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	<title>Human Network Competence &#187; Projektmanagement</title>
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	<description>Trends zu Wissensmanagement und Kooperation im Enterprise 2.0</description>
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		<title>Vortrag: Microblogging im Projektmanagement</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 20:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung von Kommunikationsprozessen]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement und Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Communote]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[<img alt="dro" src="http://www.gravatar.com/avatar.php/7ab5eb3a404169a95ec0008cae8fdd96/?s=76" class="com-blog-icon"/><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/author/dro/" title="Artikel von Dirk Röhrborn">Dirk Röhrborn</a><p>Am vergangenen Donnerstag war die <a href="http://www.gpm-ipma.de/ueber_uns/regionen/dresden.html" target="_blank">Regionalgruppe Dresden der Gesellschaft f&#252;r Projektmanagement</a> in unserem Hause zu Gast. &#220;ber die rege Teilnahme von mehr als 30 Projektmanagement-Profis aus der Region haben wir uns sehr gefreut und gern die Gelegenheit genutzt, unser Leistungsportfolio vorzustellen. Der Haupteil des Abends war dann dem Thema &#8220;Microblogging im Projektmanagement&#8221; gewidmet.  Die Pr&#228;sentation ist bei Slidehare verf&#252;gbar:</p>
<object width="420" height="344"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=microblogginggpmdresden20100121-100123141943-phpapp02"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=microblogginggpmdresden20100121-100123141943-phpapp02"  type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="344"></embed></object>
<p>In der anschlie&#223;enden regen Diskussion wurde deutlich, dass das Interesse an Microblogging zunimmt und der Nutzen immer greifbarer wird. Wichtige Voraussetzungen f&#252;r den erfolgreichen Einsatz sind allerdings die durchg&#228;ngige Verf&#252;gbarkeit von PC und Netzzugang und einschl&#228;gige Erfahrungen mit elektronischer Kommunikation f&#252;r alle Mitglieder in einem Projektteam. Eine durch Offenheit und Transparenz gepr&#228;gte Kommunikationskultur im Unternehmen ist ebenso vorteilhaft.</p>
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		<title>Enterprise Microblogging in der Diskussion</title>
		<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/06/23/enterprise-microblogging-in-der-diskussion/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 21:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[<img alt="dro" src="http://www.gravatar.com/avatar.php/7ab5eb3a404169a95ec0008cae8fdd96/?s=76" class="com-blog-icon"/><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/author/dro/" title="Artikel von Dirk Röhrborn">Dirk Röhrborn</a><p><a href="http://www.communote.com"><img class="alignright size-full wp-image-138" title="Communote" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/06/communote_karte.jpg" alt="Communote" width="404" height="290" /></a>Angeregt durch meinen Vortrag auf der <a href="http://www.interpm.de" target="_blank">InterPM</a> zum &#8220;<a title="Microblogging im Projektmanagement" href="http://www.humannetworkcompetence.de/2009/06/22/microblogging-im-projektmanagement/" target="_blank">Microblogging im Projektmanagement: Wie Mikroinhalte die Kommunikation und Dokumentation ver&#228;ndern</a>&#8221; hat Berhard Schlo&#223; in seinem <a href="http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=612" target="_blank">Weblog das Thema aufgegriffen</a> und eine kontroverse und gerade weil sie kontrovers gef&#252;hrt wird sehr lesenswerte Diskussion u.a. zwischen <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/" target="_blank">Surfguard</a>, <a title="Centrestage" href="http://www.centrestage.de" target="_blank">Joachim Niemeier</a> und <a title="CM