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	<title>Human Network Competence &#187; e2conf</title>
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	<description>Trends zu Wissensmanagement und Kooperation im Enterprise 2.0</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 21:40:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Enterprise 2.0 Fallbeispiel: &quot;Hello&quot; beim Beratungsunternehmen Booz Allen &amp; Hamilton</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 17:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung von Kommunikationsprozessen]]></category>
		<category><![CDATA[Anwendungsfälle]]></category>
		<category><![CDATA[e2conf]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Hello]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Enterprise 2.0 Conference in San Francisco konzentrierte sich auffallend stark auf Anwendungsfälle in Unternehmen, was von der zunehmenden Einsatzreife der Social Media Ansätze und Tools zeugt. Besonders überzeugt hat mich die Vorstellung von &#8220;Hello&#8221; bei Booz Allen &#38; Hamilton. Dieser Anwendungsfall wurde in einem Interview vorgestellt, welches Andrew McAfee mit Art Fritzson, Vice President [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-229" title="IMG_2196" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/IMG_2196-300x138.jpg" alt="IMG_2196" width="155" height="71" />Die Enterprise 2.0 Conference in San Francisco konzentrierte sich auffallend stark auf Anwendungsfälle in Unternehmen, was von der zunehmenden Einsatzreife der Social Media Ansätze und Tools zeugt. Besonders überzeugt hat mich die Vorstellung von &#8220;Hello&#8221; bei Booz Allen &amp; Hamilton.</p>
<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2197.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-230" style="margin-left: 5px;margin-right: 5px" title="IMG_2197" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/IMG_2197-300x166.jpg" alt="IMG_2197" width="300" height="166" /></a>Dieser Anwendungsfall wurde in einem Interview vorgestellt, welches Andrew McAfee mit <a href="http://www.e2conf.com/sanfrancisco/conference/by-day.php#">Art Fritzson</a>, Vice President und  <a href="http://www.e2conf.com/sanfrancisco/conference/by-day.php#">Walton Smith</a>, Senior Associate, Booz Allen Hamilton geführt hat.</p>
<p>Booz Allen &amp; Hamilton ist eine der bekanntesten Unternehmensberatungen in den USA und weltweit. Die Wurzeln der Enterprise 2.0 Initiative i.S.v. von Collaboration und Knowledge Management liegt bereits in den 90er Jahren. In dieser Zeit wurden Systeme wie Livelink, gefolgt von Microsoft Sharepoint eingesetzt, die dokumentenzentriert waren und die aus der IT-Abteilung heraus aufgebaut wurden. Bezüge zu den eigentlichen Personen waren meist schwer herzustellen. Konversationen rund um die wichtigen Geschäftsthemen und die beteiligten Personen waren nicht zugänglich.<br />
<span id="more-228"></span>Das Auffinden des richtigen Experten für ein Kundenproblem ist jedoch eine der wichtigsten Aufgaben in einer Unternehmensberatung. Im alten Sharepoint-System hatte man eine Rate von 6%, die Inhalte beigetragen haben und Mysites gepflegt haben. Im überarbeiteten, weitestgehend auf Open Source Technologien basierenden, mit dem Namen &#8220;Hello&#8221; versehenen System ist die Rate der Beteiligung auf 25% gestiegen. Dies wurde erreicht, in dem man sich auf Features für den einzelnen Nutzer und zur Unterstützung von Communities konzentriert hat. Dabei wurden ganz bewusst auch private Aktivitäten zugelassen (z.B. die &#8220;Poker Smoker Community&#8221;) , um die Akzeptanz und Verbreitung der Plattform im Unternehmen zu verbreiten. Das Management ist dabei ganz bewusst das Risiko eingegangen, was mit der nicht-business-bezogenen Nutzung einhergeht.  <code></code></p>
<p>[Update: bei Nichtverfügbarkeit kann das Video <a href="http://www.e2conf.com/e2tv/" target="_blank">hier</a> abgerufen werden. Player | Menu | On Demand | Nov 2009 | Keynotes]</p>
<p>&#8220;Hello&#8221; hilft den Mitarbeitern von Booz Allen &amp; Hamilton, Beziehungen zu anderen Kollegen aufzubauen, die an anderen Standorten arbeiten. Dies war bisher in dieser Form nicht möglich. Insbesondere werden neue Mitarbeiter direkt bei der Einstellung (&#8220;on-boarding&#8221;) in die Nutzung der Community-Plattform eingebunden. Gerade die neuen Mitarbeiter, die von den Hochschulen zu Booz Allen kommen, verlangen nach Werzeugen dieser Art.</p>
<p>Inhalte in &#8220;Hello&#8221; können durch andere Nutzer bewertet werden. Die Bewertungen für eigene Inhalten, die von anderen abgegeben wurden, haben dabei eine Auswirkung auf das Gewicht der eigenen Bewertungen. Der Umgang mit den neuen Medien im Unternehmen muss jedoch erlernt werden. <span><span>&#8220;Hello&#8221; ist dabei nicht formaler Bestandteil des Leistungsbewertungsprozesses. Es wird jedoch oft informell dafür verwendet.</span></span></p>
<p><span><span><img class="alignright size-full wp-image-285" title="LOGO_Confluence_thumb" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/LOGO_Confluence_thumb.png" alt="LOGO_Confluence_thumb" width="255" height="50" />Neben anderen Werkzeugen hat sich </span></span><span><span>Booz Allen &amp; Hamilton beim Aufbau der nun </span></span><span><span>unternehmensweit von mehr als 30% der Mitarbeiter genutzten Plattform &#8220;Hello&#8221; für die Enterprise Wiki Lösung <a href="http://www.atlassian.com/confluence" target="_blank">Confluence</a> von Atlassian entschieden. Nähere Informationen sind in einem <a href="http://blogs.atlassian.com/news/2009/03/video_booz_alle.html" target="_blank">Webinar mit Walton Smitz von Booz Allen &amp; Hamilton</a> zu sehen und zu hören. Booz Allen &amp; Hamilton hat für &#8220;Hello&#8221; den <a href="http://www.boozallen.com/news/42345758" target="_blank">Open Enterprise 2009 Innovation Award</a> auf der letztjährigen Enterprise 2.0 Conference erhalten.<br />
</span></span></p>
<p><span><span>Hinweis: <a href="http://www.communardo.de/homepage/http/index.php?alias=confluence" target="_blank">Communardo</a> ist Partner von Atlassian und spezialisiert auf die Entwicklung von Wiki-Lösungen und Intranet-Portalen auf Basis von Atlassian Confluence.<br />
</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sharepoint 2010 auf der Enterprise 2.0 Conference</title>
		<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/11/05/sharepoint-2010-auf-der-enterprise-2-0-conference/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 19:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[e2conf]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Sharepoint]]></category>

