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	<title>Human Network Competence &#187; Open Space</title>
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	<description>Trends zu Wissensmanagement und Kooperation im Enterprise 2.0</description>
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		<title>Der IT-Gipfel 2009 &#8211; Hohe Erwartungen von Regierung, Unternehmen und Digital Natives.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 16:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Osthues</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[DNA ditital]]></category>
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		<description><![CDATA[<img alt="jos" src="http://www.gravatar.com/avatar.php/ea7bf10633515654c3eea90310b892f7/?s=76" class="com-blog-icon"/><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/author/jos/" title="Artikel von Jens Osthues">Jens Osthues</a><p>Ich war in diesem Jahr zu Gast auf dem <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Technologie-und-Innovation/Informationsgesellschaft/it-gipfel,did=301818.html" target="_blank">4. nationalen IT-Gipfel</a> der Bundesregierung in Stuttgart, dem Gipfeltreffen aller wichtigen Vertreter<img class="alignright size-full wp-image-337" title="itgipfel2009" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/12/itgipfel20091.jpg" alt="itgipfel2009" width="164" height="100" />der Bundesregierung und  Unternehmen der zweitgr&#246;ssten deutschen Industriebranche.</p>
<p>Im Vorfeld hierzu fand am Vortag ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space" target="_blank">Open Space</a> zum Thema:  „Vom Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen“ statt. Initiiert wurde der Open Space von <a href="http://www.dnadigital.de/" target="_blank">DNA Digital</a>, einer Initiative die selbst als Ergebnis des letzten IT Gipfels entstanden ist. Die Moderation &#252;bernahm <a href="http://www.twitter.com/ahoibrause" target="_blank">Willms Buhse</a>, einer der Mitinitiatoren des Projektes und Herausgeber des Buchs: „<a href="http://www.scribd.com/doc/12544534/DNAdigital-Wenn-Kapuzenpullis-auf-Anzugtraeger-treffen" target="_blank">Wenn Anzugtr&#228;ger auf Kapuzenpullis treffen</a>“.</p>
<p>Das erkl&#228;rte Ziel von DNA Digital ist der Austausch der (digitalen und analogen) Generation, oder bildlicher gesprochen von Anzugtr&#228;gern und Kapuzenpullis. Digital Natives treffen hierbei mit Vertretern des Top Managements namhafter deutscher Firmen zusammen um sich &#252;ber die Arbeitswelt der Zukunft auszutauschen. Wichtige Voraussetzung ist die Unvoreingenommenheit dieser beiden scheinbar sehr kontr&#228;ren Gruppen. Die bisherigen Zusammentreffen wurde von beiden Seiten als sehr lehrreich und inspirierend empfunden. Manager lernen den „nat&#252;rlichen“ Umgang mit dem Internet und seinen M&#246;glichkeiten. Natives bekommen mit welche Problemstellungen Manager und Firmen plagen und m&#252;ssen sich mit vorhandenen Realit&#228;ten und Hemmnissen auseinander setzen („Reality-Check“). Der Austausch erm&#246;glicht und verst&#228;rkt den Prozess des Kulturwandels in den Unternehmen und Einsatz von Web 2.0 Technologien und kollaborativen, hierarchie&#252;bergreifenden Elementen am Arbeitsplatz, treffend mit dem Begriff Enterprise 2.0 bezeichnet.<span id="more-321"></span></p>
