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Heute ist ein sehr lesenswerter Erfahrungsbericht “1 Jahr Social Intranet” erschienen. Frank Wolf berichtet im Besser 2.0 Blog über die Erfahrungen aus 1 Jahr Teamweb bei unserem Klienten T-Systems Multimedia. Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag, Teamweb! Das Teamweb zählt aus unserer Sicht zu den interessantesten Enterprise 2.0 Anwendungen im deutschsprachigen Raum. Besonders gefreut hat uns natürlich auch die Auszeichnung als Exzellente Wissensorganisation.
Zum Teamweb gibt es weitere interessante Beiträge:
Hinweis: Einer der Mitwirkenden des Teamwebs, Christoph Rauhut, wird auch auf dem Confluence Community Day 2009 am 29.10.2009 in Frankfurt sprechen.
Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmes hängt von vielen Faktoren ab. Neben leistungsstarken Produkten, einem tragfähigen Konzept und einer engagierten Führung wird die Durchsetzungskraft einer Firma vor allem durch einen Faktor bestimmt: die Mitarbeiter. Die Effektivität und Effizienz, mit der die Mitarbeiter eines Unternehmens ihre tägliche Arbeit verrichten, entscheidet maßgeblich über dessen Leistungsfähigkeit. In modernen Unternehmen gewinnt dabei die Ressource Information immer mehr an Bedeutung. Wie erfolgreich ein Angestellter seiner Tätigkeit nachgehen kann, hängt entscheidend davon ab, ob ihm die dafür benötigten Informationen ohne lange “Dienstwege” zu jeder Zeit und – z.B. im Außendienst – an jedem Ort zur Verfügung stehen. Probleme müssen gelöst, Prozesse eingehalten und neues Wissen verarbeitet werden. Für die Gestaltung eines Unternehmes ergeben sich daraus neue, vielschichtige Anforderungen. Wie kann man Mitarbeitern Zugang zu Informationen ermöglichen, die für sie wichtig sind? Wie lässt sich internes Know-How team- und projektübergreifend verwalten? Wie lassen sich Geschäftsprozesse optimieren, die Prozessqualität steigern und die Kosten senken?

Moderne Intranetlösungen stellen Werkzeuge für die Erfüllung dieser Anforderungen bereit. Wikis strukturieren firmeninternes Wissen, Content-Management Systeme verwalten Dateien und Dokumente, CRM-Systeme erfassen Kundendaten, ERP-Systeme organisieren den Einsatz vorhandener Ressourcen. An dieser Aufzählung wird jedoch die gemeinsame Schwachstelle dieser Lösungen deutlich: so zahlreich wie die Anforderungen in einem modernen Unternehmen sind, so zahlreich sind die Lösungen, mit denen sie umgesetzt werden. In einem üblichen Intranet können durchaus 5 oder mehr Systeme gleichzeitig im Einsatz sein – jedes als “Insellösung” mit einem klar definierten Einsatzgebiet. Es liegt auf der Hand, dass aus dieser Vielfalt Probleme erwachsen. Im Normalfall verfügt jedes dieser Systeme über eine eigene Benutzerverwaltung, eigene Oberflächen und ein eigenes Bedienkonzept. Zudem erschweren fehlende Standards die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen einzelnen Software-Produkten.
An dieser Problemstellung setzen webbasierte Portalsysteme an. Dabei ist zunächst festzuhalten: wo bereits bewährte Intranetlösungen exisitieren, werden diese durch den Einsatz einer Portallösung keinesfalls ersetzt. Vielmehr agieren Portale eine Ebene über bestehenden Wikis, CMS oder ERP-Systemen: sie integrieren die in einem Netzwerk vorhandenen IT-Systeme unter einer gemeinsamen Oberfläche und kombinieren deren Funktionalität zu einer neuen, zentralen Informations- und Prozessplattform. Gleichzeitig können durch den Einsatz mitgelieferter Out-of-the-box Funktionalität sowie durch die Integration neuer Systeme vorhandene Lücken effektiv geschlossen werden. Auf diese Weise schaffen Portale Einheitlichkeit. Benutzer müssen sich nicht mehr in allen Systemen einzeln anmelden; nach der einmaligen Eingabe von Benutzernamen und Passwort für das Portal ist der Nutzer in allen integrierten Systemen authentifiziert (Single Sign-On). Da der Zugriff über einen Browser erfolgt, sind keine zusätzlichen Software-Installationen notwendig. Gleichzeitig können die Mitarbeiter das Portal von jedem internetfähigen Rechner aus benutzen.