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		<description><![CDATA[Microsoft Sharepoint 2010 ist ein vieldiskutiertes Produkt auf der Enterprise 2.0 Konferenz. Als Platinum Sponsor hat Microsoft natürlich dafür gesorgt, die neue Version 2010 in einem guten Licht darzustellen, wenn es um die Aspekte des Einsatzes als &#8220;Social Software&#8221; geht. In diesem Bereich hat Sharepount 2010 in der Tat große Fortschritte gemacht, speziell in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/adunne/4072170271/sizes/s/"><img class="alignright" title="Source: Flickr" src="http://farm3.static.flickr.com/2579/4072170271_b4ce2588cd_m.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a><a href="http://sharepoint2010.microsoft.com/Pages/default.aspx" target="_blank">Microsoft Sharepoint 2010</a> ist ein vieldiskutiertes Produkt auf der Enterprise 2.0 Konferenz. Als Platinum Sponsor hat Microsoft natürlich dafür gesorgt, die neue Version 2010 in einem guten Licht darzustellen, wenn es um die Aspekte des Einsatzes als &#8220;Social Software&#8221; geht.</p>
<p>In diesem Bereich hat Sharepount 2010 in der Tat große Fortschritte gemacht, speziell in den Bereichen Social Networking, Social Content, Social Feedback und Teamunterstützung.</p>
<p>Dieser Beitrag stellt die Neuheiten in MOSS 2010 zusammen, die ich auf der Enterprise 2.0 Conference sehen konnte.</p>
<h3><span id="more-210"></span>Social Networking</h3>
<ul>
<li>Die MySite wurde um Networking-Features erweitert, also z.B. das Verbinden mit Kollegen.</li>
<li>Social Newsfeeds geben Informationen zu den Aktivitäten der eigenen Kollegen darstellen, i.S.e. Aktivitätsstroms. Dieser Nachrichtenstrom kann auch von anderen Applikationen über eine API befüllt werden.</li>
<li>Nutzer können Statusmeldungen abgeben, die i.S.v. Microblogging in den Newsfeed aufgenommen werden.</li>
<li>im eigenen Nutzerprofil kann man Tags (Schlagworte) angeben, die den eigenen Interessen entsprechen. Zusätzlich kann Sharepoint Tags vorschlagen, die durch automatische Analyse des eigenen Mailverkehrs erkannt werden (deaktivierbar).</li>
<li>An jedem Inhalt in Sharepoint sind Nutzerinformationen mit einer Art Visitenkarte enthalten, die erscheint, wenn man mit der Browser darüber geht und die es ermöglicht, direkt in Kontakt mit dem anderen Nutzer zu treten.</li>
<li>Es gibt einen (auf Silverlight basierenden) Browser für die Organisationsstruktur eines Unternehmens, welche die Personen visuell aufbereitet und über die Visitenkarten zugänglich darstellt.</li>
<li>Die Mysite kann ebenfalls genutzt werden, um eigene Inhalte, wie z.B. Blogbeiträge, Dokument und Fotos zu verteilen.</li>
</ul>
<h3>Social Content</h3>
<ul>
<li>MOSS 2010 verfolgt zwei unterschiedliche Ansätze für Wikis. Einfache Wikis in Teamsites und Enterprise Wiki Templates.</li>
<li>Die Wiki-Funktionalität wurde deutlich verbessert, insb. Rich Text Unterstützung, einfaches Einbinden von Bildern oder Videostreams. Dabei handelt es sich um die ganz normale Funktionalität, die auch für Sharepoint Seiten zur Verfügung steht.</li>
<li>TagClouds sind auf vielen Sharepoint-Seiten zu sehen, z.B. auf Portalseiten oder als persönliche Tagcloud in der Mysite. Diese Tagclouds sind nun auch navigierbar. Grundsätzlich hat Microsoft die Tagging-Funktionalität (Schlagworte/Keywords) in Sharepoint tiefgehend eingebunden.</li>
<li>Feedback-Funktionen sind z.B. für die Bewertung von Seiten verfügbar.</li>
</ul>
<h3>Sonstiges</h3>
<ul>
<li>Alle großen Browser sollen unterstützt werden, insb. auch Firefox und Safari.</li>
<li>Das Webinterface basiert zunehmend auf Standards, speziell Ajax. Allerdings wird Silverlight an einigen Stellen verwendet, was die Plattformunabhängigkeit wieder einschränkt.</li>
<li>MOSS 2010 soll über ein für den mobilen Zugroff optimiertes Webinterface verfügen.</li>
</ul>
<p>Sowohl bei den Präsentation als auch beim Besuch am Messestand von Microsoft wurde deutlich, dass MOSS 2010 noch in der Beta-Phase ist. Es wird sicherlich noch einige Monate dauern, bevor der neue Sharepoint für den produktiven Einsatz zu empfehlen ist. Dann jedoch wird Sharepoint 2010 einen starken Einfluss auf den gegenwärtig von anderen Playern bestimmten Markt für Social Media Plattformen haben. Es ist anzunehmen, dass für den Einsatz im Unternehmen Anpassungen und Erweiterungen von Benutzeroberfläche, z.B. zur Umsetzung eines Corporate Designs, oder für die Einbindung von vorhandenen Applikationen (z.B. in den Activity Stream) notwendig sein werden.</p>
<p>Microsoft hat einen separaten Twitter-Account <a href="http://twitter.com/SPSocial" target="_blank">@SPSocial</a> eingerichtet, über den Fragen zu MOSS 2010 beantwortet werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Hinweis</span>: <a href="http://www.communardo.de" target="_blank">Communardo</a> ist Microsoft Gold Certified Partner und spezialisiert auf Lösung für Kommunikation und Zusammenarbeit in Unternehmen, u.a. auf Basis von Microsoft Sharepoint. In diesem Blog werden wir in Kürze mehr über erste Erfahrungen mit MOSS 2010 berichten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann Enterprise 2.0 die kulturrellen Barrieren im Knowledge Management aufbrechen?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 17:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[e2conf]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blogbeitrag entstand als Mitschrift zu einer Session mit Carl Frappaolo [Web] [Blog] [Twitter] von Information Architects auf der Enterprise 2.0 Conference in San Francisco. Aus meiner Sicht die beste Session der Konferenz, die ich besucht habe. Die Frage ist, was ist eine Unternehmenskultur, die bekannterweise ein wichtiger Aspekt im Wissensmanagement darstellt. Eine Kultur ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2218.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-270" style="margin-left: 5px;margin-right: 5px" title="IMG_2218" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/IMG_2218-300x213.jpg" alt="IMG_2218" width="300" height="213" /></a>Dieser Blogbeitrag entstand als Mitschrift zu einer Session mit Carl Frappaolo [<a href="http://www.informationarchitected.com/about/carlfrappaolo/" target="_blank">Web</a>] [<a href="http://www.informationarchitected.com/category/blog/" target="_blank">Blog</a>] [<a href="http://twitter.com/carlfrappaolo" target="_blank">Twitter</a>] von Information Architects auf der Enterprise 2.0 Conference in San Francisco. Aus meiner Sicht die beste Session der Konferenz, die ich besucht habe.</p>
<p>Die Frage ist, was ist eine Unternehmenskultur, die bekannterweise ein wichtiger Aspekt im Wissensmanagement darstellt. Eine Kultur ist eine sehr subtile Sache, die irgendwie in der Menge der Leute einer Organistion verborgen ist, inkl. Vorbehalten, Meinungen, Gefühlen, Beziehungen etc.</p>