Development" href="http://blog.cm-development.de/" target="_blank">Lutz Gerlach</a> entfacht, zu der ich mit diesem Artikel einen kleinen Beitrag leisten m&#246;chte. Dass Microblogging in Unternehmen inzwischen zu einem hochaktuellen Thema geworden ist, beweisst nicht zuletzt auch das Interview zum Thema &#8220;<a href="http://dirkriehle.com/wp-content/uploads/2009/06/computer-zeitung-microblogging.pdf" target="_blank">Das Microblogging kann die Produktivit&#228;t durchaus steigern</a>&#8221; mit <a title="Prof. Oliver G&#252;nther" href="http://lehre.wiwi.hu-berlin.de/Professuren-en/quantitativ/wi/personen-en/hl/oliver.guenther-en/" target="_blank">Prof. Oliver G&#252;nther</a> von der Humboldt-Universit&#228;t Berlin in der <a title="Computerzeitung" href="http://www.computerzeitung.de" target="_blank">Computerzeitung</a> vom 15. Juni 2009, welches &#252;ber einem <a title="Dierk Riehle" href="http://dirkriehle.com/2009/06/15/micro-blogging-in-the-enterprise-can-improve-productivity/" target="_blank">Blogbeitrag von Dirk Riehle</a> verf&#252;gbar ist. Hier einige aus meiner Sicht wichtige Fragen und Antworten:</p>
<p><strong>Was ist eigentlich ein &#8220;Microblog&#8221;?</strong></p>
<p>Nun, zun&#228;chst einmal eine chronologische Aufzeichnung m&#246;glichst kurzer Nachrichten einer oder mehrerer Personen zu einem bestimmten Thema. Surfguard kommentiert im o.g. Beitrag</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein Microblog kann quasi die digitale Kaffek&#252;che eines Projekts sein: Der Ort, an dem das Team sich informell aber doch relevant austauscht. In Microblogs wird das vermittelt, was ich “ambientes Wissen” nennen w&#252;rde.&#8221; (Surfguard)</p></blockquote>
<p><strong>Muss ich alle Nachrichten in einem Microblog lesen?</strong></p>
<p>Nat&#252;rlich nicht. Microblog-Leser entscheiden selbst, welchen Themen oder Nutzern sie folgen und welchen nicht. Dies ist besonders in gro&#223;en Organisation oder auch Gro&#223;projekten wichtig. Die eigene Erfahrung zeigt jedoch, dass Microblogs oft einen spannende Lekt&#252;re bieten, die wertvolle Informationen f&#252;r den Leser beinhalten, die man auf anderem Wege nicht erhalten h&#228;tte.</p>
<p><strong>Ist Microblogging in gro&#223;en Projekten &#252;berhaupt anwendbar?</strong></p>
<p>Es besteht die Bef&#252;rchtung, dass in gro&#223;en Projekten die Teammitglieder mit Informationen &#252;berh&#228;uft werden. Eine sch&#246;ne Antwort liefert wiederum Surfguard:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein Microblog macht die vielen kleinen Informationen, die Projektmitarbeiter informell austauschen (sollten) f&#252;r alle besser verf&#252;gbar. Man wei&#223; einfach mehr &#252;ber das Projekt. Und in sehr gro&#223;en Projekten wird man bestimmt nicht allen Projektmitgliedern folgen, sondern nur denjenigen, die f&#252;r einen selbst relevant oder interessant sind.&#8221; (Surfguard)</p></blockquote>
<p><strong>Kostet es nicht wertvolle Arbeitszeit, in Microblogs zu lesen und selbst Eintr&#228;ge zu schreiben?</strong></p>
<p>An dieser Stelle w&#252;nsche ich mir f&#252;r die Zukunft eine wirklich fundierte Antwort auf Basis empirischer Studien und meine dies explizit als Aufruf an die Wissenschaft. Aus der eigenen Anwendung kann ich berichten, dass Microblogs deutlich schneller lesbar sind als E-Mails und gerade beim Einsatz in Projekten der E-Mail-Anteil in der Kommunikation sp&#252;rbar gesunken ist und damit gen&#252;gend Zeit f&#252;r&#8217;s Microblogging frei wurde. Und was f&#252;r die Akzeptanz noch wichtiger ist: Inhalte, die im Microblog geschrieben werden, sind fr&#252;her auch niedergeschrieben worden, nur als E-Mail, Papiernotiz oder Instant Message. Also auch hier kein Mehraufwand.</p>
<p><strong>Sollten alle Microblogs f&#252;r alle Mitarbeiter sichtbar sein?</strong></p>
