<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Human Network Competence &#187; Social Networks</title>
	<atom:link href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/tag/social-networks/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home</link>
	<description>Trends zu Wissensmanagement und Kooperation im Enterprise 2.0</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 21:40:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.1</generator>
		<item>
		<title>Reality 2.0: Einstieg in Social Networking im Unternehmen</title>
		<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/11/03/reality-2-0-einstieg-in-social-networking-im-unternehmen/</link>
		<comments>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/11/03/reality-2-0-einstieg-in-social-networking-im-unternehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 23:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[e2conf]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humannetworkcompetence.de/?p=198</guid>
		<description><![CDATA[Meine zweite Session auf der Enterprise 2.0 Conference behandelt Social Networking in Unternehmen. Mike Gotta [Twitter] [Blog] [LinkedIn] ist Analyst bei der Burton Group. Hinweis: Die folgenden Notizen sind als Mitschrift der Session entsanden und repräsentieren daher nicht direkt meine eigene Meinung. Unabhängig vom Titel der Session ging es nicht allein um das Thema &#8220;Networking&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2181.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-203" title="IMG_2181" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/IMG_2181-300x225.jpg" alt="IMG_2181" width="300" height="225" /></a>Meine zweite Session auf der Enterprise 2.0 Conference behandelt Social Networking in Unternehmen. Mike Gotta [<a href="http://twitter.com/Mikeg514" target="_blank">Twitter</a>] [<a href="http://mikeg.typepad.com/" target="_blank">Blog</a>] [<a href="http://www.linkedin.com/in/mikegotta" target="_blank">LinkedIn</a>] ist Analyst bei der Burton Group.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Hinweis</span>: Die folgenden Notizen sind als Mitschrift der Session entsanden und repräsentieren daher nicht direkt meine eigene Meinung.</p>
<p>Unabhängig vom Titel der Session ging es nicht allein um das Thema &#8220;Networking&#8221;, sondern auch um Collaboration und Knowledge Management. Insbesondere werden diese Begriffe in der Praxis letztlich auch sehr austauschbar bzw. ungenau eingesetzt. Mike Gotta stellt die Ergebnisse einer Feldstudie in diesem Umfeld unter 65 Firmen vor. Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>Die meisten Befragten nehmen an, hinter ihren Wettbewerbern im Rückstand zu sein.</li>
<li>Nur wenige Organisationen haben eine firmenweite Nutzung beschlossen.</li>
<li>Selbst diejenigen, die eine strategische Entscheidung zur Einführung getroffen haben, sind noch in frühen Phasen der Einführung.</li>
<li>Die größten Herausforderungen sind nicht-technologisch und vor allem auch unabhängig von der Auswahl des Softwareanbieters.</li>
</ul>
<p>Folgende Themen wurden von den Befragten kaum benannt: Identitätsmanagement und die Kombination von Social Networking mit Unternehmenssuche. <span id="more-198"></span> Als Ziele für den Einsatz von Social Networking Tools wurden folgende Punkte häufig benannt:</p>
<ul>
<li>Kontakte zwischen Mitarbeitern herstellen</li>
<li>Sichtbar machen, was das Unternehmen weiß</li>
<li>Zusammenarbeit verbessern</li>
<li>Mitarbeiter an Innovationsprozessen beteiligen</li>
</ul>
<p>Große Herausforderungen sind der Generationenwechsel (derzeit nur 30% aus der Generation Y (Youth, Jugend) in Unternehmen, in 2010 ca. 50%)  und (zu) hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Technologie. Interessanterweise, sind strategische Personalentwicklungsinitiativen (Talent Management, Weiterbildung) häufig Treiber von Social Networking Projekten in Unternehmen.</p>
<p>Wie kann der Erfolg von Social Networks gemessen werden? Webstatistiken sind nicht ausreichend! Metriken sollten sich an den Zielen der Organisation ausrichten. Viele Metriken sind allerdings sehr subjektiv. Mike Gotta empfiehlt eher, Erfolgsgeschichten zu verbreiten (&#8220;Tell stories&#8221;), als zu viel Aufwand in die Messungen zu investieren. Doch wie erreicht man ausreichend Unterstützung für solche Projekte?</p>
<ul>
<li>Social Networking sollte relevant für das Unternehmen sein</li>