<p>Enterprise 2.0 kann natürlich keine schlechte Kultur verändern. Es gibt Unternehmen, die bereits ohne jede Berührung mit Enterprise 2.0 Ansätzen eine offene, vertrauensvolle auf Zusammenarbeit im Sinne gemeinsamer Ziele ausgerichtet sind. Diese Unternehmen können durch Enterprise 2.0 Ansätze gut vorangebracht werden. Andererseits gibt es Firmen, die bspw. in unabhängige, untereinander konkurrierende Bereiche aufgespalten sind, die nicht kooperieren. Mit Technologie können solche Barrieren wohl kaum aufgebrochen werden.</p>
<p><span id="more-269"></span>Gute Kulturen treiben die Geschäftsprozesse voran oder ergänzen diese. Schlechte Kulturen umgehen oder sabotieren die Prozesse im Unternehmen. Die Kultur kann den Einsatz von Technologien unterstützen oder sogar sehr stark voranbringen &#8211; oder aber auch aufhalten oder verhindern.</p>
<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2219.jpg"><img class="size-medium wp-image-271 alignright" style="margin-left: 5px;margin-right: 5px" title="IMG_2219" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/IMG_2219-300x250.jpg" alt="IMG_2219" width="300" height="250" /></a>Carl Frappaolo hat eine Art Reifegradmodell für Kulturen entwickelt, welches Unternehmenskulturen nach dem Grad der Zusammenarbeit unterscheidet und passende Technologien benennt. Eine Übersicht ist <a href="http://www.slideshare.net/Frappaolo/knowledge-management-20-enterprise-20/10" target="_blank">hier</a> einzusehen.</p>
<p>Dieses Modell stellt eine interessantes Schema dar, welches (in der detaillierten Beschreibung) eine Menge von Aspekten findet, die genutzt werden können, um die Kultur eines Unternehmens zu bewerten und Anhaltspunkte zu bekommen, welche Technologien in ein solches Unternehmen passen.</p>
<p>Kaum eine Organisation hat dabei die höchste Ebene bereits erreicht. Fortschrittliche Organisationen finden sich i.d.R. im mittleren Bereich wieder und streben höhere Ebenen an. Technologie kann eine Kultur nicht voranbringen. Eher umgekehrt. Es macht wenig Sinn, eine Technologie in einem Unternehmen einzurühren, welche nicht zur vorherrschenden Unternehmenskultur passt.</p>
<p>[Update: Präsentation auf Slideshare verfügbar]</p>
<iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/2459001" width="420" height="352" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br/><br/>
<p>Wie kann also die im Titel gestellte Frage beantwortet werden. Carlo sagt Ja, aber nur dann, wenn man Enterprise 2.0 als einen ganzheitlichen Ansatz versteht und nicht nur aus technischer Perspektive. Sehr richtig!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Facebook Era. Wie Social Networking die Welt ver&#228;ndert. Keynote von Clara Shih.</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 22:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[e2conf]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der besten Keynotes auf der Enterprise 2.0 war &#8220;The Social, Mobile Web: Business Productivity in an Era of Twitter, Facebook, and Unified Communications&#8221; von Clara Shih, CEO von Hearsay Labs. In ihrem Vortrag wird deutlich, wie Online-Dienste wie Facebook und Twitter derzeit unsere Welt verändern. Facebook hat mittlerweile über 300 Mio. Nutzer. Unter jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2208.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-252" style="margin-left: 5px;margin-right: 5px" title="IMG_2208" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2208.jpg" alt="IMG_2208" width="143" height="255" /></a>Eine der besten Keynotes auf der Enterprise 2.0 war &#8220;The Social, Mobile Web: Business Productivity in an Era of Twitter, Facebook, and Unified Communications&#8221; von Clara Shih, CEO von Hearsay Labs.</p>
<p>In ihrem Vortrag wird deutlich, wie Online-Dienste wie Facebook und Twitter derzeit unsere Welt verändern. Facebook hat mittlerweile über 300 Mio. Nutzer. Unter jungen Nutzern in den USA wird beobachtet, dass die E-Mail-Nutzung zugunsten von Facebook und anderen Diensten stark zurückgeht. Statt Mails oder SMS zu senden tauscht man sich heute im Netzwerk der eigenen Kontakten aus und das zunehmend mit mobilen Geräten mit Internet-Zugang, wie z.B. Apple iPhone oder Blackberry. Die Online-Identitäten aus Facebook und anderen Diensten können zunehmend genutzt werden, um einen persnalisierten Zugang zu anderen Online-Diensten zu erhalten, z.B. denen von TV-Sendern u.a. Das Internet wandelt sich von einem Netzwerk, welches aus Inhalten bzw. Webseiten besteht hin zu einem Netzwerk, welches primär aus Menschen besteht, die miteinander kommunizieren.</p>
<p><span id="more-243"></span>Ich empfehle das Video ihres Vortrages einmal in Ruhe anzusehen.</p>
<p><code></code></p>
<p>[Update: bei Nichtverfügbarkeit kann das Video <a href="http://www.e2conf.com/e2tv/" target="_blank">hier</a> abgerufen werden. Player | Menu | On Demand | Nov 2009 | Keynotes]</p>
<p>In den Straßen-Cafes hier in San Francisco ist dies sehr schön zu beobachten. Kaum ein Besucher, der nicht ein iPhone, Blackberry oder anderes internet-taugliches Endgerät verwendet. Und dies sind vor allem auch Menschen, denen man dies (mit deutschen Erfahrungshintergrund) auf den ersten Blick nicht zuschreiben würde. Der kurze Blick auf die Bildschirme zeigt dann eben eher Facebook und Twitter anstelle von SMS.</p>
<p>Tweets zu dieser Keynote sind <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23e2conf-16" target="_blank">hier</a> nachzulesen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Enterprise Mashups: Trend auf der Enterprise 2.0 Conference.</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 19:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag entstand als Mitschrift zu einer Session mit Susan Bouchard (CISCO) [Blog] zum Thema &#8220;Enterprise Mashups Deliver Business Value&#8221; entstanden Ein Mashup ist eine leichtgewichtige Webseite, die Informationen aus unterschiedlichen Quellen miteinander verbindet. Ziel ist es, dem Nutzer die für seine Tätigkeit notwendigen Informationen zu seinen Aufgaben in einer zentralen Stelle bereitzutellen, um auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2210.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-246" style="margin-left: 5px;margin-right: 5px" title="IMG_2210" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2210.jpg" alt="IMG_2210" width="247" height="186" /></a>Dieser Beitrag entstand als Mitschrift zu einer Session mit Susan Bouchard (CISCO) [<a href="http://www.networkworld.com/community/blog/9584" target="_blank">Blog</a>] zum Thema &#8220;Enterprise Mashups Deliver Business Value&#8221; entstanden</p>
<p>Ein Mashup ist eine leichtgewichtige Webseite, die Informationen aus unterschiedlichen Quellen miteinander verbindet. Ziel ist es, dem Nutzer die für seine Tätigkeit notwendigen Informationen zu seinen Aufgaben in einer zentralen Stelle bereitzutellen, um auf diese Weise die Zeiten für die Suche nach Informationen zu reduzieren und die Arbeitsproduktivität zu der Wissensarbeiter zu steigern.</p>
