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	<title>Human Network Competence &#187; Kommunikationsprozesse</title>
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	<description>Trends zu Wissensmanagement und Kooperation im Enterprise 2.0</description>
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		<title>Vortrag: Microblogging im Projektmanagement</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 20:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung von Kommunikationsprozessen]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement und Kollaboration]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationsprozesse]]></category>
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		<description><![CDATA[<img alt="dro" src="http://www.gravatar.com/avatar.php/7ab5eb3a404169a95ec0008cae8fdd96/?s=76" class="com-blog-icon"/><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/author/dro/" title="Artikel von Dirk Röhrborn">Dirk Röhrborn</a><p>Am vergangenen Donnerstag war die <a href="http://www.gpm-ipma.de/ueber_uns/regionen/dresden.html" target="_blank">Regionalgruppe Dresden der Gesellschaft f&#252;r Projektmanagement</a> in unserem Hause zu Gast. &#220;ber die rege Teilnahme von mehr als 30 Projektmanagement-Profis aus der Region haben wir uns sehr gefreut und gern die Gelegenheit genutzt, unser Leistungsportfolio vorzustellen. Der Haupteil des Abends war dann dem Thema &#8220;Microblogging im Projektmanagement&#8221; gewidmet.  Die Pr&#228;sentation ist bei Slidehare verf&#252;gbar:</p>
<object width="420" height="344"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=microblogginggpmdresden20100121-100123141943-phpapp02"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=microblogginggpmdresden20100121-100123141943-phpapp02"  type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="344"></embed></object>
<p>In der anschlie&#223;enden regen Diskussion wurde deutlich, dass das Interesse an Microblogging zunimmt und der Nutzen immer greifbarer wird. Wichtige Voraussetzungen f&#252;r den erfolgreichen Einsatz sind allerdings die durchg&#228;ngige Verf&#252;gbarkeit von PC und Netzzugang und einschl&#228;gige Erfahrungen mit elektronischer Kommunikation f&#252;r alle Mitglieder in einem Projektteam. Eine durch Offenheit und Transparenz gepr&#228;gte Kommunikationskultur im Unternehmen ist ebenso vorteilhaft.</p>
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		<title>Enterprise Microblogging in der Diskussion</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 21:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[<img alt="dro" src="http://www.gravatar.com/avatar.php/7ab5eb3a404169a95ec0008cae8fdd96/?s=76" class="com-blog-icon"/><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/author/dro/" title="Artikel von Dirk Röhrborn">Dirk Röhrborn</a><p><a href="http://www.communote.com"><img class="alignright size-full wp-image-138" title="Communote" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/06/communote_karte.jpg" alt="Communote" width="404" height="290" /></a>Angeregt durch meinen Vortrag auf der <a href="http://www.interpm.de" target="_blank">InterPM</a> zum &#8220;<a title="Microblogging im Projektmanagement" href="http://www.humannetworkcompetence.de/2009/06/22/microblogging-im-projektmanagement/" target="_blank">Microblogging im Projektmanagement: Wie Mikroinhalte die Kommunikation und Dokumentation ver&#228;ndern</a>&#8221; hat Berhard Schlo&#223; in seinem <a href="http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=612" target="_blank">Weblog das Thema aufgegriffen</a> und eine kontroverse und gerade weil sie kontrovers gef&#252;hrt