In der ersten Keynote von Oliver Marks, zu Beginn der Konferenz wurde deutlich womit sich das Enterprise 2.0 Summit in diesem Jahr
beschäftigt: „Es stellt sich nicht mehr die Frage ob Unternehmen Enterprise2.0 einsetzen, sondern wie.“ Der Grund dafür ist einfach: Der Wandel zu Enterprise 2.0 bietet (noch) einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil den es zu nutzen gilt.
Die ausgewählten Praxisbeispiele (u.a. Otto, Siemens, SUN, Westaflex, Bundeswehr) zeigten deshalb nicht warum man Enterprise 2.0 einsetzen sollte sondern wie weit die Durchdringung in den Unternehmen bereits ist. Der Einsatz von Social Software in Unternehmen steht vor der entscheidenden Schwelle Bestandteil täglicher Arbeitsprozesse zu werden. Hierbei gilt es nun alle Mitarbeiter in einem Unternehmen einzubinden und zu erreichen. Das Experimentierstadium ist beendet. Enterprise 2.0 ist spätestens jetzt eine Management- und Führungsaufgabe. Es bedarf einer umfassenden Strategie und konkreten Vorgaben sowie Anweisungen zum täglichen Einsatz in der Arbeit (top-down). Die Bottom-up Prozesse der frühen Phase (überwiegend auch schon sehr wohlwollend vom Management getragen) haben zum Teil zu 2.0 Silos geführt die es gilt aufzubrechen. Ein Instrument von wenigen Geeks und Einzelnen in der Firma ist auf dem Weg zu einem breiten Einsatz. Artikel vollständig lesen »