<li>Multiple Einsatzfelder sind notwendig</li>
<li>Mehrere Sponsoren suchen</li>
<li>Unterstützung hiner den Kulissen suchen</li>
<li>Champions finden und unterstützen</li>
<li>Grass-roots Aktivisten ermutigen und unterstützen</li>
<li>Pragmatismus gegenüber ROI und Erfolgsmessung</li>
<li>Langfristige Perspektive einnehmen</li>
<li>(Erfolgs-)Geschichten aus dem realen Leben erzählen</li>
</ul>
<p>Auch in dieser Session wird wieder viel über die Barrieren gesprochen, inbesondere wurden bestehende Organisationsstrukturen benannt, die Social Networking Initiativen oft behindern. Dies betrifft  sowohl offizielle Berichtswege als auch im Organigramm nicht sichtbare Team- und Prozessstrukturen. Die Angst vor dem Kontrollverlust ist auch hier ein wiederkehrendes Problem.</p>
<p>Was sind die Empfehlungen?</p>
<ul>
<li>Hören Sie auf Ihre Nutzer. &#8220;Die Beschwerden sind eigentlich Anforderungen.&#8221;</li>
<li>Nutzerrichtlinien sind aus Risikomanagement-Perspektive sehr wichtig, also sollten die Personal-, Rechts- und Sicherheitsabteilungen frühzeitig eingebunden sein.</li>
<li>Kümmern Sie sich um die Sicherheit der Systeme, um den Verlust vertraulicher Informationen zu vermeiden.</li>
<li>Überlegen Sie gut, welche Auswertungsmöglichkeiten (Statistiken, Social Network Analyse) an geboten werden sollten. Diese können in den Händen von Endnutzern auch zu Mißbrauch führen.</li>
</ul>
<p>Eine Social Networking Site sollte folgende Bestandteile haben:</p>
<ul>
<li>Nutzerprofile</li>
<li>&#8220;Social Graph&#8221;, also Beziehungen zwischen Nutzern</li>
<li>&#8220;Relation Controls&#8221;</li>
<li>Präsenzinformation und Aktivitätsströme</li>
<li>Werkzeuge für Zusammenarbeit (z.B. Wikis)</li>
<li>Applikations-Dienste</li>
</ul>
<p>Mein Fazit: Mike Gotta hat in seinem Vortrag die Einführung von Social Media Technologien aus der Perspektive des Social Networkings betrachtet. Dabei wurde deutlich:</p>
<ul>
<li>Die Begriffe Social Software, Social Networking usw. wurden leider sehr ungenau verwendet.</li>
<li>Social Networking im engeren Sinne ist inhaltlich ein wesentlicher Anwendungsfall,</li>
<li>Entsprechende Funktionalitäten sollten Bestandteile einer Enterprise 2.0 Plattform sein, zumindest in großen Unternehmen</li>
<li>Viele der genannten Erfahrungen und Empfehlungen sind auf andere Bereiche übertragbar.</li>
<li>Jedes Unternehmen hat ganz spezifische Bedingungen, die berücksichtigt werden sollten.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/11/03/reality-2-0-einstieg-in-social-networking-im-unternehmen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Open Source Portale im Unternehmenseinsatz</title>
		<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/08/17/open-source-portale-im-unternehmenseinsatz/</link>
		<comments>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/08/17/open-source-portale-im-unternehmenseinsatz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 11:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Höhne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Knowledge Management]]></category>
		<category><![CDATA[Liferay]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Portal]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenseinsatz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humannetworkcompetence.de/?p=142</guid>
		<description><![CDATA[Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmes hängt von vielen Faktoren ab. Neben leistungsstarken Produkten, einem tragfähigen Konzept und einer engagierten Führung wird die Durchsetzungskraft einer Firma vor allem durch einen Faktor bestimmt: die Mitarbeiter. Die Effektivität und Effizienz, mit der die Mitarbeiter eines Unternehmens ihre tägliche Arbeit verrichten, entscheidet maßgeblich über dessen Leistungsfähigkeit. In modernen Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmes hängt von vielen Faktoren ab. Neben leistungsstarken Produkten, einem tragfähigen Konzept und einer engagierten Führung wird die Durchsetzungskraft einer Firma vor allem durch einen Faktor bestimmt: die Mitarbeiter. Die Effektivität und Effizienz, mit der die Mitarbeiter eines Unternehmens ihre tägliche Arbeit verrichten, entscheidet maßgeblich über dessen Leistungsfähigkeit. In modernen Unternehmen gewinnt dabei die Ressource <em>Information</em> immer mehr an Bedeutung. Wie erfolgreich ein Angestellter seiner Tätigkeit nachgehen kann, hängt entscheidend davon ab, ob ihm die dafür benötigten Informationen ohne lange &#8220;Dienstwege&#8221; zu jeder Zeit und &#8211; z.B. im Außendienst &#8211; an jedem Ort zur Verfügung stehen. Probleme müssen gelöst, Prozesse eingehalten und neues Wissen verarbeitet werden. Für die Gestaltung eines Unternehmes ergeben sich daraus neue, vielschichtige Anforderungen. Wie kann man Mitarbeitern Zugang zu Informationen ermöglichen, die für sie wichtig sind? Wie lässt sich internes Know-How team- und projektübergreifend verwalten? Wie lassen sich Geschäftsprozesse optimieren, die Prozessqualität steigern und die Kosten senken?