wird sehr lesenswerte Diskussion u.a. zwischen <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/" target="_blank">Surfguard</a>, <a title="Centrestage" href="http://www.centrestage.de" target="_blank">Joachim Niemeier</a> und <a title="CM Development" href="http://blog.cm-development.de/" target="_blank">Lutz Gerlach</a> entfacht, zu der ich mit diesem Artikel einen kleinen Beitrag leisten m&#246;chte. Dass Microblogging in Unternehmen inzwischen zu einem hochaktuellen Thema geworden ist, beweisst nicht zuletzt auch das Interview zum Thema &#8220;<a href="http://dirkriehle.com/wp-content/uploads/2009/06/computer-zeitung-microblogging.pdf" target="_blank">Das Microblogging kann die Produktivit&#228;t durchaus steigern</a>&#8221; mit <a title="Prof. Oliver G&#252;nther" href="http://lehre.wiwi.hu-berlin.de/Professuren-en/quantitativ/wi/personen-en/hl/oliver.guenther-en/" target="_blank">Prof. Oliver G&#252;nther</a> von der Humboldt-Universit&#228;t Berlin in der <a title="Computerzeitung" href="http://www.computerzeitung.de" target="_blank">Computerzeitung</a> vom 15. Juni 2009, welches &#252;ber einem <a title="Dierk Riehle" href="http://dirkriehle.com/2009/06/15/micro-blogging-in-the-enterprise-can-improve-productivity/" target="_blank">Blogbeitrag von Dirk Riehle</a> verf&#252;gbar ist. Hier einige aus meiner Sicht wichtige Fragen und Antworten:</p>
<p><strong>Was ist eigentlich ein &#8220;Microblog&#8221;?</strong></p>
<p>Nun, zun&#228;chst einmal eine chronologische Aufzeichnung m&#246;glichst kurzer Nachrichten einer oder mehrerer Personen zu einem bestimmten Thema. Surfguard kommentiert im o.g. Beitrag</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein Microblog kann quasi die digitale Kaffek&#252;che eines Projekts sein: Der Ort, an dem das Team sich informell aber doch relevant austauscht. In Microblogs wird das vermittelt, was ich “ambientes Wissen” nennen w&#252;rde.&#8221; (Surfguard)</p></blockquote>
<p><strong>Muss ich alle Nachrichten in einem Microblog lesen?</strong></p>
<p>Nat&#252;rlich nicht. Microblog-Leser entscheiden selbst, welchen Themen oder Nutzern sie folgen und welchen nicht. Dies ist besonders in gro&#223;en Organisation oder auch Gro&#223;projekten wichtig. Die eigene Erfahrung zeigt jedoch, dass Microblogs oft einen spannende Lekt&#252;re bieten, die wertvolle Informationen f&#252;r den Leser beinhalten, die man auf anderem Wege nicht erhalten h&#228;tte.</p>
<p><strong>Ist Microblogging in gro&#223;en Projekten &#252;berhaupt anwendbar?</strong></p>
<p>Es besteht die Bef&#252;rchtung, dass in gro&#223;en Projekten die Teammitglieder mit Informationen &#252;berh&#228;uft werden. Eine sch&#246;ne Antwort liefert wiederum Surfguard:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein Microblog macht die vielen kleinen Informationen, die Projektmitarbeiter informell austauschen (sollten) f&#252;r alle besser verf&#252;gbar. Man wei&#223; einfach mehr &#252;ber das Projekt. Und in sehr gro&#223;en Projekten wird man bestimmt nicht allen Projektmitgliedern folgen, sondern nur denjenigen, die f&#252;r einen selbst relevant oder interessant sind.&#8221; (Surfguard)</p></blockquote>
<p><strong>Kostet es nicht wertvolle Arbeitszeit, in Microblogs zu lesen und selbst Eintr&#228;ge zu schreiben?</strong></p>
<p>An dieser Stelle w&#252;nsche ich mir f&#252;r die Zukunft eine wirklich fundierte Antwort auf Basis empirischer Studien und meine dies explizit als Aufruf an die Wissenschaft. Aus der eigenen Anwendung kann ich berichten, dass Microblogs deutlich schneller lesbar sind als E-Mails und gerade beim Einsatz in Projekten der E-Mail-Anteil in der Kommunikation sp&#252;rbar gesunken ist und damit gen&#252;gend Zeit f&#252;r&#8217;s Microblogging frei wurde. Und was f&#252;r die Akzeptanz noch wichtiger ist: Inhalte, die im Microblog geschrieben werden, sind fr&#252;her auch niedergeschrieben worden, nur als E-Mail, Papiernotiz oder Instant Message. Also auch hier kein Mehraufwand.</p>