<p>Offene Kommunikation gilt als ein wesentliches Merkmal des Enterprise 2.0. Man sollte dies aber nicht falsch interpretieren und annehmen, dass dann <em>alle</em> Kommunikation offen sein muss. Vielmehr ist es wichtig, dass auch in Microblogs vertrauliche Kommunikation in Teams m&#246;glich ist, ohne dass immer gleich der Chef mitliest. Offene Kommunikation erfordert eben gerade eine Atmosph&#228;re des Vertrauens, die in geschlossenen Gruppen eher gegeben ist. Aus Vertrauens- und auch Datenschutzgr&#252;nden muss diese Vertraulichkeit von einem Enterprise Microblogging System gewahrt werden. So kann ich Prof. G&#252;nther nur zustimmen, wenn er sagt:</p>
<blockquote><p>„Mein pers&#246;nlicher Rat an das Management ist: F&#252;r die Produktivit&#228;t eines Unternehmens ist es sinnvoll, auch innerhalb des Unternehmens Privatsph&#228;re zuzulassen.“ (Prof. Oliver G&#252;nther, CZ 15.06.2009)</p></blockquote>
<p>Im Alltag sehen wir dann durchaus Situationen, in denen sich fr&#252;her geschlossene Gruppen dann nach einer bestimmten Zeit wieder &#246;ffnen.</p>
<p><strong>Ist nicht die st&#228;ndige Ablenkung eine Gefahr f&#252;r die Produktivit&#228;t des Unternehmens?</strong></p>
<p>Prof. G&#252;nther sieht das so:</p>
<blockquote><p>Microblogging ist ein Werkzeug, das unserem latenten Zappelphilipp-Syndrom – in der Fachsprache Attention Deficit Syndrome – neue M&#246;glichkeiten zur Entfaltung bietet: Wir fr&#246;nen unserem Trieb zur st&#228;ndigen Zerstreuung. (Prof. Oliver G&#252;nther, CZ 15.06.2009)</p></blockquote>
<p>Microblogging reiht sich damit in die Vielzahl der Informationsquellen und Tools ein, denen zugeschrieben wird, Mitarbeiter von ihrer eigentlichen Arbeit abzulenken. Ich m&#246;chte hier erwidern, dass es aus meiner Sicht viel eher darauf ankommt, ob man sich ablenken lassen m&#246;chte! Von zentraler Bedeutung ist hier m.E. die Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit den neuen Medien. Dazu geh&#246;rt eben auch, st&#246;rungsfreie Arbeitszeit f&#252;r kreative Prozesse und eine sinnvolle Frequenz f&#252;r das Lesen von E-Mails, Microblogs und Internetquellen.</p>
<p>V&#246;llig abwegig ist im &#220;brigen auch die Bef&#252;rchtung, dass Microblogs in Unternehmen f&#252;r sinnlosen privaten Smalltalk, wie in Twitter oft zu beobachten, mi&#223;braucht w&#252;rden. Im Gegenteil, von Unternehmensblogs wird bisher unisono berichtet, dass dort eine rein fachliche Kommunikation stattfindet! Und dies ist nicht verwunderlich, denn Unternehmensmitarbeiter nehmen in aller Regel ihre Aufgabe ernst. Desweiteren w&#228;re jeder Mi&#223;brauch jederzeit gut nachlesbar, was einen selbstregulierenden Effekt hat.</p>
<p>Dies vorausgesetzt kann Microblogging sein Potential zur Produktivit&#228;tssteigerung voll entfalten, welches m.E. in der Vermeidung von Doppelarbeit und der Beschleunigung von Probleml&#246;seprozessen aufgrund der deutlich gesteigerten Transparenz im Unternehmen begr&#252;ndet ist.</p>
<p><strong>Ist nicht die direkte &#8220;face-to-face&#8221; Kommunikation besser als Microblogging ?</strong></p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich! Aber diese ist eben aufgrund r&#228;umlicher und zeitlicher Distanz nicht immer m&#246;glich. Microblogging <em>erg&#228;nzt</em> die K&#252;chengespr&#228;che durch einen (fachlichen) virtuellen &#8220;Flurfunk&#8221;. Auch hier gilt die Erfahrung, dass virtuelle Kommunikation vor allem dann gut funktioniert, wenn man sich auch pers&#246;nlich kennt.</p>
<p><strong>Wie kann ich herausfinden, ob Microblogging auch in meinem Unternehmen sinnvoll ist?</strong></p>
<p>Ganz einfach, in dem Sie es ausprobieren. Dazu ein Zitat von Joachim Niemeier aus der oben erw&#228;hnten Diskussion:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man in Projekten das Werkzeug Microblogging einfach mal nutzen sollte (und auch ohne gro&#223;e Einf&#252;hrung nutzen kann). Nach wenigen Tagen k&#246;nnen es sich die Beteiligten gar nicht mehr wegdenken (&#8216;Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen wie wir fr&#252;her im Projekt gearbeitet haben&#8217;)&#8221; (Joachim Niemeier)</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne m&#246;chten wir Sie einladen, eigene Erfahrungen zu sammeln und verweisen auf den Enterprise Microblogging Dienst aus unserem Hause <a title="Communote Enterprise Microblogging" href="http://www.communote.com" target="_blank">www.communote.com</a>.</p>