</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-144  aligncenter" title="Herausforderungen Intranetportal" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/08/herausforderungen_intranet.png" alt="Herausforderungen Intranetportal" width="493" height="275" /></p>
<p style="text-align: center">
<p>Moderne <strong>Intranetlösungen</strong> stellen Werkzeuge für die Erfüllung dieser Anforderungen bereit. Wikis strukturieren firmeninternes Wissen, Content-Management Systeme verwalten Dateien und Dokumente, CRM-Systeme erfassen Kundendaten, ERP-Systeme organisieren den Einsatz vorhandener Ressourcen. An dieser Aufzählung wird jedoch die gemeinsame Schwachstelle dieser Lösungen deutlich: so zahlreich wie die Anforderungen in einem modernen Unternehmen sind, so zahlreich sind die Lösungen, mit denen sie umgesetzt werden. In einem üblichen Intranet können durchaus 5 oder mehr Systeme gleichzeitig im Einsatz sein &#8211; jedes als &#8220;Insellösung&#8221; mit einem klar definierten Einsatzgebiet. Es liegt auf der Hand, dass aus dieser Vielfalt Probleme erwachsen. Im Normalfall verfügt jedes dieser Systeme über eine eigene Benutzerverwaltung, eigene Oberflächen und ein eigenes Bedienkonzept. Zudem erschweren fehlende Standards die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen einzelnen Software-Produkten.</p>
<p>An dieser Problemstellung setzen webbasierte <strong>Portalsysteme</strong> an. Dabei ist zunächst festzuhalten: wo bereits bewährte Intranetlösungen exisitieren, werden diese durch den Einsatz einer Portallösung keinesfalls ersetzt. Vielmehr agieren Portale eine Ebene über bestehenden Wikis, CMS oder ERP-Systemen: sie integrieren die in einem Netzwerk vorhandenen IT-Systeme unter einer gemeinsamen Oberfläche und kombinieren deren Funktionalität zu einer neuen, zentralen Informations- und Prozessplattform. Gleichzeitig können durch den Einsatz mitgelieferter Out-of-the-box Funktionalität sowie durch die Integration neuer Systeme vorhandene Lücken effektiv geschlossen werden. Auf diese Weise schaffen Portale Einheitlichkeit. Benutzer müssen sich nicht mehr in allen Systemen einzeln anmelden; nach der einmaligen Eingabe von Benutzernamen und Passwort für das Portal ist der Nutzer in allen integrierten Systemen authentifiziert (Single Sign-On). Da der Zugriff über einen Browser erfolgt, sind keine zusätzlichen Software-Installationen notwendig. Gleichzeitig können die Mitarbeiter das Portal von jedem internetfähigen Rechner aus benutzen.</p>
<p>Ein Portalsystem kann verschiedene <strong>Schwerpunkte</strong> aufweisen, deren Ausprägung je nach Einsatzgebiet variieren kann.</p>
<ul>
<li>Informationsportal &#8211; Aus klassischen Content-Management Systemen bekannte Funktionen können in Portallösungen integriert und unter einer gemeinsamen Oberfläche zusammengefasst werden. Der Einsatz von Formularen, Vorlagen und Workflows gewährleistet auch in hochgradig strukturierten Prozessen einen klar definierten Arbeitsablauf.</li>
<li>Wissensportal &#8211; Mitarbeiter können ihren Erfahrungsschatz, ihre Ideen, Konzepte und Strategien in einer gemeinsamen Wissensbasis verwalten. Das Know-How einer Firma wird strukturiert verwaltet und kann zentral recherchiert werden. Jeder kann seine Erfahrungen mit Anderen teilen und gleichtzeig vom Wissen seiner Kollegen profitieren.</li>
<li>Projektportal &#8211; Eine gemeinsame Arbeitsplattform verbessert die Zusammenarbeit räumlich verteilter Mitarbeiter und Teams. Teamräume fördern die Kommunikation und schaffen einen Platz für das kollaborative Lösen von Problemen.</li>
<li>Social Networks &#8211; Die Vernetzung der Mitarbeiter schafft neue Wege der Kommunikation, fördert den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl. Alle Angestellten erhalten einen besseren Überblick, welches Wissen in ihrem Unternehmen vorhanden ist und an wen sie sich bei Problemen wenden können.</li>