<p>In Anlehnung an diese Philosophie sollten beim Open Space ebenfalls verschiedene Welten aufeinanderprallen. Die Vertreter der unterschiedlichen Generationen waren aufgefordert sich jeweils einen Vertreter der anderen Generation zu suchen um mit sich &#252;ber das Thema Bildung auszutauschen. Dies stellte den pers&#246;nlichen Austausch sowie eine umfassende Betrachtung des Themas aus unterschiedlichen Perspektiven sicher. Im Anschluss wurden ausgew&#228;hlte Themen in unterschiedlichen Gruppen diskutiert. Ich habe mich bei den Themen: mobiles Lernen, e-learning und social networking sowie lernende Organisationen aktiv beteiligt.</p>
<p>Zu meinen Eindr&#252;cken zum Open Space wurde ich von einem Vertreter des Hasso-Plattner Institutes (HPI) interviewt. Das HPI hat in diesem Jahr mit einem „<a href="https://it-gipfelblog.hpi-web.de/">Gipfelblog</a>“ den IT-Gipfel ins Internet getragen und entsprechend dokumentiert.</p>
<p>Ich fand es erstaunlich wie das Thema Microblogging als R&#252;ckkanal, Informations- und Inspirationsquelle im Umfeld einer „lernenden“ Organisation diskutiert worden ist. Microblogging wurde u.a als virtuelles Klassenzimmer, t&#228;gliche Weiterbildung, Austausch- u. Kommunikationsplattform bezeichnet.</p>
<p>Ansonsten spielte &#252;berraschenderweise der Einsatz von bestimmten Technologien weniger eine Rolle. Im Mittelpunkt stand vielmehr ein gemeinsames Verst&#228;ndnis von einer lernenden Gesellschaft. Dies mag sicherlich auch an der vorausgesetzten technologischen Affinit&#228;t des Teilnehmerkreises liegen.</p>
<p>Der Gipfel selber beinhaltete Arbeitskreissitzungen und Foren mit hochrangigen Vertretern der Regierung und Vertretern der IT Spitze der „Deutschland AG“ wie der Deutschen Telekom, SAP, Daimler, IBM, Siemens, Alcatel-Lucent u.a. in denen &#252;ber laufende und zuk&#252;nftige Projekte gesprochen worden ist.</p>
<p>Im Forum „Innovative IKT f&#252;r Deutschland &#8211; Von der Idee zum Erfolg im Markt“ wurden die Themen Verf&#252;gbarkeit von Breitband und neue Anwendungen aus dem Bereich der IT zur St&#228;rkung der Innovationsf&#228;higkeit des Standort Deutschland u.a. mit dem Bundeswirtschaftsminister Rainer Br&#252;derle, Telekom Vorstandsvorsitzender René Obermann, SAP Vorstandssprecher Prof. Kagermann, u.a. diskutiert. Herr Kagermann brachte den Kern des Nutzens der IT es wie folgt treffend auf den Punkt: „Das Ziel des Einsatzes von IT muss die eines als Intelligenz- u. Effizienzverst&#228;rkers sein“. Vertreter der sogenannten Digital Natives pitchten im Rahmen dieses Forums das Thema Open Education und Open Innovation als Ergebnis des Open Spaces in der Hoffnung auf neue Projekte und Kooperationen.</p>
<p>Angela Merkel lie&#223; es sich nicht nehmen in Ihrem Schlusswort Ihre Erwartungen (Bereitstellung von Breitbandtechnologie f&#252;r Alle, Umsetzung von Green IT und in diesem Zusammenhang Realisieurng von CO2 Einsparpotentialen auch in Hinblick auf den zeitgleich stattfindenen Klimagipfel in Kopenhagen, greifbare Ergebnisse der bestehenden Projekte z.B. die einheitliche Beh&#246;rdenrufnummer 115) und Hoffnung (Schaffung von Arbeitspl&#228;tzen, Innovationskraft des IT Standort Deutschlands) an die IT Branche zu formulieren.</p>
<p>Mit dem Versprechen: „N&#228;chstes Jahr gibt es Dresdner Stollen“ schloss die Bundeskanzlerin den diesj&#228;hrigen IT-Gipfel und sprach gleichzeitig Ihre Einladung zum 5. Nationalen IT-Gipfels nach Dresden aus. Der Dialog und Austausch zwischen der Bundesregierung und der IT Branche findet also eine Fortsetzung im n&#228;chsten Jahr und dar&#252;ber hinaus kontinuierlich &#252;ber viele laufende Ma&#223;nahmen mit dem Ziel den Standort Deutschland zu st&#228;rken.</p>
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