiedenen Abteilungen, darunter Consultants, Abteilungsleiter und Vertreter aus dem Stab der Geschäftsführung. Diese Mischung macht Entscheidungen nicht immer einfach, dafür wird jedoch eine breite Verankerung im Hause erzielt und viele gute Ideen und Erfahrungen aus den eigenen Projekten können in die Entwicklung, <strong>einer echten Gemeinschaftsproduktion</strong>, einfließen.</p>
<p>Unsere Aufgabe als Implementierungspartner für Atlassian Confluence war neben der konzeptionellen Ausrichtung vor allem die <strong>technische Realisierung des Teamweb</strong>. Die Entwicklung erfolgte in kurzen mehrwöchigen Entwicklungsphasen, die jeweils einen Praxistest durch die Pilotnutzer beinhalteten. Dabei ging es vor allem um die CI/CD-konforme Anpassung der Oberfläche von Confluence-Themes, die Bereitstellung von speziellen Seitentemplates, die Erweiterung der Blogging-Funktionalität um wesentliche Features wie z.B. Tagclouds und Kategorien sowie um die Gestaltung eines persönlichen Bereiches für alle Mitarbeiter. Hinzu kamen Single-Sign-On Funktionen und die Einbindung von für die Arbeit im Teamweb nützlichen Plugins. In die Entwicklung sind unzählige Hinweise der IT-Consultants von T-Systems MMS eingeflossen. Dabei ist es immer wieder hochspannend zu beobachten, mit wieviel Ideenreichtum Mitarbeiter die Möglichkeiten von Confluence nutzen, um eigene Informationsangebote aufzubauen oder mit anderen Diensten zu verbinden. Auf diese Weise entstand u.a. eine persönliche Visitenkarte für alle Nutzer, die automatisch mit den Kontakt- und Fotodaten aus dem zentralen Mitarbeiterverzeichnis gefüllt wird.</p>
<p>Judith Schmalz hat unseren Ansatz für Wiki-basierte Intranet-Lösungen auch im Rahmen des Atlassian Usergroup Treffens am 23.10. in Berlin vorgestellt.</p>
<p style="text-align: center"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/699166" width="420" height="352" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br/><br/></p>
<p>Das Teamweb bietet allen Abteilungen, Teams, Interessensgruppen und Mitarbeitern ein <strong>virtuelles Zuhause im Intranet</strong>. Mittlerweile sind viele Bereiche des Hauses mit eigenen Wikiseiten vertreten. Interessensgruppen können sich finden, un für ein Thema einen Bereich eröffnen. Mitarbeiter erhalten einen eigenen Bereich, der quasi als eigene Homepage mit Visitenkarte und Weblog dienst. Das Ganze ist selbstverständlich kein Zwang, sondern ein freiwilliges Angebot. Vor allem die Blogfunktionalität wird immer häufiger genutzt. Das Teamweb wird zunehmend zur Plattform für bereichsübergreifendes Wissensmanagement und die Zusammenarbeit. Beispielsweise erfolgte die Entwicklung der neuen Unternehmensstratege durch die Führungskräfte in einem sogenannten &#8220;StraWiki&#8221; innerhalb des Teamweb. Nachdem die Strategiedefinition zunächst im kleinen Kreis (zugriffsgeschützt) erarbeitet wurde, folgte später die Öffnung für alle Mitarbeiter des Hauses. Dieses Vorgehen ist durchaus als &#8220;Best Practice&#8221; anzusehen, denn zum einen wurde frühzeitig gezeigt, dass die Wikiplattform als Arbeitsmedium taugt und zum anderen wurden Mitarbeiter und Führungskräfte darüber frühzeitig mit dem Teamweb vertraut gemacht.</p>
<p>Ohne das Strawiki wäre der Strategieprozess nicht so gut umsetzbar gewesen, berichten beteiligte Führungskräfte. Man sei in der haus-internen Kommunikation einen großen Schritt vorangekommen, sagen andere. Doch die <strong>firmenweite Einführung braucht Zeit, durchdachte Kommunikation und viel Engagement</strong>. Erste gute Erfahrungen der &#8220;Leuchttürme&#8221; müssen auch in anderen Bereichen umgesetzt werden. Noch sind nicht alle Bereiche an Bord. Die Verantwortlichen bei T-Systems MMS sprechen offen über ihre Erfahrungen auf dem Weg zum Enterprise 2.0. So führte Ulrike Reinhardt vor wenigen Wochen ein <a href="http://thefutureoflearning.wordpress.com/2008/09/17/wissensmanagment-auf-wikibasis/" target="_blank">Interview</a> mit Stefan Ehrlich und Berit Jungmann, die im Teamweb-Kernteam die Entwicklung ganz entscheidend vorangetrieben haben:</p>