<li>Prozessportal &#8211; Durch die Steuerung von Workflows können Portale gewährleisten, dass Arbeitsabläufe nach einem vorgegebenen Schema ablaufen. Prozesschritte können automatisiert und die Aktivitäten der beteiligten Personen besser koordiniert werden.</li>
<li>Integration Services &#8211; Moderne Portallösungen verfügen über Schnittstellen zu allen geschäftsrelevanten Applikationen und Services. Bestehende Funktionalität wird dabei unter einer gemeinsamen Oberfläche gebündelt.</li>
</ul>
<p>Unabhängig von der konkreten Ausprägung verbindet Portallösungen ein gemeinsames Merkmal: die flexible Architektur ermöglicht eine personalisierbare Zusammenstellung von Informationen. Auf Wunsch kann jeder Nutzer eigene Sichten auf vorhadene Daten anlegen und in individuellen Oberflächen &#8211; den Dashboards &#8211; organisieren. Relevante Informationen werden gefiltert und zusammengefasst, Irrelevantes kann ausgeblendet werden. Durch die Bereitstellung vordefinierter Sichten erhalten Führungskräfte einen besseren Überblick über die Vorgänge in ihrem Unternehmen und sind jederzeit über aktuelle Statusmeldungen und Projektberichte informiert. Mitarbeiter können die für sie relevanten Team- und Projektinformationen auf einen Blick einsehen und auswerten.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-145 aligncenter" title="Überblick Portallösung" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/08/portal_overview.png" alt="Überblick Portallösung" width="494" height="294" /></p>
<p style="text-align: center">
<p>Besonders bei Portalsystemen hat sich die Verwendung von <strong>Open Source Software</strong> (z.B. <a title="Liferay Website" href="http://www.liferay.com" target="_blank">Liferay</a>, <a title="JetSpeed Website" href="http://portals.apache.org/jetspeed-2/" target="_blank">JetSpeed</a>, <a title="JBoss Website" href="http://www.jboss.org/jbossportal/" target="_blank">JBoss</a>) im Unternehmenseinsatz als vorteilhaft erwiesen. Dank der Standardkonformität und Interoperabilität, auf die in der Open-Source Gemeinde besonderer Wert gelegt wird, entstehen systemoffene und flexibel erweiterbare Lösungen. Teure Individualentwicklungen für Datenmigration und proprietäre Kommunikation entfallen. Durch die große Gemeinde an freiwilligen Entwicklern wird die Qualität der zugrunde liegenden Software sowie eine fortlaufende, kostenlose Weiterentwicklung garantiert. Auch unternehmenskritische Aspekte wie Sicherheit, effiziente Suche sowie Skalierbarkeit sind Schwerpunkte aktueller Entwicklungen und müssen den Vergleich mit kommerziellen Systemen nicht scheuen. Für viele Unternehmen spielt natürlich auch die Kostenersparnis durch die Lizenzkostenfreiheit von Open Source Software eine wichtige Rolle. Dieser Aspekt sollte allerdings nicht der Ausschlaggebende sein &#8211; auch bei Open Source Produkten entstehen Kosten für Betrieb und Wartung, für das Training der Mitarbeiter sowie die Integration von Drittsystemen. Eine Amortisation der anfänglichen Investition ist dabei nach etwa einem bis drei Jahren realistisch.</p>
<p>Im <strong>Vergleich</strong> verschiedener Open Source Portale hat sich insbesondere Liferay als praktikable Lösung für den Unternehmenseinsatz etabliert und ist unter anderem bei der Lufthansa, der Deutschen Post und der BMW AG im Einsatz. Dank der Vielzahl mitgelieferter Portlets lässt sich bereits Out-of-the-box ein funktionales Intra- und Internetportal erstellen. Die &#8211; im Vergleich zu JetSpeed und JBoss &#8211; überragende Unterstützung von Standards (u.a. JSR 168, JSR 286, JSF-314, WSRP, Hessian/Burlap, REST, RMI, Mikroformat) garantiert ein interoperables und zukunftssicheres System.</p>
<p>Vergleicht man das dargestellte Potential eines webbasierten <strong>Unternehmensportals</strong> mit den Eingangs angeführten Anforderungen an moderne Unternehmen, werden die Vorteile für alle Beteiligten deutlich: Mitarbeiter erlangen an zentraler Stelle Zugang zu allen Informationen, die sie für die Ausführung ihrer Tätigkeit benötigen. Internes Know-How kann team- und projektübergreifend verwaltet werden und steht allen Mitarbeitern dauerhaft zur Verfügung. Führungskräfte sind jederzeit über das firmeninterne Geschehen informiert. Eine u.U. zerstreute und ungenutzte Intranetlandschaft wird vereinheitlicht, die Akzeptanz und der Umgang mit bewährten und neuen Lösungen steigt.</p>