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		<title>Microblogging im Projektmanagement</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 21:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[<img alt="dro" src="http://www.gravatar.com/avatar.php/7ab5eb3a404169a95ec0008cae8fdd96/?s=76" class="com-blog-icon"/><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/author/dro/" title="Artikel von Dirk Röhrborn">Dirk Röhrborn</a><p>Am vergangenen Freitag hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen eines Vortrags auf der InterPM vorzustellen, wie Communote f&#252;r ein Microblogging im Projektemanagement eingesetzt werden kann. Die Vortragsunterlagen stehen auf Slideshare bereit:</p>
<object width="420" height="344"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=microblogginginterpm20090619-090621153142-phpapp01"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=microblogginginterpm20090619-090621153142-phpapp01"  type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="344"></embed></object>
<p>Eine intensive Diskussion des Themas findet sich u.a. im <a href="http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=612" target="_blank">Blog von Berhard Schloss</a>.</p>
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		<title>Selbstmanagement im Web 2.0: Nachlese zum barcamp Mitteldeutschland</title>
		<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/02/10/selbstmanagement-im-web-20-nachlese-zum-barcamp-mitteldeutschland/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 20:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement und Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp Mitteldeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[SaaS]]></category>

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		<description><![CDATA[<img alt="dro" src="http://www.gravatar.com/avatar.php/7ab5eb3a404169a95ec0008cae8fdd96/?s=76" class="com-blog-icon"/><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/author/dro/" title="Artikel von Dirk Röhrborn">Dirk Röhrborn</a><p><a href="http://barcampmitteldeutschland.pbwiki.com/" target="_blank"><img src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2008/02/logo_barcamp_mitteldeutschland_small.jpg" alt="Barcamp Mitteldeutschland" border="0" /></a></p>
<p>Auf gro&#223;es Interesse auf dem barcamp-Sonntagmorgen in Jena stiess eine Doppelsession zum Thema &#8220;Getting things done (GTD)&#8221; oder ganz allgemein Selbstmanagement.</p>
<p>Im ersten Teil stellte <a href="http://blog.oliver-gassner.de/" target="_blank">Oliver Gassner</a> die Essenz eines Buches von David Allen (deutsch: <a href="http://www.amazon.de/Dinge-geregelt-kriege-Selbstmanagement-Alltag/dp/3492240607/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=gateway&amp;qid=1202674909&amp;sr=8-1" target="_blank">Selbstmanagement f&#252;r den Alltag</a>, engl: <a href="http://www.amazon.de/Getting-Things-Done-Stress-Free-Productivity/dp/0142000280" target="_blank">Getting things done</a>) vor. Der zweite Teil wurde von Holger Weser und Lars Zapf von Simprove gestaltet, in dem die von <a href="http://blog.simprove.de/" target="_blank">Simprove </a>angebotene Collaboration-Plattform <a href="http://www.workity.com/" target="_blank">Workity </a>vorgestellt wurde.</p>