<p><span id="more-245"></span>Mashups sind nicht mehr allein ein Thema für Portal, die via PC oder Laptop und Webbrowser aufgerufen werden. Vielmehr geht es auch um die Bereitstellung von Mashups auf mobilen Endgeräten.</p>
<p>Anwendungsbeispiele aus dem Vortrag von Susan Bouchard waren: Wetterinformationen für verteilt agierende Unternehmen, Expertenfinder in Kombination mit Google Maps, Videoüberwachung für verteilte Standorte und Excecutive Dashboard.</p>
<p>Während bisherige Mashups eher auf Informationsintegration fokussieren wird der nächste Schritt die Integration von Applikationen und Workflows sein. Cisco will genau in diese Richtung weiter entwickeln. Ziel ist die Bereitstellung eines integrierten Arbeitsplatzes auf Basis eines Enterprise Mashups.</p>
<p>Im Vergleich bis biserigen portal-basierten Entwicklungen soll die Entwicklung von Mashup-Lösungen deutlich schneller und kostengünstiger sein. Oft wird dabei auf agile Entwicklungsprozesse gesetzt. Eingesetzt wurde in diesen Fällen das <a href="http://www-01.ibm.com/software/info/mashup-center/" target="_blank">IBM Mashup Center</a>, zu dem in Kürze in diesem Blog mehr zu lesen sein wird.</p>
<p>Weiterführende Informationen:</p>
<ul>
<li>Tweets zu dieser Session sind <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23e2conf-55" target="_blank">hier</a> nachzulesen.</li>
<li>Blogbeitrag von Susan Bouchard zu <a href="http://www.networkworld.com/community/node/43689" target="_blank">Enterprise Mashups</a></li>
<li><a href="http://www-01.ibm.com/software/info/mashup-center/" target="_blank">IBM Mashup Center</a></li>
<li><a href="http://www.mashuppatterns.com/" target="_blank">Mashup Patterns</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Messaging im Unternehmen. Panel auf der Enterprise 2.0 Conference.</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 01:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung von Kommunikationsprozessen]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[e2conf]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blogbeitrag beinhaltet meine Notizen zu einer Panel-Diskussion auf der Enterprise 2.0 Konferenz zum Thema &#8220;The Future of Social Messaging in the Enterprise&#8221; moderiert von Irwin Lazar (Nemertes Resarch). Teilnehmer waren Akiba Saeedi (IBM), Brett Shockley (Avaya), Dan York (Voxeo), David Sacks (Yammer), Eurgene Lee (Socialtext) und Vivek Khuller (Divitas). Schon die Zusammenstellung der Panelisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2200.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-235" title="IMG_2200" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/IMG_2200-300x225.jpg" alt="IMG_2200" width="195" height="147" /></a>Dieser Blogbeitrag beinhaltet meine Notizen zu einer Panel-Diskussion auf der Enterprise 2.0 Konferenz zum Thema &#8220;The Future of Social Messaging in the Enterprise&#8221; moderiert von Irwin Lazar (Nemertes Resarch).</p>
<p>Teilnehmer waren Akiba Saeedi (IBM), Brett Shockley (Avaya), Dan York (Voxeo), David Sacks (Yammer), Eurgene Lee (Socialtext) und Vivek Khuller (Divitas).</p>
<p>Schon die Zusammenstellung der Panelisten zeigt, dass Social Messaging nun auch von den Anbietern von Sprachtechnologien aufgegriffen wird. Die Anbieter arbeiten ihren Anmerkungen zu Folge daran, Social Messaging in das Gesamtkonzept von Unified Communications zu integrieren. Auch Ideen wie z.B. Kurze Sprachnachrichten (i.S.v. 140 Zeichen)  sowie die Konvertierung von Sprachnachrichten in Textnachrichten und umgekehrt kamen zur Sprache.</p>
<p><span id="more-234"></span><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2201.jpg"><img class="size-full wp-image-236 alignright" style="margin-left: 5px;margin-right: 5px" title="IMG_2201" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2201.jpg" alt="IMG_2201" width="400" height="130" /></a>Das Web 2.0 hat dazu geführt, dass viele Dienste nunmehr sehr separiert vorliegen. Das hat zur Folge, dass die Mitarbeiter in den Unternehmen nun viele unterschiedliche Kommunikationskanäle (eMail, IM, Microblog, Wiki, Blog, SMS, Telefon etc.) bedienen (müssen). Dies führt ggf. zu Überforderung zum &#8220;Overload&#8221;. Es wird deutlich, dass die Zersplitterung dieser Kommunikationskanäle überwunden werden muss. Ob dies durch umfassende Unified Communications Suites oder durch eine Art Mashups erfolgen kann, wird erwartungsgemäß im Panel uneinheitlich gesehen.</p>
<p>Hersteller von Plattformen, wie z.B. IBM argumentieren natürlich den Vorteil der eigenen Produkte, die eine solche Integration natürlich bereits anbieten. Die Toolanbieter heben auf der anderen Seite die bessere Nutzerakzeptanz von best-of-breed Tools hervor, die auf eine bestimmte Aufgabe fokussieren und die Freiheit der Anwender (und -firmen), das für Sie beste Tool auszuwählen.</p>
<p>Wenn es um die Integration öffentlicher Messaging und Microblogging-Dienste geht, so heben viele der Diskutanten die mangelnde Sicherheit dieser Dienste als große Herausforderung hervor. Auf der anderen Seite liegt darin ein großes Potential insb. für Produkt- und Dienstanbieter, z.B. im Bereich Support und Service, wo über die Kommunikation via Twitter o.ä. bereits ein Kontext, Kontakt und Identitätsinformationen vorliegen. Als Trend ist zu sehen, dass Unternehmen von den Kunden gedrängt werden, die Kommunikation mit Ihnen über verschiedendste Kanäle (ggf. im Laufe der Konversation wechselnd) zu kommunizieren. Um diese Kanäle im Zusammenhang zu beherrschen wird es auch zu einer technischen Integration dieser Dienste kommen müssen.</p>
<p>Wie diese Integration letztlich aussehen wird, ob Suite-Ansatz oder Mashup, darüber bestand natürlich in diesem Panel keine Einigkeit. Die Tweets zu diesem Panel sind <a href="http://search.twitter.com/search?q=+e2conf-42" target="_blank">hier</a> nachzulesen.</p>
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		<title>Enterprise Microblogging: Fallstudien auf der Enterprise 2.0 Konferenz</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 20:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[e2conf]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Fallstudie]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Blog ist an verschiedenen Stellen nachzulesen, daß Enterprise Microblogging eines der wichtigsten Themen von Communardo im Bereich Enterprise 2.0 ist. Die Session &#8220;Case Studies in Enterprise Microblogging&#8221; mit Irwin Lazar (Moderator, Nemertes Research), Brad Garland (Garland Group), Wim Hofland (Sogeti) , Dan York (voxeo) und Scott Mark (Medtronic) war daher ein Pflichttermin. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2192.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-221" style="margin-left: 5px;margin-right: 5px" title="IMG_2192" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/IMG_2192-300x225.jpg" alt="IMG_2192" width="205" height="155" /></a>In diesem Blog ist an verschiedenen Stellen nachzulesen, daß Enterprise Microblogging eines der wichtigsten Themen von Communardo im Bereich Enterprise 2.0 ist. Die Session &#8220;Case Studies in Enterprise Microblogging&#8221; mit Irwin Lazar (Moderator, Nemertes Research), Brad Garland (Garland Group), Wim Hofland (Sogeti) , Dan York (voxeo) und Scott Mark (Medtronic) war daher ein Pflichttermin. Hier die Notizen zu dieser Session. (Im Foto sind die Personen von rechts nach links zu sehen.)</p>