<p>Die aus Offenheit und Flexibilität resultierenden Vorteile machen deutlich, dass der Einsatz eines Open Source Portals im Unternehmensumfeld eine wirtschaftlich sinnvolle Kombination aus Qualität, Funktionalität und Preis-Leistung darstellen kann. Insbesondere für Lösungen mit hohem Anspruch an Funktionsvielfalt, Personalisierbarkeit und Zukunftssicherheit stellen Portale eine ernstzunehmende Alternative zu proprietären Eigenentwicklungen dar.</p>
<p>Wie bei vielen IT-Lösungen gilt allerdings auch hier: um die erfolgreiche Integration in ein Unternehmen zu gewährleisten, sollte bei der fachliche Konzeption und der technischen Integration Rückhalt durch einen erfahrenden Dienstleister eingeholt werden. Auf diese Weise bietet die Einführung eines Unternehmensportals die Chance und das Potential, sowohl die Zufriedenheit der Mitarbeiter als auch die Effektivität und Effizienz des Unternehmens zu steigern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/08/17/open-source-portale-im-unternehmenseinsatz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum ist Atlassian Confluence die erste Wahl f&#252;r das Intranet 2.0 ?</title>
		<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/07/28/warum-atlassian-confluence-die-erste-wahl-fuer-das-intranet-20/</link>
		<comments>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/07/28/warum-atlassian-confluence-die-erste-wahl-fuer-das-intranet-20/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 20:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Atlassian]]></category>
		<category><![CDATA[Confluence]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Mashup]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humannetworkcompetence.de/?p=47</guid>
		<description><![CDATA[Social Software nimmt mehr und mehr Einzug in den Unternehmen. So zeigt eine aktuelle Studie von Bitkom und Oracle auf, dass schon mehr als die Hälfte aller Unternehmen auf Blogs, Wikis und Soziale Netzwerke setzen. Die Computerwoche berichtete hier. Dazu zählen sicherlich auch noch die zaghaften Versuch im Experimentierstadium &#8211; aber zunehmend werden Web 2.0 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Software nimmt mehr und mehr Einzug in den Unternehmen. So zeigt eine aktuelle Studie von Bitkom und Oracle auf, dass schon mehr als die Hälfte aller Unternehmen auf Blogs, Wikis und Soziale Netzwerke setzen. Die Computerwoche berichtete <a title="Computerwoche" href="http://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1869096/" target="_blank">hier</a>. Dazu zählen sicherlich auch noch die zaghaften Versuch im Experimentierstadium &#8211; aber zunehmend werden Web 2.0 Technologien zur Basis von Intranet-Portalen und verdrängen klassische Content Management Systeme und Portalprodukte aus ihren angstammten Domänen.</p>
<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2008/07/communardo_intranet20.jpg"><img class="size-full wp-image-49 alignleft" style="margin: 5px" title="Intranet 2.0 mit Confluence" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2008/07/communardo_intranet20.jpg" alt="Intranet 2.0 Dienste" width="448" height="272" /></a></p>
<p>Vor einigen Wochen haben wir <a title="Intranet 2.0 Services" href="http://www.humannetworkcompetence.de/2008/03/04/intranet-20-neue-formen-der-kommunikation-im-unternehmen/" target="_self">hier </a>in unserem Blog und auf der Cebit vorgestellt, welche Services aus unserer Sicht Bestandteil eines Intranet 2.0 sein sollten. Diese sind &#8211; allesamt &#8211; auch mit CMS und Portalsoftware umsetzbar, ggf. erweitert um einige kollaborative Features. Die Projektpraxis zeigt aber, dass Intranet-Projekte in denjenigen Unternehmen, die beim Intranet neue Wege gehen und konsequent auf Social Software setzen schneller ans Ziel kommen. Besonders hervorzuheben ist dabei der Ansatz, ein Intranet auf Wiki-Basis aufzusetzen. Nicht nur für uns als <a title="Communardo als Atlassian Partner" href="http://www.humannetworkcompetence.de/2008/02/27/zu-unserer-partnerschaft-mit-atlassian/" target="_self">Partner der Firma Atlassian</a> sondern für immer mehr Unternehmen ist dabei <a title="Atlassian Confluence" href="http://www.atlassian.com/confluence" target="_blank">Atlassian Confluence</a> die erste Wahl.<span id="more-47"></span></p>
<p>Warum ist das so? Das Geheimnis liegt aus unserer Sicht in einer optmialen Kombination aus Web 2.0 Services, die im Intranet gebraucht werden, der Dynamik einer lebendigen Community und einem Mindestmaß an professionellem Support durch den Hersteller und die Partner:</p>