<p><strong>Sollten alle Microblogs f&#252;r alle Mitarbeiter sichtbar sein?</strong></p>
<p>Offene Kommunikation gilt als ein wesentliches Merkmal des Enterprise 2.0. Man sollte dies aber nicht falsch interpretieren und annehmen, dass dann <em>alle</em> Kommunikation offen sein muss. Vielmehr ist es wichtig, dass auch in Microblogs vertrauliche Kommunikation in Teams m&#246;glich ist, ohne dass immer gleich der Chef mitliest. Offene Kommunikation erfordert eben gerade eine Atmosph&#228;re des Vertrauens, die in geschlossenen Gruppen eher gegeben ist. Aus Vertrauens- und auch Datenschutzgr&#252;nden muss diese Vertraulichkeit von einem Enterprise Microblogging System gewahrt werden. So kann ich Prof. G&#252;nther nur zustimmen, wenn er sagt:</p>
<blockquote><p>„Mein pers&#246;nlicher Rat an das Management ist: F&#252;r die Produktivit&#228;t eines Unternehmens ist es sinnvoll, auch innerhalb des Unternehmens Privatsph&#228;re zuzulassen.“ (Prof. Oliver G&#252;nther, CZ 15.06.2009)</p></blockquote>
<p>Im Alltag sehen wir dann durchaus Situationen, in denen sich fr&#252;her geschlossene Gruppen dann nach einer bestimmten Zeit wieder &#246;ffnen.</p>
<p><strong>Ist nicht die st&#228;ndige Ablenkung eine Gefahr f&#252;r die Produktivit&#228;t des Unternehmens?</strong></p>
<p>Prof. G&#252;nther sieht das so:</p>
<blockquote><p>Microblogging ist ein Werkzeug, das unserem latenten Zappelphilipp-Syndrom – in der Fachsprache Attention Deficit Syndrome – neue M&#246;glichkeiten zur Entfaltung bietet: Wir fr&#246;nen unserem Trieb zur st&#228;ndigen Zerstreuung. (Prof. Oliver G&#252;nther, CZ 15.06.2009)</p></blockquote>
<p>Microblogging reiht sich damit in die Vielzahl der Informationsquellen und Tools ein, denen zugeschrieben wird, Mitarbeiter von ihrer eigentlichen Arbeit abzulenken. Ich m&#246;chte hier erwidern, dass es aus meiner Sicht viel eher darauf ankommt, ob man sich ablenken lassen m&#246;chte! Von zentraler Bedeutung ist hier m.E. die Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit den neuen Medien. Dazu geh&#246;rt eben auch, st&#246;rungsfreie Arbeitszeit f&#252;r kreative Prozesse und eine sinnvolle Frequenz f&#252;r das Lesen von E-Mails, Microblogs und Internetquellen.</p>
<p>V&#246;llig abwegig ist im &#220;brigen auch die Bef&#252;rchtung, dass Microblogs in Unternehmen f&#252;r sinnlosen privaten Smalltalk, wie in Twitter oft zu beobachten, mi&#223;braucht w&#252;rden. Im Gegenteil, von Unternehmensblogs wird bisher unisono berichtet, dass dort eine rein fachliche Kommunikation stattfindet! Und dies ist nicht verwunderlich, denn Unternehmensmitarbeiter nehmen in aller Regel ihre Aufgabe ernst. Desweiteren w&#228;re jeder Mi&#223;brauch jederzeit gut nachlesbar, was einen selbstregulierenden Effekt hat.</p>
<p>Dies vorausgesetzt kann Microblogging sein Potential zur Produktivit&#228;tssteigerung voll entfalten, welches m.E. in der Vermeidung von Doppelarbeit und der Beschleunigung von Probleml&#246;seprozessen aufgrund der deutlich gesteigerten Transparenz im Unternehmen begr&#252;ndet ist.</p>
<p><strong>Ist nicht die direkte &#8220;face-to-face&#8221; Kommunikation besser als Microblogging ?</strong></p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich! Aber diese ist eben aufgrund r&#228;umlicher und zeitlicher Distanz nicht immer m&#246;glich. Microblogging <em>erg&#228;nzt</em> die K&#252;chengespr&#228;che durch einen (fachlichen) virtuellen &#8220;Flurfunk&#8221;. Auch hier gilt die Erfahrung, dass virtuelle Kommunikation vor allem dann gut funktioniert, wenn man sich auch pers&#246;nlich kennt.</p>