<p style="text-align: center"><p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/10/28/der-spannende-weg-zum-intranet-20-firmen-wiki-als-teamweb-mit-atlassian-confluence/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p>In einem weiteren <a href="http://thefutureoflearning.wordpress.com/2008/09/30/interview-peter-klingenburg/" target="_blank">Interview mit Peter Klingenburg</a>, dem Geschäftsführer von T-Systems Multimedia steht vor allem der Aspekt des Wissensmanagements im Mittelpunkt des Gesprächs:</p>
<p style="text-align: center"><p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/10/28/der-spannende-weg-zum-intranet-20-firmen-wiki-als-teamweb-mit-atlassian-confluence/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p>Darüberhinaus hat Stefan Ehrlich das Teamweb-Projekt auch in einer Session auf dem Barcamp Berlin 3 vorgestellt. Einen <a href="http://www.frogpond.de/index.php/archive/rueckblick-auf-meine-sessions-tag-1-des-barcampberlin3/" target="_blank">Live-Bericht</a> dazu hat Martin Koser in seinem Blog verfasst.</p>
<p>Im Rahmen dieses Projekte wurden eine Reihe von <strong>Erfahrungswerten </strong>bestätigt, die im Rahmen von Intranet-Projekten immer wieder wichtig sind:</p>
<ul>
<li>Es ist hilfreich und wichtig, frühzeitig Nutzer einzubeziehen und deren <strong>Feedback </strong>in die Entwicklung einfließen zu lassen.</li>
<li>Unternehmens-Wikis brauchen einen &#8220;Kümmerer&#8221; oder &#8220;<strong>Wiki-Gärtner</strong>&#8220;, der mit Begeisterung für die Vorzüge der Plattform wirbt, neue Formen der Zusammenarbeit vorlebt und gute Praktiken aktiv vermittelt.</li>
<li>Es ist förderlich, wenn das <strong>Management </strong>hinter dem Team steht und aktiv an der Nutzung teilnimmt.</li>
<li>Wiki-Intranets werden in kurzer Zeit angenommen und für produktive Zwecke genutzt. Deshalb muss von Beginn an, trotz &#8220;Pilot&#8221; und &#8220;Beta&#8221; für einen <strong>stabilen Betrieb</strong> der Plattform mit Ausfallsicherheit, Backup und Systemmonitoring gesorgt werden.</li>
<li><strong>Tagging </strong>ist nicht für alle Mitarbeiter sofort verständlich. Einige Hinweise und Regeln helfen, das Potential der Folksonomien im Unternehmen zu entfalten</li>
<li>Eine <strong>iterative Vorgehensweise</strong> in kleinen Schritten ist besser als ein &#8220;Big Bang&#8221;</li>
</ul>
<p>Es liegt in der Natur der Sache, dass der Weg zum Intranet 2.0 noch lange an seinem Ende ist. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung des Teamweb und die Einsatzformen in der täglichen Praxis.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Weblogs als Br&#252;cke zwischen pers&#246;nlichem und unternehmensweitem Wissensmanagement.</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 21:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Confluence]]></category>
		<category><![CDATA[Sharepoint]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenseinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Einführung von Wissensmanagement in Unternehmen wurden in der letzten Jahren vor allem kulturelle Aspekte, Geschäftsprozesse und umfassende, meist zentralisierte, IT-Lösungen für den Aufbau unternehmens- oder zumindest fachbereichsweiter Wissensdatenbanken in den Mittelpunkt der Aktivitäten gestellt. Der einzelne Mitarbeiter wurde vor allem als Quelle von Wissen betrachtet, welches er zur Wissensbasis beitragen