<p><strong>Web Publikation &#8211; zentral und dezentral<br />
</strong></p>
<p>Das Anlegen und Verlinken von Webseiten zum Publizieren wichtiger Unternehmensinformationen ist denkbar einfach. Aufwändige Redaktionsinterfaces werden nicht benötigt. Die Strukturierung von Texten und die Einbindung multimedialer Inhalte ist in ausreichender Weise möglich. Die nachvollziehbare Versionierung von Änderungen ist eine einfach nutzbare Standardfunktionalität. Obwohl Offenheit nun eher dem Zeitgeist entspricht als Geheimniskrämerei bietet Confluence eine Authentifikation (auch gegen LDAP und Active Directory) und einen verständlichen Zugriffsschutz für wirklich vertrauliches.</p>
<p><strong>Blogging &#8211; für jedermann jederzeit möglich</strong></p>
<p>Als Wikisystem bietet Confluence ein eher minimalistisches Blogging-Paket unter dem Namen &#8220;News&#8221;, zumal wenn man von WordPress verwöhnt worden ist. Aber dafür hat jeder Inhaltsbereich automatisch einen sofort nutzbaren Blog, der ohne Einrichtungsaufwand genutzt werden kann. Über Plugins oder kleiner Anpassungen kann das Blogging erweitert werden, um höhere Ansprüche zu befriedigen. Spannend ist vor allem auch, wie Blogs das Berichtswesen im Unternehmen verändert.</p>
<p><strong>Wissensmanagement &#8211; Wikis für alle</strong></p>
<p>Schlechte Zeiten für Administratoren und Dienstleister brechen an. Ist Confluence einmal im Hause, dann werden erstere nicht mehr benötigt, wenn für das Wissensmanagement oder auch nur für die Projektdokumentation ein Wiki benötigt wird. Ohne (u.U. geheime) Installation eines Servers kann ein neues Wiki (als Bereich) in Confluence jederzeit angelegt werden. Dies ist der Kern von Confluence. Hervorzuheben ist neben der üblichen Versionierung dabei vor allem die hierarchische Strukturierbarkeit von Wikiseiten, das durchgängige Tagging und (falls nötig) auch der Zugriffsschutz. Nichtzuletzt kann an jede Seite eine Menge von Dokumenten angehängt werden. Das ist nicht gerade ein DMS, aber für den Wiki-Einsatz allemal geeignet.</p>
<p><strong>Soziale Netzwerke &#8211; der Mitarbeiter im Mittelpunkt</strong></p>
<p>Es gibt nichts spannenderes, als nach dem Start eines Confluence-Projekte zu beobachten, wie die persönlichen Seiten aktiver Benutzer aus dem Boden schießen. Durch die Erweiterbarkeit von Wikiseiten mit Plugins sind hier der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. An dieser Stelle sollte man nicht beschränken, sondern von den Kollegen lernen! Die persönliche Seite (angereichtert um Visitenkarte, Tagcloud, Bookmarks und Blog) ist das Aushängeschild des Mitarbeiters im Intranet und sein eigenes Publikationsmedium. Damit und über die integrierte Kontaktfunktion unterstützt Confluence aktiv die Vernetzung im Unternehmen.</p>
<p><strong>Personalisierung &#8211; Widerstand gegen den Information overload</strong></p>
<p>In diesem Bereich ist das Web 2.0 noch ganz am Anfang. Confluence bietet mit dem RSS-Builder eine pragmatische Lösung für die Zusammenstellung eines Newsfeeds, der die eigenen Interessen abdeckt. Hier erwarten wir aber noch mehr von den Entwicklungsteams!</p>
<p><strong>Integration von Applikationen &#8211; Mashup mit Prozessen<br />
</strong></p>
<p>Hier haben sicherlich die Portalanbieter die Nase vorn. Doch gerade im Web 2.0 Zeitalter kommen wir ab von der Strategie einer homogenen Technologieplattform und wenden uns der leichtgewichtigen Integration von best-of-breed Ansätzen über Mashups zu. Die Plugin-Interfaces von Confluence bieten hier weitreichende Möglichkeiten. Davon macht vor allem auch die stetig wachsende Entwickler-Community Gebrauch. Das Angebot an nützlichen und frei verfügbaren Add-ons ist reichhaltig. In manchen Projekten wetteifern Endbenutzer und Entwickler regelrecht um die besten und schnellsten Lösungen &#8211; hier verschieben sich die Rollen gewaltig &#8211; es gilt eine tragbare Governance zu definieren und zu leben, die Stabilität sicherstellt und gleichzeitig die Innovation (i.S. einer &#8220;perpetual beta&#8221;) nicht behindert.</p>
<p><strong>&#8220;Enterprise&#8221; Wiki Software &#8211; das Premium zum Wiki-Ansatz</strong></p>
<p>Was macht Confluence zur &#8220;Enterprise&#8221;-Wiki Software? Aus unserer Sicht sind das drei Dinge:</p>
<ul>