<p><strong>Wie kann ich herausfinden, ob Microblogging auch in meinem Unternehmen sinnvoll ist?</strong></p>
<p>Ganz einfach, in dem Sie es ausprobieren. Dazu ein Zitat von Joachim Niemeier aus der oben erw&#228;hnten Diskussion:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man in Projekten das Werkzeug Microblogging einfach mal nutzen sollte (und auch ohne gro&#223;e Einf&#252;hrung nutzen kann). Nach wenigen Tagen k&#246;nnen es sich die Beteiligten gar nicht mehr wegdenken (&#8216;Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen wie wir fr&#252;her im Projekt gearbeitet haben&#8217;)&#8221; (Joachim Niemeier)</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne m&#246;chten wir Sie einladen, eigene Erfahrungen zu sammeln und verweisen auf den Enterprise Microblogging Dienst aus unserem Hause <a title="Communote Enterprise Microblogging" href="http://www.communote.com" target="_blank">www.communote.com</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der spannende Weg zum Intranet 2.0: Firmen-Wiki als Teamweb mit Atlassian Confluence</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 16:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[<img alt="dro" src="http://www.gravatar.com/avatar.php/7ab5eb3a404169a95ec0008cae8fdd96/?s=76" class="com-blog-icon"/><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/author/dro/" title="Artikel von Dirk Röhrborn">Dirk Röhrborn</a><p>Wir leben in einer spannenden Zeit. Nachdem Intranets &#252;ber viele Jahre das Dasein eines zentral redaktionierten Informationsportals fristeten, welches von den Mitarbeitern oft nur mit Desinteresse gestraft worden ist, bringt nun das Web 2.0 frischen Wind in die Unternehmen. Von Zentralabteilungen gut geh&#252;tete Intranet-Redaktionssysteme machen Platz f&#252;r neue, von den Mitarbeitern selbst gestaltete Plattformen f&#252;r Informationsaustausch und Zusammenarbeit.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-92" title="intranet1" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2008/10/intranet1.png" alt="" />Es gibt immer mehr Unternehmen, die diesen mutigen, aber konsequenten Schritt hin zu mehr Freiheit in der internen Kommunikation gehen. &#220;ber die Schweizer Synaxon AG wurde schon viel <a href="http://www.business20.ch/category/casefriday/synaxon-casefriday/" target="_blank">berichtet</a>. Wir haben derzeit die Gelegenheit, unseren Kunden <a href="http://www.t-systems-mms.de" target="_blank">T-Systems Multimedia Solutions</a> bei diesem Prozess zu begleiten. Ganz konkret geht es dabei um den Aufbau eines &#8220;Teamweb&#8221; als <strong>neue wiki-basierte Kommunikationsplattform</strong>. F&#252;r diese Plattform wurde das Enterprise-Wiki System <a href="http://www.humannetworkcompetence.de/2008/07/28/warum-atlassian-confluence-die-erste-wahl-fuer-das-intranet-20/" target="_blank">Confluence</a> von Atlassian ausgew&#228;hlt. Die Gr&#252;nde hierf&#252;r lagen im Wesentlichen in der guten Abdeckung der f&#252;r ein Intranet notwendigen Wiki-Funktionalit&#228;t, in der guten Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit und der Skalierbarkeit des Systems, welches den gestiegenen Anforderungen des in den letzten Jahren stark gewachsenen IT-Unternehmens gerecht werden muss.</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist vor allem die <strong>breite Beteiligung der Fachbereiche</strong> an diesem Vorhaben. Im Kernteam sind nicht nur Vertreter der IT und des Realisierungspartners vertreten, sondern eben auch Mitstreiter aus verschiedenen Abteilungen, darunter Consultants, Abteilungsleiter und Vertreter aus dem Stab der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung. Diese Mischung macht Entscheidungen nicht immer einfach, daf&#252;r wird jedoch eine breite Verankerung im Hause erzielt und viele gute Ideen und Erfahrungen aus den eigenen Projekten k&#246;nnen in die Entwicklung, <strong>einer echten Gemeinschaftsproduktion</strong>, einflie&#223;en.</p>