sollte, wobei oftmals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Einführung von Wissensmanagement in Unternehmen wurden in der letzten Jahren vor allem kulturelle Aspekte, Geschäftsprozesse und umfassende, meist zentralisierte, IT-Lösungen für den Aufbau unternehmens- oder zumindest fachbereichsweiter Wissensdatenbanken in den Mittelpunkt der Aktivitäten gestellt. Der einzelne Mitarbeiter wurde vor allem als Quelle von Wissen betrachtet, welches er zur Wissensbasis beitragen sollte, wobei oftmals ein strenger Qualitätssicherungsprozess vor dem Veröffentlichen eines Eintrags in der Wissensbasis stand. Als Gegenwert stand das Angebot, die Wissensbasis auch für die eigenen Zwecke nutzen zu dürfen. Im Nachhinein betrachtet ist es wenig verwunderlich, dass das <a href="http://www.humannetworkcompetence.de/2008/02/16/die-ungleichverteilung-der-akteure-die-90-9-1-nielsen-regel/">90-9-1 Phänomen nach Nielsen</a> hier seine Wirkung im negativen Sinne entfaltet hat und dadurch die eher eingeschränkte Beteiligung an der Inhaltsproduktion zum Scheitern vieler Systeme an der notwendigen kritischen Masse geführt hat.</p>
<p>Bei der Betrachtung des organisationen Wissensmanagements wurden die Bedürfnisse des Wissensarbeiters an sich oftmals schlicht vergessen. Nichtzuletzt deshalb wird derzeit verstärkt über das &#8220;persönliche&#8221; Wissensmanagement diskutiert, wie z.B. in unserem <a href="http://www.humannetworkcompetence.de/2008/02/09/persoenliches-wissensmanagement-beitrag-auf-dem-barcamp-mitteldeutschland-in-jena/">Vortrag </a>auf dem Barcamp in Jena und in diesem <a href="http://www.persoenliches-wissensmanagement.com/" target="_blank">Weblog</a>. Von der überbetont unternehmensweiten Perspektive wird also zu einer betont persönlichen Perspektive übergegangen.</p>
<p>Ein möglicher Lösungsansatz für das persönliche Wissensmanagement besteht in der Nutzung von Weblogs. In ihrer Grundform als einfaches, chronologisches Internet-Tagebuch einer Person stellt es eine besonders persönliche Form der Online-Kommunikation dar. Jochen Robes schreibt in seinem <a href="http://65296.webhosting23.1blu.de/knowledgeworks/2005/10/28/what%e2%80%99s-in-it-for-me-uber-den-nutzen-von-weblogs-fur-wissensarbeiter/" target="_blank">Blog </a>ausführlich darüber, auf welche Weise Wissensarbeiter Weblogs einsetzen können. Ich möchte an dieser stelle beleuchten, worin nun der Unterschied zwischem &#8220;klassischen&#8221; Wissensdatenbanken und dem Einsatz von Weblogs im Unternehmen liegt?</p>
<p><em>1. Persönliches Interesse als primäre Motivation des Autors</em></p>
<p>Während bei klassischen Wissensdatenbanken Inhalte eher nach einer zentralen Vorgabe i.S.e. betrieblichen Anforderung erstellt wurden, wird ein bloggender Mitarbeiter sich vor allem Themen widmen, die aus seiner ganz spezifischen Tätigkeit stammen, denen er sich für eine gerade aktuelle Problemstellung widmet oder für die ganz allgemein sein Interesse gefunden haben. Durch die persönliche Note gewinnen Blogbeiträge eine hohe Authentizität &#8211; und die Persönlichkeit des Autors wird durch die Blogbeiträge im Unternehmen geprägt und bekannt.</p>
<p><em>2. Individuelle Formate</em></p>
<p>Zentrale Wissensdatenbanken enthalten oftmals gut strukturierte Dokumentationen von Fakten, Quellen und Vorgehensweisen oder Best Practices. Demgegenüber sind Weblogs eher von Mikroartikeln über persönliche Erkenntnisse und Erfahrungen, aber auch von Meinungen und Thesen geprägt, die über das Weblog zur Diskussion gestellt werden. Manche Blogger nutzen Weblogs auch, um ihre eigenen Erkenntnisse geeignet zu strukturieren und zu dokumentieren.</p>
<p><em>3.  Feedback als Qualitätssicherung</em></p>