<li>Atlassian und seine Partner stehen für Investitionssicherheit, kontinuierliche Innovation und Weiterentwicklung und professionellen Support.</li>
<li>Confluence kann als stabile und skalierbare Plattform für den firmenweiten Einsatz aufgesetzt werden und ersetzt eine Vielzahl von Insellösungen &#8211; zu vertretbaren Einstiegs- und Folgekosten.</li>
<li>das Plugin-Interface ermöglicht eine spezifische Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit der Lösung unter Einbeziehung vorhandener kostenfreier Angebote.</li>
</ul>
<p>In diesem Beitrag ist sicherlich ein gewisses Maß an Beigeisterung von Softwerkern für eine innovative Technologie, ein &#8220;Tool&#8221;, eingeflossen. Die größte Begeisterung jedoch entsteht, wenn man in den Tagen nach dem Start im Dashboard unter &#8220;Zuletzt geändert&#8221; beobachtet, welche Eigendynamik die Mitarbeiter bei der Gestaltung von Inhalten im Wiki an den Tag legen.</p>
<p>In Folgebeiträgen soll eine Intranet 2.0 Artikelreihe entstehen, in der wir vorstellen wollen, wie einzelne Aspekte des Intranet 2.0 mit Confluence und anderen Werkzeugen ausgestaltet werden können. Fortsetzung folgt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/07/28/warum-atlassian-confluence-die-erste-wahl-fuer-das-intranet-20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Web 2.0 Ans&#228;tze f&#252;r das betriebliche Wissensmanagement im &#220;berblick</title>
		<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/02/24/web-20-ansaetze-fuer-das-betriebliche-wissensmanagement-im-ueberblick/</link>
		<comments>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/02/24/web-20-ansaetze-fuer-das-betriebliche-wissensmanagement-im-ueberblick/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 21:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Mashup]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Social Bookmarking]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Tagging]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humannetworkcompetence.de/2008/02/24/web-20-ansaetze-fuer-das-betriebliche-wissensmanagement-im-ueberblick/</guid>
		<description><![CDATA[In den folgenden Artikeln unserer Reihe &#8220;Wissensmanagement im Enterprise 2.0&#8243; soll die IT im Mittelpunkt stehen. Es geht darum, mit welchen Lösungsansätzen &#8211; oder genauer Softwarelösungen &#8211; aus dem Web 2.0 das Wissensmanagement in Unternehmen erfolgreicher unterstützt werden kann. Wir haben dafür 8 Ansätze identifiziert, die allen Web 2.0 Enthusiasten gut bekannt sein werden, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/communardo/2289602698/" class="tt-flickr"><img border="0" align="right" width="240" src="http://farm3.static.flickr.com/2008/2289602698_aeb96e6628_m_d.jpg" hspace="10" alt="km20tools" height="200" /></a> In den folgenden Artikeln unserer Reihe &#8220;Wissensmanagement im Enterprise 2.0&#8243; soll die IT im Mittelpunkt stehen. Es geht darum, mit welchen Lösungsansätzen &#8211; oder genauer Softwarelösungen &#8211; aus dem Web 2.0 das Wissensmanagement in Unternehmen erfolgreicher unterstützt werden kann.</p>
<p>Wir haben dafür 8 Ansätze identifiziert, die allen Web 2.0 Enthusiasten gut bekannt sein werden, die aber in Unternehmen zumindest teilweise erst langsam bekannt werden und zur Anwendung kommen.</p>
<p>Während die folgenden die Ansätze im Detail die Anwendung der Tools für das betriebliche Wissensmanagement beleuchten werden soll dieser Artikel zunächst einen Überblick gewähren.</p>
<p><span id="more-33"></span><strong> Wikis</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki">Wikis</a> erfreuen sich in der Wissensmanagemen-Community zunehmender Beliebtheit. Im Grunde handelt es sich dabei um ein einfaches aber enorm leistungsfähiges Hypertextformat, welches vor allem die kollaborative Erstellung von Dokumentationen i.S.e. Explizierung von Wissen sehr gut ermöglicht. Darüberhinaus werden Wikis zunehmend umfassender eingesetzt, z.B. als Ersatz für ganze Intranet-Portale.</p>
<p><strong>Weblogs</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blog">Weblogs</a> sind quasi &#8220;webbasierte Tagebücher&#8221;, die in Anlehnung an klassische Tagebücher oder Schiffstagebücher im Grunde ein weitere beliebtes Format darstellen. Ausgehend von der recht einfachen Erstellung und Publikation von persönlichen Texten (inklusive Verschlagwortung und Kategorisierung) sind Weblogbeiträge durch einen hohen Grad an Verknüpfung zu anderen Blogbeiträgen, z.B. über Trackbacks, Pingbacks und Hyperlinks sowie u.U. ausführliche Diskussionen der Inhalte durch anderen Nutzer gekennzeichnet. Die Blogosphäre im Internet ist daher durch eine Vielzahl an Fachcommunities gekennzeichnet. Ein Ansatz der auch im Unternehmen funktionieren kann und vor allem eine gute Verbindung der persönlichen mit der Unternehmensperspektive darstellt.</p>