<p>Unsere Aufgabe als Implementierungspartner f&#252;r Atlassian Confluence war neben der konzeptionellen Ausrichtung vor allem die <strong>technische Realisierung des Teamweb</strong>. Die Entwicklung erfolgte in kurzen mehrw&#246;chigen Entwicklungsphasen, die jeweils einen Praxistest durch die Pilotnutzer beinhalteten. Dabei ging es vor allem um die CI/CD-konforme Anpassung der Oberfl&#228;che von Confluence-Themes, die Bereitstellung von speziellen Seitentemplates, die Erweiterung der Blogging-Funktionalit&#228;t um wesentliche Features wie z.B. Tagclouds und Kategorien sowie um die Gestaltung eines pers&#246;nlichen Bereiches f&#252;r alle Mitarbeiter. Hinzu kamen Single-Sign-On Funktionen und die Einbindung von f&#252;r die Arbeit im Teamweb n&#252;tzlichen Plugins. In die Entwicklung sind unz&#228;hlige Hinweise der IT-Consultants von T-Systems MMS eingeflossen. Dabei ist es immer wieder hochspannend zu beobachten, mit wieviel Ideenreichtum Mitarbeiter die M&#246;glichkeiten von Confluence nutzen, um eigene Informationsangebote aufzubauen oder mit anderen Diensten zu verbinden. Auf diese Weise entstand u.a. eine pers&#246;nliche Visitenkarte f&#252;r alle Nutzer, die automatisch mit den Kontakt- und Fotodaten aus dem zentralen Mitarbeiterverzeichnis gef&#252;llt wird.</p>
<p>Judith Schmalz hat unseren Ansatz f&#252;r Wiki-basierte Intranet-L&#246;sungen auch im Rahmen des Atlassian Usergroup Treffens am 23.10. in Berlin vorgestellt.</p>
<p style="text-align: center"><object width="420" height="344"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=vortragaugjsc20081021-1225211673959054-9"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=vortragaugjsc20081021-1225211673959054-9"  type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="344"></embed></object></p>
<p>Das Teamweb bietet allen Abteilungen, Teams, Interessensgruppen und Mitarbeitern ein <strong>virtuelles Zuhause im Intranet</strong>. Mittlerweile sind viele Bereiche des Hauses mit eigenen Wikiseiten vertreten. Interessensgruppen k&#246;nnen sich finden, un f&#252;r ein Thema einen Bereich er&#246;ffnen. Mitarbeiter erhalten einen eigenen Bereich, der quasi als eigene Homepage mit Visitenkarte und Weblog dienst. Das Ganze ist selbstverst&#228;ndlich kein Zwang, sondern ein freiwilliges Angebot. Vor allem die Blogfunktionalit&#228;t wird immer h&#228;ufiger genutzt. Das Teamweb wird zunehmend zur Plattform f&#252;r bereichs&#252;bergreifendes Wissensmanagement und die Zusammenarbeit. Beispielsweise erfolgte die Entwicklung der neuen Unternehmensstratege durch die F&#252;hrungskr&#228;fte in einem sogenannten &#8220;StraWiki&#8221; innerhalb des Teamweb. Nachdem die Strategiedefinition zun&#228;chst im kleinen Kreis (zugriffsgesch&#252;tzt) erarbeitet wurde, folgte sp&#228;ter die &#214;ffnung f&#252;r alle Mitarbeiter des Hauses. Dieses Vorgehen ist durchaus als &#8220;Best Practice&#8221; anzusehen, denn zum einen wurde fr&#252;hzeitig gezeigt, dass die Wikiplattform als Arbeitsmedium taugt und zum anderen wurden Mitarbeiter und F&#252;hrungskr&#228;fte dar&#252;ber fr&#252;hzeitig mit dem Teamweb vertraut gemacht.</p>