<h3><span id="more-220"></span>Garland Group</h3>
<p>Die Garland Group ist ein IT-Beratungsunternehmen im Bankenbereich. Garland nutzt Cubetree, um die Kommunikation mit den Mitarbeitern an den verschiedenen Standorten zu verbessern. Ein SaaS-basierter Ansatz war für das im sicherheitssensitiven Bankenbereich tätigen Unternehmen ausgeschlossen. Eine eigene Installation hinter der Firewall war eine Grundvoraussetzung. Eine wichtige Rolle für das interne Microblogging hat die Möglichkeit gespielt, eine solche Technologie zunächst intern auszuprobieren, bevor man sich (als risikoaverses Unternehmen) damit im Internet z.B. für die Kundenkommunikation beschäftigt.</p>
<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2193.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-222" title="IMG_2193" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2193.jpg" alt="IMG_2193" width="600" height="269" /></a></p>
<h3>Sogeti</h3>
<p>Sogeti hat 20.000 Mitarbeiter in 14 Ländern. Man hat viele Tools ausprobiert, wie z.B. Twitter, Yammer. Es begann als eine vollständig informelle Aktivität, die sich schnell über Ländergrenzen verbreitet hat. Innerhalb von 2 Jahren hat es sich zu einer formellen, sehr lebendigen Plattform entwickelt. Es wird auf Lotus Connections gesetzt, auf dessen Einsatz auch das Management großen Wert legt. Yammer ist in der Zwischenzeit wieder eingeschlafen.</p>
<h3>Voxeo</h3>
<p>Voxeo ist ein Softwareanbieter für Kommunikationsplattformen. Voxeo hat Yammer ausführlich mit Present.ly und Status.Net verglichen. Yammer wurde umfangreich genutzt und hat eingangs (6-7 Monate) sehr gut funktioniert. Danach ist die Nutzung eingeschlafen. Nachdem Instant Messaging als (gespeicherter) Gruppen-Chat eingeführt wurde, ist die Nutzung von Yammer zurückgegangen. Yammer hat sich nicht so gut in den Arbeitsfluss integriert, das hat die Akzeptanz behindert.</p>
<h3>Medtronic</h3>
<p>Medtronic hat 30.000 Mitarbeiter weltweit im Pharmabereich, und ist damit starker staatlicher Regulierung unterworfen. Neben Sharepoint wird Yammer mit ca. 1.000 Nutzer genutzt, allerdings in einem eher experimentellen Status. Dabei wurden durchaus Widerstände deutlich. Bisher werden Microblog-Nachrichten noch nicht archviert, die Anforderungen dafür besteht jedoch. Bei Medtronic wird es auch als Wert angesehen, wenn Nutzer (&#8220;Lurker&#8221; i.S. des <a href="http://www.humannetworkcompetence.de/2008/02/16/die-ungleichverteilung-der-akteure-die-90-9-1-nielsen-regel/" target="_blank">Nielsen Phänomens</a>) nicht schreiben sondern den Microblog nur beobachten, um sich wichtige Informationen dort herauszuziehen. Bei Medtronic ist der Microblog ein Platz für gelegentliche Kommunikation mit einer sehr starken Orientierung auf Innovation.</p>
<h3>Mein Fazit</h3>
<p>Erstaunlicherweise sind (außer Sogeti) fast alle dieser Fallstudien noch im exerimentellen Stadium, bei einigen ist die Nutzung nach anfänglicher Euphorie wieder eingeschlafen. Die Nutzung von Microblogging folgt bei diesen Firmen keiner strategischen Ausrichtung. Deutlich wurde auch, dass die meisten entweder kostenfreie Dienste nutzten oder eine kostenpflichtige interne Installation. Häufig genannt wurde auch die Anforderung, dass sich das Microblogging in den täglichen Arbeitsfluss und damit in die allgegenwärtige Arbeitsumgebung (Intranet, Portal, PIM) integriert und nicht &#8220;noch ein weiterer&#8221; Kommunikationskanal wird.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Hinweis</span>: Die <a href="http://www.e20cases.org/tag/communardo/" target="_blank">Fallstudie zum Einsatz</a> von <a href="http://www.communote.com" target="_blank">Communote</a> als Microblogging-Plattform in unserem Unternehmen Communardo ist verfügbar. Erste Auswertungen zur <a href="http://www.humannetworkcompetence.de/2009/10/08/microblognutzung-analysiert/" target="_blank">Intensität der Nutzung sind in diesem Blog</a> nachzulesen. Weitere Einsatzmöglichkeiten <a href="http://www.communote.com/homepage/category/blog/use-cases/" target="_blank">für Microblogging finden sich im Communote-Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keynote von Andrew McAfee auf der Enterprise 2.0 Conference</title>
		<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/11/03/keynote-von-andrew-mcafee-auf-der-enterprise-2-0-conference/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 18:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[e2conf]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Keynote]]></category>
		<category><![CDATA[McAfee]]></category>

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		<description><![CDATA[Die interessanteste Keynote am ersten Konferenztag der Enterprise 2.0 Conference in San Francisco hat Andrew McAfee [Blog] [Twitter] gehalten, der den Begriff &#8220;Enterprise 2.0&#8243; geprägt hat. Enterprise 2.0 breitet sich in diesem Jahr weiter aus, was auch daran zu erkennen ist, dass es in den USA nun an beiden Küsten eine Enterprise 2.0 Conference gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2189.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-213" title="IMG_2189" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/IMG_2189-300x203.jpg" alt="IMG_2189" width="300" height="203" /></a>Die interessanteste Keynote am ersten Konferenztag der Enterprise 2.0 Conference in San Francisco hat Andrew McAfee [<a href="http://andrewmcafee.org/blog/" target="_blank">Blog</a>] [<a href="http://twitter.com/amcafee" target="_blank">Twitter</a>] gehalten, der den Begriff &#8220;Enterprise 2.0&#8243; geprägt hat.</p>
<p>Enterprise 2.0 breitet sich in diesem Jahr weiter aus, was auch daran zu erkennen ist, dass es in den USA nun an beiden Küsten eine Enterprise 2.0 Conference gibt und natürlich auch in Europa, z.B. in Deutschland und Dänemark.</p>
<p>Darüberhinaus nimmt die Anzahl der öffentlich publizierten Einsatzfälle deutlich zu. Andrew McAfee hebt dabei ganz besonders die Intelligence Community (Geheimdienste) in den USA hervor, die von ihrer bisherigen Philosophie einer umfassenden Geheimhaltung übergehen zu einer Philosophie, dass das Teilen von Wissen in der Organisation helfen kann, besser zu werden. Dies sei auch eine Erfahrung aus den dramatischen Ereignissen rund um den 11. September 2001.</p>