<p>Anstelle von Reviews und Freigabeprozessen steht bei Weblogs das Feedback der Leser im Mittelpunkt. In seinem Weblog kann ein Autor alles veröffentlichen, egal ob frühreif oder fundiert. Einmal publiziert ist der Inhalt dann einem mitunter schonungslosen Diskurs ausgesetzt, wobei eine Bewertung nicht durch zentrale Prüfungen sondern über das Leseverhalten, Ratings und Kommentare der Leser erfolgt.</p>
<p><em>4. Vernetzung</em></p>
<p>Die Blogosphäre lebt im Internet wie im Intranet von der Vernetzung von Blogbeiträgen über Hyperlinks und Kommentare, wobei an beidem in der Regel mehrere Personen mitwirken und nicht nur eine einmalige Verlinkung und Verschlagwortung vorgenommen wird. Rund um die Blogbeiträge und Kommentare bildet sich eine Blogger-Community, die zur Vernetzung im Unternehmen beiträgt, einem der wichtigsten Aspekte im firmenweiten Wissensmanagement überhaupt.</p>
<p><em>5. Einfache technologisch Basis</em></p>
<p>Während für sog. Wissensmanagementsysteme oft in umfangreichen Projekten komplexe Plattformen entwickelt und zentral bereitsgestellt wurden, können Weblogs relativ schnell und kostengünstig bereitgestellt werden, z.B. unter Einsatz von <a href="http://wordpress.org" target="_blank">WordPress</a>, welches auch diesem Blog als Basis dient. Für einen umfassenden Einsatz im Unternehmen ist jedoch sehr zu empfehlen, aus Gründen der Sicherheit, Stabilität, Wartbarkeit und Skalierbarkeit Weblogs als zentalen Service im Unternehmensintranet anzubieten. Neben den bekannten Open Source Werkzeugen bietet sich dabei vor allem auch der Einsatz von Plattformen wie <a href="http://www.atlassian.com/software/confluence/" target="_blank">Atlassian Confluence</a> und <a href="http://office.microsoft.com/de-de/sharepointserver/default.aspx" target="_blank">Microsoft Sharepoint</a> an, die über praxistaugliche Blogging-Funktionen für den Unternehmenseinsatz verfügen. (Disclaimer: Wir bei <a href="http://www.communardo.de" target="_blank">Communardo </a>beschäftigen uns u.a. genau mit diesen Dingen und werden dazu an dieser Stelle weiter berichten.)</p>
<p><em>5. Die Masse der Blogs schafft die Wissensbasis</em></p>
<p>Die dezentrale Erzeugung und Publikation von Blogbeiträgen führt zu einer neuen Herausforderung: Wie kann eine Integration in eine organisatorische Wissensbasis oder ein Gesamtüberblick über das gesammelte Erfahrungswissen gelingen. Dazu gibt es verschiedene erste Ansätze die geeignet kombiniert werden müssen:</p>
<ul>
<li><em>Volltextsuche</em>: Einbindung aller Weblogs in eine einheitliche, firmenweite Volltextsuche als Bestandteil einer zentralen Plattform (wie z.B. Confluence oder Sharepoint) oder als zusätzlicher Dienst</li>
<li><em>Social Bookmarking</em>: Firmeninterne Nutzung eines Dienstes für Online-Lesezeichen, die wie bei <a href="http://del.icio.us" target="_blank">del.icio.us</a> von den Mitarbeitern angelegt und mit Schlagworten (engl. tags) charakterisiert werden. Über die Tags können dann Verzeichnisse relevanter Quellen angelegt und Volltext-Recherchen ausgeführt werden.</li>
<li><em>Mash-ups</em>: Unter Verwendung von RSS (ein XML-Protokoll mit dem Namen Real Simple Syndication)  können die Inhalte der Blogs in Intranet-Seiten integriert und mit anderen Inhaltsangeboten geeignet kombiniert werden.</li>
</ul>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Während zentrale Wissensmanagementsysteme oft aufgezwungen worden sind, kann der firmenweite Einsatz von Weblogs durchaus als befreiend empfunden werden. Aber auch der Umgang mit dieser Freiheit muss erlernt werden. Angefangen von der Kultur des Umgangs mit und der Kommunikation über dieses Medium bis hin zum professionellen Betrieb von unternehmensweiten Blogging-Plattformen.</p>
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