<p>Ohne das Strawiki w&#228;re der Strategieprozess nicht so gut umsetzbar gewesen, berichten beteiligte F&#252;hrungskr&#228;fte. Man sei in der haus-internen Kommunikation einen gro&#223;en Schritt vorangekommen, sagen andere. Doch die <strong>firmenweite Einf&#252;hrung braucht Zeit, durchdachte Kommunikation und viel Engagement</strong>. Erste gute Erfahrungen der &#8220;Leuchtt&#252;rme&#8221; m&#252;ssen auch in anderen Bereichen umgesetzt werden. Noch sind nicht alle Bereiche an Bord. Die Verantwortlichen bei T-Systems MMS sprechen offen &#252;ber ihre Erfahrungen auf dem Weg zum Enterprise 2.0. So f&#252;hrte Ulrike Reinhardt vor wenigen Wochen ein <a href="http://thefutureoflearning.wordpress.com/2008/09/17/wissensmanagment-auf-wikibasis/" target="_blank">Interview</a> mit Stefan Ehrlich und Berit Jungmann, die im Teamweb-Kernteam die Entwicklung ganz entscheidend vorangetrieben haben:</p>
<p style="text-align: center"><p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/10/28/der-spannende-weg-zum-intranet-20-firmen-wiki-als-teamweb-mit-atlassian-confluence/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p>In einem weiteren <a href="http://thefutureoflearning.wordpress.com/2008/09/30/interview-peter-klingenburg/" target="_blank">Interview mit Peter Klingenburg</a>, dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von T-Systems Multimedia steht vor allem der Aspekt des Wissensmanagements im Mittelpunkt des Gespr&#228;chs:</p>
<p style="text-align: center"><p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/2008/10/28/der-spannende-weg-zum-intranet-20-firmen-wiki-als-teamweb-mit-atlassian-confluence/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p>Dar&#252;berhinaus hat Stefan Ehrlich das Teamweb-Projekt auch in einer Session auf dem Barcamp Berlin 3 vorgestellt. Einen <a href="http://www.frogpond.de/index.php/archive/rueckblick-auf-meine-sessions-tag-1-des-barcampberlin3/" target="_blank">Live-Bericht</a> dazu hat Martin Koser in seinem Blog verfasst.</p>
<p>Im Rahmen dieses Projekte wurden eine Reihe von <strong>Erfahrungswerten </strong>best&#228;tigt, die im Rahmen von Intranet-Projekten immer wieder wichtig sind:</p>
<ul>
<li>Es ist hilfreich und wichtig, fr&#252;hzeitig Nutzer einzubeziehen und deren <strong>Feedback </strong>in die Entwicklung einflie&#223;en zu lassen.</li>
<li>Unternehmens-Wikis brauchen einen &#8220;K&#252;mmerer&#8221; oder &#8220;<strong>Wiki-G&#228;rtner</strong>&#8220;, der mit Begeisterung f&#252;r die Vorz&#252;ge der Plattform wirbt, neue Formen der Zusammenarbeit vorlebt und gute Praktiken aktiv vermittelt.</li>
<li>Es ist f&#246;rderlich, wenn das <strong>Management </strong>hinter dem Team steht und aktiv an der Nutzung teilnimmt.</li>
<li>Wiki-Intranets werden in kurzer Zeit angenommen und f&#252;r produktive Zwecke genutzt. Deshalb muss von Beginn an, trotz &#8220;Pilot&#8221; und &#8220;Beta&#8221; f&#252;r einen <strong>stabilen Betrieb</strong> der Plattform mit Ausfallsicherheit, Backup und Systemmonitoring gesorgt werden.</li>
<li><strong>Tagging </strong>ist nicht f&#252;r alle Mitarbeiter sofort verst&#228;ndlich. Einige Hinweise und Regeln helfen, das Potential der Folksonomien im Unternehmen zu entfalten</li>
<li>Eine <strong>iterative Vorgehensweise</strong> in kleinen Schritten ist besser als ein &#8220;Big Bang&#8221;</li>
</ul>
<p>Es liegt in der Natur der Sache, dass der Weg zum Intranet 2.0 noch lange an seinem Ende ist. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung des Teamweb und die Einsatzformen in der t&#228;glichen Praxis.</p>
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