<p><span id="more-212"></span>Eines von zwei Unternehmen nutzt heute zumindest eine Form von Enterprise 2.0 Technologien intern. Das ist beachtlich, wenn man bedenkt das der Begriff Enterprise 2.0 erst ca. 4 Jahre alt ist. Das bedeutet aber auch, dass immer noch 50% der Firmen nicht dabei sind! Erste Studien belegen die positiven Effekte von Enterprise 2.0 auf Unternehmen:</p>
<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2188.jpg"><img class="size-full wp-image-214 alignnone" title="IMG_2188" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2188.jpg" alt="IMG_2188" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2191.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-215" title="IMG_2191" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/IMG_2191-300x225.jpg" alt="IMG_2191" width="300" height="225" /></a>Es gibt eine Reihe von Punkten, die Andrew McAfee beunruhigen:</p>
<ul>
<li>Kriegserklärungen an das (klassische) Unternehmen</li>
<li>&#8220;eingezäunte Gärten&#8221; i.S.v. Insellösungen</li>
<li>Überbetonung des Negativen (Risiken, Barrieren etc.)</li>
<li>der Versuch, E-Mail zu ersetzen</li>
<li>Verliebtheit in Features</li>
<li>die Überbetonung des Wortes &#8220;Social&#8221;</li>
</ul>
<p>Dies sind die Punkte, die es nach McAfee bei aller Euphorie für die Entwicklungen im Enterprise 2.0 kritisch zu berücksichtigen gilt.</p>
<p>Andrew McAfee hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, etwas Werbung für sein neues Buch <a href="http://www.amazon.com/Enterprise-2-0-Collaborative-Organizations-Challenges/dp/1422125874/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1257268953&amp;sr=8-1" target="_blank">&#8220;Enterprise 2.0&#8243;</a> zu machen.</p>
<p>[Update: bei Nichtverfügbarkeit kann das Video <a href="http://www.e2conf.com/e2tv/" target="_blank">hier</a> abgerufen werden. Player | Menu | On Demand | Nov 2009 | Keynotes]<br />
[Update: Der Mitschnitt der Keynote von Andrew McAfee ist nun verfügbar.]<br />
<code></code></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reality 2.0: Einstieg in Social Networking im Unternehmen</title>
		<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/11/03/reality-2-0-einstieg-in-social-networking-im-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 23:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[e2conf]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine zweite Session auf der Enterprise 2.0 Conference behandelt Social Networking in Unternehmen. Mike Gotta [Twitter] [Blog] [LinkedIn] ist Analyst bei der Burton Group. Hinweis: Die folgenden Notizen sind als Mitschrift der Session entsanden und repräsentieren daher nicht direkt meine eigene Meinung. Unabhängig vom Titel der Session ging es nicht allein um das Thema &#8220;Networking&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2181.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-203" title="IMG_2181" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/IMG_2181-300x225.jpg" alt="IMG_2181" width="300" height="225" /></a>Meine zweite Session auf der Enterprise 2.0 Conference behandelt Social Networking in Unternehmen. Mike Gotta [<a href="http://twitter.com/Mikeg514" target="_blank">Twitter</a>] [<a href="http://mikeg.typepad.com/" target="_blank">Blog</a>] [<a href="http://www.linkedin.com/in/mikegotta" target="_blank">LinkedIn</a>] ist Analyst bei der Burton Group.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Hinweis</span>: Die folgenden Notizen sind als Mitschrift der Session entsanden und repräsentieren daher nicht direkt meine eigene Meinung.</p>
<p>Unabhängig vom Titel der Session ging es nicht allein um das Thema &#8220;Networking&#8221;, sondern auch um Collaboration und Knowledge Management. Insbesondere werden diese Begriffe in der Praxis letztlich auch sehr austauschbar bzw. ungenau eingesetzt. Mike Gotta stellt die Ergebnisse einer Feldstudie in diesem Umfeld unter 65 Firmen vor. Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>Die meisten Befragten nehmen an, hinter ihren Wettbewerbern im Rückstand zu sein.</li>
<li>Nur wenige Organisationen haben eine firmenweite Nutzung beschlossen.</li>
<li>Selbst diejenigen, die eine strategische Entscheidung zur Einführung getroffen haben, sind noch in frühen Phasen der Einführung.</li>
<li>Die größten Herausforderungen sind nicht-technologisch und vor allem auch unabhängig von der Auswahl des Softwareanbieters.</li>
</ul>
<p>Folgende Themen wurden von den Befragten kaum benannt: Identitätsmanagement und die Kombination von Social Networking mit Unternehmenssuche. <span id="more-198"></span> Als Ziele für den Einsatz von Social Networking Tools wurden folgende Punkte häufig benannt:</p>
<ul>
<li>Kontakte zwischen Mitarbeitern herstellen</li>
<li>Sichtbar machen, was das Unternehmen weiß</li>
<li>Zusammenarbeit verbessern</li>
<li>Mitarbeiter an Innovationsprozessen beteiligen</li>
</ul>
<p>Große Herausforderungen sind der Generationenwechsel (derzeit nur 30% aus der Generation Y (Youth, Jugend) in Unternehmen, in 2010 ca. 50%)  und (zu) hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Technologie. Interessanterweise, sind strategische Personalentwicklungsinitiativen (Talent Management, Weiterbildung) häufig Treiber von Social Networking Projekten in Unternehmen.</p>
<p>Wie kann der Erfolg von Social Networks gemessen werden? Webstatistiken sind nicht ausreichend! Metriken sollten sich an den Zielen der Organisation ausrichten. Viele Metriken sind allerdings sehr subjektiv. Mike Gotta empfiehlt eher, Erfolgsgeschichten zu verbreiten (&#8220;Tell stories&#8221;), als zu viel Aufwand in die Messungen zu investieren. Doch wie erreicht man ausreichend Unterstützung für solche Projekte?</p>
<ul>
<li>Social Networking sollte relevant für das Unternehmen sein</li>
<li>Multiple Einsatzfelder sind notwendig</li>
<li>Mehrere Sponsoren suchen</li>
<li>Unterstützung hiner den Kulissen suchen</li>
<li>Champions finden und unterstützen</li>
<li>Grass-roots Aktivisten ermutigen und unterstützen</li>
<li>Pragmatismus gegenüber ROI und Erfolgsmessung</li>
<li>Langfristige Perspektive einnehmen</li>
<li>(Erfolgs-)Geschichten aus dem realen Leben erzählen</li>
</ul>
<p>Auch in dieser Session wird wieder viel über die Barrieren gesprochen, inbesondere wurden bestehende Organisationsstrukturen benannt, die Social Networking Initiativen oft behindern. Dies betrifft  sowohl offizielle Berichtswege als auch im Organigramm nicht sichtbare Team- und Prozessstrukturen. Die Angst vor dem Kontrollverlust ist auch hier ein wiederkehrendes Problem.</p>
<p>Was sind die Empfehlungen?</p>
<ul>
<li>Hören Sie auf Ihre Nutzer. &#8220;Die Beschwerden sind eigentlich Anforderungen.&#8221;</li>