<p><strong>Microblogging</strong></p>
<p>Gerade im Firmenalltag sind kurze, prägnante Formate hilfreich. Ob z.B. <a target="_blank" href="http://twitter.com">Twitter</a> für den Unternehmenseinsatz nutzbar ist wird gerade heiß diskutiert. Gerade bei der Abwicklung von Projekten scheint jedoch diese Form der Dokumentation von Ideen, Problemen und Lösungen oder Ereignissen die Kommunikation sehr gut zu unterstützen. Inwieweit dies z.B. via Projekt-De-Briefing letztlich auch dem Wissensmanagement zu Gute kommen kann, soll zum späteren Zeitpunkt betrachtet werden.</p>
<p><strong>Social Networks</strong></p>
<p>Dass soziale Netzwerke zwischen den Mitarbeitern eines Unternehmens zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren für das betriebliche Wissensmanagement gehören ist bekannt. Dafür wurden über Expert Directories oder Yellow Pages immer wieder Lösungen geschaffen, die jedoch in ihrer Wirksamkeit und vor allem Aktualität von Plattformen wie <a target="_blank" href="http://www.xing.com">XING</a>, <a target="_blank" href="http://www.linkedin.com">LinkedIn</a> oder <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a> gegenwärtig mehr und mehr in den Schatten gestellt werden. Vielleicht werden derzeitige Unternehmens-Verzeichnisse demnächst durch derartige Werkzeuge abgelöst.</p>
<p><strong>Social Bookmarking &amp; Tagging</strong></p>
<p>Die Sammlung wertvoller Quellen und Dokumente war seit jeher eine wichtige Aktivität beim Aufbau von Wissen. Seit der Verfügbarkeit großer Mengen nutzbarer Inhalte im Internet (und Intranet) und der Ablagemöglichkeit von Dokumenten in Dateisystemen oder Dokumenten Management Systemen wird die strukturierte Verwaltung entsprechender Quellenverzeichnisse (Linklisten, Indexe etc.) immer wichtiger. Dem <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftliches_Indexieren">Tagging</a>, als der einfachen Verschlagwortung (Schlagworte, engl.: Tags) von Inhalten anstelle der Einordnung in komplexe Taxonomien kommt dabei eine immer größere Bedeutung zu. Gerade im teamorientierten Aufbau solcher Verzeichnisse, wie z.B. von <a target="_blank" href="http://del.icio.us">del.icio.us</a> u.a. liegt großes Potential für das Wissensmanagement im Unternehmen.</p>
<p><strong>Rich Media Content</strong></p>
<p>Unter dieser Überschrift möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Möglichkeiten der Mediennutzung immer vielfältiger werden. Während bisher gerade in Unternehmen oftmals nur Texte und Präsentationen für die Dokumentation von Wissen verwendet wurden, bieten heutige preiswert oder kostenfrei verfügbare Tools oder Webdienste die Möglichkeit, Audio und Video-Inhalte zu produzieren und für die Vermittlung von Wissen zu benutzen.</p>
<p><strong>Information Pull via RSS</strong></p>
<p>Durch die immer umfassendere Unterstützung durch Webbrowser und PIMs wie z.B. Outlook hat sich das <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS">RSS-Protokoll</a> zum Quasi-Standard für personalisierte Informationsversorgung der Nutzer etabliert. Was im Klartext für den Otto-Normalverbraucher kaum verständlicher XML-Code ist, ermöglicht es via RSS-Feedrader (oder z.B. den <a target="_blank" href="http://www.google.de/reader">Google Reader</a>) lesbar gemacht ein einfaches Abbonement interessanter Inhalte z.B. von Weblogs, Social Bookmarks o.ä.</p>
<p><strong>Mash-Ups</strong></p>
<p>Die Schaffung einer einheitlichen und allumfassenden Wissensbasis für das Unternehmen hat sich als Illusion herausgestellt. Vielmehr haben gerade kleine, thematisch eng fokussierte Wissensmanagement-Projekt und Wissensbasen viel schneller einen nachhaltigen Erfolg gezeigt. Im Umkehrschluß ist die Schaffung einer Unternehmenswissensbasis die Kombination der einzelnen Aktivitäten und &#8220;Wissensinseln&#8221; von großer Bedeutung. Vor diesem Hintergrund soll die Anwendung von Mash-Ups näher beleuchtet werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/02/24/web-20-ansaetze-fuer-das-betriebliche-wissensmanagement-im-ueberblick/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