<p><a href="http://www.davidco.com" target="_blank"> David Allen</a> sagt, dass das eigene Aufgabenmanagement &#252;ber Listen erfolgen sollte, auf denen die Aufgaben mit Termin eingetragen werden. Dabei gilt die &#8220;2-Minuten-Regel&#8221;: Aufgaben die unter 2-Minuten dauern, sollten sofort erledigt werden, weil das Aufschreiben der Aufgaben l&#228;nger dauert. Aufgaben sollten konkret formuliert werden, also nicht &#8220;Reifenwechsel&#8221;, sondern &#8220;Werkstatt anrufen und Termin f&#252;r Reifenwechsel vereinbaren&#8221;. Aufgaben mit Termin werden in einzelne Ordner f&#252;r Monate und Tage einsortiert. Diese werden zum Termin in die t&#228;gliche Inbox/ToDo-Box entleert. Die Inbox muss jeden Tag geleert werden. Aufgaben sollten einen Kontext haben (z.B. Firma, privat, mit/ohne Computer etc.) Die &#8220;Sunday-maybe-Liste&#8221; enth&#228;lt Dinge, die man irgendwann einmal angehen m&#246;chte. F&#252;r jedes Projekt oder Vorhaben sollte immer eine &#8220;n&#228;chste Aktion&#8221; definiert werden. Die &#8220;Wating-for&#8221;-Liste enth&#228;lt die Dinge, auf die wir von anderen warten, quasi eine &#8220;Delegiert&#8221;-Liste. Umsetzen kann man diese Listen mit Textdateien, Wikis, Workity oder auch ganz speziellen GTD-Plugins f&#252;r Outlook etc. Man sollte immer mit dem Werkzeug arbeiten, mit dem man wirklich gern arbeitet und wenn es ein F&#252;llhalter mit Goldfeder ist. Es geht darum, dass das System konsistent ist und dass man es immer dabei hat, z.B. als PDA oder klassisches Notizbuch. Wenn das nicht gelingt, dann muss man doch eben alle Aufgaben im Kopf haben und wird diese wieder als Bugwelle vor sich her schieben.</p>
<p>Zwischenfazit: Dies ein weiteres Buch im Reigen der Selbst- und Zeitmanagement Ratgeber. Der kritische Faktor zum Erfolg ist wohl die Selbstdisziplin des Einzelnen, das eigene Ordnungssystem auch konsequent umzusetzen.</p>
<p>Gegenstand der nachfolgenden Session war &#8220;Social Project Management&#8221;. Daf&#252;r hat <a href="http://www.simprove.de" target="_blank">Simprove </a>die Plattform <a href="http://www.workity.com" target="_blank">www.workity.com</a> entwickelt. In Workity kann man im Sinne von GTD alle Aufgaben erfassen, mit Tags versehen und auch Kollegen direkt zuweisen, die ihre Aufgaben dann in ihre Aufgabenliste und in ihren (dynamischen) Kalender erhalten. Daf&#252;r gibt es eine &#8220;Was ist neu Sicht&#8221;. Zus&#228;tzlich k&#246;nnen auch Dateien hochgeladen und vertagged werden. Es fragt sich, was der wirkliche Vorteil gegen&#252;ber der Nutzung von Microsoft Outlook ist. Holger Weser sagt dazu, dass der Ansatz von Simprove ist, das &#8220;Pull&#8221;-Prinzip anstelle des &#8220;Push&#8221;-Prinzips anzuwenden. Werden Aufgaben und Informationen gepusht, z.B. per E-Mail, dann wird man viel zu oft aus der inhaltlichen Arbeit gerissen und dadurch unproduktiv &#8211; was m.E. aber eher wieder eine Frage der Selbstdisziplin ist. Workity ist online weltweit via Web verf&#252;gbar und dadurch auch schnell &#252;ber Unternehmensgrenzen hinweg einsetzbar. Mit Outlook/Exchange k&#246;nnte man die meisten Features innerhalb des Unternehmens bereits umsetzen. Eine Erweiterung &#252;ber die Grenzen der Exchange-Dom&#228;ne hinweg ist aber nicht ohne weiteres m&#246;glich. Ein wesentlicher Unterschied ist aber, dass in Workity alle Aufgaben und Termineintr&#228;ge getagged werden k&#246;nnen, das ist wohl eine der wichtigsten Unterscheidungskriterien von Workity. Ein mobiler Zugriff &#252;ber PDA und Telefon ist leider noch nicht m&#246;glich und f&#252;r Folgeversionen geplant. RSS-Feeds gibt es nicht. Holger Weser sagt dazu: Unsere Kunden w&#252;nschen das nicht. Geplant ist vielmehr f&#252;r die Zukunft eine interaktive Oberfl&#228;che auf Silverlight-Basis. Workity wird ausschlie&#223;lich als Online-Dienst angeboten. Eine Installation im Anwenderunternehmen wird von Simprove ausdr&#252;cklich nicht angeboten, weil der Aufwand f&#252;r Installation und insb. regelm&#228;&#223;ige Sicherheitsupdates viel zu hoch sei.</p>
<p>Fazit: Ein weiterer interessanter Online-Service f&#252;r das Projektmanagement f&#252;r kleine Unternehmen, Freiberufler und firmen&#252;bergreifende Projekte und den privaten Bereich im fr&#252;hen Stadium. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung.</p>
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