<li>Nutzerrichtlinien sind aus Risikomanagement-Perspektive sehr wichtig, also sollten die Personal-, Rechts- und Sicherheitsabteilungen frühzeitig eingebunden sein.</li>
<li>Kümmern Sie sich um die Sicherheit der Systeme, um den Verlust vertraulicher Informationen zu vermeiden.</li>
<li>Überlegen Sie gut, welche Auswertungsmöglichkeiten (Statistiken, Social Network Analyse) an geboten werden sollten. Diese können in den Händen von Endnutzern auch zu Mißbrauch führen.</li>
</ul>
<p>Eine Social Networking Site sollte folgende Bestandteile haben:</p>
<ul>
<li>Nutzerprofile</li>
<li>&#8220;Social Graph&#8221;, also Beziehungen zwischen Nutzern</li>
<li>&#8220;Relation Controls&#8221;</li>
<li>Präsenzinformation und Aktivitätsströme</li>
<li>Werkzeuge für Zusammenarbeit (z.B. Wikis)</li>
<li>Applikations-Dienste</li>
</ul>
<p>Mein Fazit: Mike Gotta hat in seinem Vortrag die Einführung von Social Media Technologien aus der Perspektive des Social Networkings betrachtet. Dabei wurde deutlich:</p>
<ul>
<li>Die Begriffe Social Software, Social Networking usw. wurden leider sehr ungenau verwendet.</li>
<li>Social Networking im engeren Sinne ist inhaltlich ein wesentlicher Anwendungsfall,</li>
<li>Entsprechende Funktionalitäten sollten Bestandteile einer Enterprise 2.0 Plattform sein, zumindest in großen Unternehmen</li>
<li>Viele der genannten Erfahrungen und Empfehlungen sind auf andere Bereiche übertragbar.</li>
<li>Jedes Unternehmen hat ganz spezifische Bedingungen, die berücksichtigt werden sollten.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einf&#252;hrung von Enterprise 2.0 in Unternehmen. R&#252;ckblick auf die Session mit Dion Hinchcliffe.</title>
		<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/11/02/e2conf-enterprise20-hinchcliffe/</link>
		<comments>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/11/02/e2conf-enterprise20-hinchcliffe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 20:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[e2conf]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem dem anspruchsvollen Titel &#8220;Highly Effective Strategies for Transforming Your Business in the 21st Century&#8221; hat Dion Hinchcliffe [Twitter] [Blog] [LinkedIn] einen Pre-Conference Workshop zur Enterprise 2.0 Conference angeboten. Es geht also nicht einfach um Technologie, sondern um die Veränderung von Geschäftsmodellen. Letztlich hat Dion Hinchcliffe einen sehr breiten Überblick über den Stand der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/IMG_2180.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-199" title="IMG_2180" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/IMG_2180-300x225.jpg" alt="IMG_2180" width="250" height="189" /></a>Unter dem dem anspruchsvollen Titel &#8220;Highly Effective Strategies for Transforming Your Business in the 21st Century&#8221; hat Dion Hinchcliffe [<a href="http://www.twitter.com/dhinchcliffe" target="_blank">Twitter</a>] [<a href="http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=400" target="_blank">Blog</a>] [<a href="http://www.linkedin.com/in/dhinchcliffe" target="_blank">LinkedIn</a>] einen Pre-Conference Workshop zur <a href="http://www.e2conf.com" target="_blank">Enterprise 2.0 Conference</a> angeboten. Es geht also nicht einfach um Technologie, sondern um die Veränderung von Geschäftsmodellen. Letztlich hat Dion Hinchcliffe einen sehr breiten Überblick über den Stand der Erkenntnisse zum Thema Enterprise 2.o gegeben. Die nachfolgenden Inhalte geben mehr den Inhalt seiner Präsentation wieder als meine eigenen Ansichten und sind als Mitschrift während der Veranstaltung entstanden.</p>
<p><span id="more-192"></span>Auch am Beginn des Workshops diskutiert Dion die Begriffe Enterprise 2.0 und Social Media. Interessanterweise empfiehlt er die Nutzung des Begriffs &#8220;Social Computing&#8221; und &#8220;Social Business&#8221;.</p>
<p>Die Potential für Social Computing sieht er vor allem in den Bereichen Transformation, Kostenreduktion, Innovation und Zusammenarbeit. Hintergrund sind die Veränderungen in den Unternehmen, die derzeit stattfinden:</p>
<ul>
<li>Netzwerke schaffen Werte in offenen Lieferketten, Community-basierten Prozessen</li>
<li>Größere Transparenz und Offenheit der Unternehmen (gewollt oder nicht)</li>
<li>Der Umgang mit Wissen und geistigem Eigentum  hat sich verändert</li>
</ul>
<p>Er warnt vor &#8220;Cargo Cult&#8221;, der einfachen Nachahmung von vorhandenen Ideen und Produkten. Letztere müssen kostengünstiger, besser und innovativer sein, als zuvor. Die Herausforderungen und Barrieren dabei sind aus seiner Sicht:</p>
<ul>
<li>Kulturielle Barrieren (im Umgang mit offener Kommunikation anstelle kontrolierter, offizieller)</li>
<li>Angst vor Veränderung im Unternehmen</li>
<li>Kosten (die wahren Kosten sind nicht die Software, sondern die Zeit der Mitarbeiter)</li>
<li>Risiken (die gemanaged werden müssen)</li>
<li>Angst vor den Schwierigkeiten, die bei der Einführung entstehen können</li>
<li>Wiederholbarkeit (Kann das, was in einer Firma funktioniert hat, in einer anderen wirklich wiederholt werden?)</li>
</ul>
<p>Enterprise 2.0 ist keine &#8220;Intranet-Story&#8221; mehr, sondern einen &#8220;Internet-Story&#8221;, denn ALLE Kunden, ALLE Wettbewerber, ALLE Ideen und Innovationen sind heute im Netz. Das Internet ist heute der &#8220;größte zugängliche Raum&#8221; in der Welt. Doch für diesen Raum gibt es bisher nur wenige bewährte langfristige Geschäftsmodelle (Business 2.0). Neben dem Bereich der internen Kommunikation sind &#8220;Social Business Models&#8221; derzeit vor allem im Bereich Produktentwicklung, Marketing und Sales verbreitet, insb. Crowdsourcing, Online Kunden-Communities. Die Kunden möchten künftig Teil einer Kunden-Community sein und die Entwicklungen von Anbietern beeinflussen. Technologie- und Medienfirmen sind auch dabei an der Spitze, klassische Industrien sind davon noch weiter entfernt.</p>
<p>Derzeit bekannte, treibende Kräfte für Social Business Models sind:</p>
<ul>
<li>&#8220;Network effects&#8221;<br />
Von Netzwerkeffekten spricht man, wenn der Nutzen eines Dienstes dann zunimmt, wenn mehr Nutzer diesen Dienst nutzen (z.B. E-Mail, Instant Messaging, Microblogging, Blogs, etc.). An dieser Stelle auch der Hinweis auf <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Reed%27s_law" target="_blank">Reed&#8217;s Law</a>, welches auf hohen Nutzen der sozialen Anwendung von Netzwerken hinweist.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8220;Peer production&#8221;, d.h. nicht alles selbst machen, sondern Wertschöpfung im Netzwerk<br />
Bisher haben Unternehmen, alle oder die meisten Schritte der Wertschöpfung selbst oder in einer klassischen Wertschöpfungskette übernommen, gerade im Bereich Produktentwicklung. Künftig werden insb. Kunden und Dritte einen wesentlich größeren Einfluss auf die Entwicklung von Produkten eines Unternehmens nehmen.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8220;Self-service&#8221;, d.h. Kunden, Nutzer und Mitarbeiter, die bestimmte Aufgaben selbst übernehmen</li>
<li>&#8220;Open Business Models&#8221;, insb. rund um OpenSource</li>
<li>&#8220;New social power structures&#8221;, d.h. z.B. Einflussnahme von Netzwerken auf die Produktgestaltung im Unternehmen</li>
</ul>
<p>Im zweiten Teil wendet sich Dion Hinchcliffe dem Stand von Enterprise 2.o  bzw. Social Business zu und stellt fest, dass Social Media Tools inzwischen Mainstream geworden sind. Die meisten Organisationen nutzen diese, zumindest beginnend, von Branche zu Branche unterschiedlich. Wichtig ist die Beobachtung, dass die Grenzen des Unternehmens dadurch verschwimmen. Zusätzlich wird durch die rasante Veränderung in der Konsumentenwelt den Druck auf die Veränderung im Unternehmen erhöht. Z.B. wird seit ca. 2006, deutlich mehr als die Hälte aller Inhalte von Nutzer erzeugt und nicht mehr durch große Anbieter. Dieser Trend ist nun in den Unternehmen angekommen. Auch wenn viele Unternehmen bereits mit Enterprise 2.0 Projekten aktiv, aber dies sind sehr oft keine offiziellen Piloten, sondern inoffizielle. Auffällig auch, dass kleinere Unternehmen dabei langsamer sind, als Großunternehmen.</p>
<p><a href="http://i.zdnet.com/blogs/state_of_enterprise2_for_2009_large.png?tag=col1;post-744"><img class="alignnone" src="http://i.zdnet.com/blogs/state_of_enterprise2_for_2009_large.png?tag=col1;post-744" alt="" width="636" height="414" /></a></p>
<p>[<a href="http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=744" target="_blank">Quelle</a>]</p>
<p>Aktuelle Case Studies, die von einer zunehmenden Anzahl von Unternehmen exisiteren zeigen, dass</p>
<ul>
<li>die Kommunikation im Unternehmen verbessert wird</li>
<li>besser Nutzung von Wissen im Unternehmen,</li>
<li>zunehmende Produktivität, und überraschend</li>
<li>relativ wenige der weiter oben genannten Probleme bei der Einführung, aber auch</li>
<li>es ist schwer, z.B. bessere Innovationsfähigkeit nachzuweisen.</li>
</ul>
<p>Erfahrungen dieser Fallstudien werden derzeit in Best Practices überführt, insb. für:</p>
<ul>
<li>Community Management für Netzwerke in Unternehmen</li>
<li>Social Media Richtlinien für Mitarbeiter</li>
<li>Change Management Methoden</li>
<li>Akzeptanzsteigerung</li>
<li>Messung und Bewertung des Erfolgs</li>
</ul>
<p>Aber, diese Dinge stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung. Die größte Herausforderung bleibt jedoch die grundlegende Veränderung in Unternehmnen auf dem Weg von der klassischen Hierarchie hin zu selbst-organisierten, kollaborativen Netzwerk-Organisationen mit den Aspekten Risiko, Steuerung &amp; Kontrolle und Vertrauen.</p>
<p><a href="http://i.zdnet.com/blogs/gov_2_challenges_large.png"><img class="alignnone" src="http://i.zdnet.com/blogs/gov_2_challenges_large.png" alt="" width="672" height="544" /></a></p>
<p>[<a href="http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=811&amp;tag=col1;post-811" target="_blank">Quelle</a>]</p>
<p>Wo liegen die Schwierigkeiten?</p>
<ul>
<li>Kulturelle, Infrastruktur und Sicherheitsthemen können dei Akzeptanz  behindern</li>
<li>Die Enterprise 2.0 Tools sind noch in den Kinderschuhen, auch wenn die Anbieter inzwischen eine gewisse Reife erreicht haben</li>
<li>Silos und Zerstückelung von Unternehmen sind oft anzutreffen in heutigen Unternehmen</li>
<li>Organisationen mit einem geringen Anteil an Wissensarbeitern können meist nur einen geringeren Nutzen erzielen</li>
<li>IT-Infrastur und vor allem vorhandene Altanwendungen müssen berücksichtigt werden</li>
</ul>
<p>Was sind die Trends?</p>
<ul>
<li>die derzeitige Wirtschaftskrise</li>
<li>Das Aufkommen von &#8220;Social Messaging&#8221; ( a la Twitter) [und Anm. des Autors: <a href="http://www.communote.com" target="_blank">Communote</a>]</li>
<li>Investment in bestehende Plattformen, wie z.B. Microsoft Sharepoint, behindern den Aufbau von Enterprise 2.0 Plattformen in Unternehmen</li>
<li>Weitere große Hersteller kümmern sich um diese Themen, speziell IBM und Google.</li>
</ul>
<p>[Interessant auch der Hinweis, dass Deutschland der zweitwichtigste Markt für Enterprise 2.0 ist. Dies wird von vielen Herstellern übereinstimmend berichtet.]</p>
<p>Welche Aspekte gilt es bei der Einführung von Enterprise 2.0 zu berücksichtigen, das SLATES-Prinzip:</p>
<ul>
<li><strong>S</strong>earch: Informationen müssen zugänglich sein, um wiederverwendet zu werden und ROI zu ermöglichen</li>
<li><strong>L</strong>inks: Nur über Verknüpfungen werden Informationen zugänglich, indizierbar und analysierbar.</li>
<li><strong>A</strong>uthorship: Jederman im Unternehmen braucht Zugang zu Enterprise 2.0 als Autor, um beitragen zu können.</li>
<li><strong>T</strong>ags: Schlagworte ermöglichen schnelle, organische Strukturierung von Informationen aus verschiedenen Perspektiven und sie verbessern die Auffindbarkeit von Informationen via Suchmaschinen.</li>
<li><strong>E</strong>xtensions: Informationen durch analytische Informationen auf Basis von Links und Tags anreichern</li>
<li><strong>S</strong>ignals: Neue und geänderte Informationen für andere sichtbar machen i.S.e. Aktivitätsstroms</li>
</ul>
<p>Warum funktionieren Enterprise 2.0 Plattformen besser? Dion Hinchcliffe argumentiert, daß Blogs, Wikis und andere Tools dieser Art den Arbeitsfluss weniger unterbrechen, als klassische Tools (Telefon, E-Mail) und daß diese Plattformen deutlich besser skalieren.</p>
<p>Vorgehen zum Einführen von Enterprise 2.0 im Unternehmen</p>
<ol>
<li>Identifikation von Geschäfts-Chancen, die die Einführung von Enterprise 2.0 erfordern oder begünstigen. Finden Sie die Top-Probleme im Unternehmen.</li>
<li>Vorbereitung des Vorhabens inkl. Strategie, Kommunikationsplan, Erwartungen aufbauen, Richtlinien definieren, Sichtbarkeit steigern, Fähigkeiten aufbauen, Infrastruktur bereitstellen und Erfolgsmessung vorbereiten.</li>
<li>Analyse der bestehenden Fähigkeiten, Anforderungen der Beteiligten. Dazu gehört auch, bestehende bottom-up Initiativen aufspüren und einbinden.</li>
<li>Pilotieren mit ersten Nutzergruppen. (&#8220;Don&#8217;t boil the ocian!&#8221;)</li>
<li>Roll-Out im Unternehmen im zweiten Schritt aufbauend auf der ersten Erfahrungen.</li>
<li>Management der Aktivitäten,  insb. Community Management etc.</li>
</ol>
<p>Die nachfolgende im Vortrag gezeigte Grafik zeigt einen Gesamtüberlick über die notwendigen Aktivitäten:</p>
<p><a href="http://i.zdnet.com/blogs/social_computing_process_anatomy.jpg"><img class="alignnone" src="http://i.zdnet.com/blogs/social_computing_process_anatomy.jpg" alt="" width="676" height="377" /></a></p>
<p>[<a href="http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=852" target="_blank">Quelle</a>]</p>
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