Ein Portalsystem kann verschiedene Schwerpunkte aufweisen, deren Ausprägung je nach Einsatzgebiet variieren kann.
Unabhängig von der konkreten Ausprägung verbindet Portallösungen ein gemeinsames Merkmal: die flexible Architektur ermöglicht eine personalisierbare Zusammenstellung von Informationen. Auf Wunsch kann jeder Nutzer eigene Sichten auf vorhadene Daten anlegen und in individuellen Oberflächen – den Dashboards – organisieren. Relevante Informationen werden gefiltert und zusammengefasst, Irrelevantes kann ausgeblendet werden. Durch die Bereitstellung vordefinierter Sichten erhalten Führungskräfte einen besseren Überblick über die Vorgänge in ihrem Unternehmen und sind jederzeit über aktuelle Statusmeldungen und Projektberichte informiert. Mitarbeiter können die für sie relevanten Team- und Projektinformationen auf einen Blick einsehen und auswerten.

Besonders bei Portalsystemen hat sich die Verwendung von Open Source Software (z.B. Liferay, JetSpeed, JBoss) im Unternehmenseinsatz als vorteilhaft erwiesen. Dank der Standardkonformität und Interoperabilität, auf die in der Open-Source Gemeinde besonderer Wert gelegt wird, entstehen systemoffene und flexibel erweiterbare Lösungen. Teure Individualentwicklungen für Datenmigration und proprietäre Kommunikation entfallen. Durch die große Gemeinde an freiwilligen Entwicklern wird die Qualität der zugrunde liegenden Software sowie eine fortlaufende, kostenlose Weiterentwicklung garantiert. Auch unternehmenskritische Aspekte wie Sicherheit, effiziente Suche sowie Skalierbarkeit sind Schwerpunkte aktueller Entwicklungen und müssen den Vergleich mit kommerziellen Systemen nicht scheuen. Für viele Unternehmen spielt natürlich auch die Kostenersparnis durch die Lizenzkostenfreiheit von Open Source Software eine wichtige Rolle. Dieser Aspekt sollte allerdings nicht der Ausschlaggebende sein – auch bei Open Source Produkten entstehen Kosten für Betrieb und Wartung, für das Training der Mitarbeiter sowie die Integration von Drittsystemen. Eine Amortisation der anfänglichen Investition ist dabei nach etwa einem bis drei Jahren realistisch.
Im Vergleich verschiedener Open Source Portale hat sich insbesondere Liferay als praktikable Lösung für den Unternehmenseinsatz etabliert und ist unter anderem bei der Lufthansa, der Deutschen Post und der BMW AG im Einsatz. Dank der Vielzahl mitgelieferter Portlets lässt sich bereits Out-of-the-box ein funktionales Intra- und Internetportal erstellen. Die – im Vergleich zu JetSpeed und JBoss – überragende Unterstützung von Standards (u.a. JSR 168, JSR 286, JSF-314, WSRP, Hessian/Burlap, REST, RMI, Mikroformat) garantiert ein interoperables und zukunftssicheres System.
Vergleicht man das dargestellte Potential eines webbasierten Unternehmensportals mit den Eingangs angeführten Anforderungen an moderne Unternehmen, werden die Vorteile für alle Beteiligten deutlich: Mitarbeiter erlangen an zentraler Stelle Zugang zu allen Informationen, die sie für die Ausführung ihrer Tätigkeit benötigen. Internes Know-How kann team- und projektübergreifend verwaltet werden und steht allen Mitarbeitern dauerhaft zur Verfügung. Führungskräfte sind jederzeit über das firmeninterne Geschehen informiert. Eine u.U. zerstreute und ungenutzte Intranetlandschaft wird vereinheitlicht, die Akzeptanz und der Umgang mit bewährten und neuen Lösungen steigt.
Die aus Offenheit und Flexibilität resultierenden Vorteile machen deutlich, dass der Einsatz eines Open Source Portals im Unternehmensumfeld eine wirtschaftlich sinnvolle Kombination aus Qualität, Funktionalität und Preis-Leistung darstellen kann. Insbesondere für Lösungen mit hohem Anspruch an Funktionsvielfalt, Personalisierbarkeit und Zukunftssicherheit stellen Portale eine ernstzunehmende Alternative zu proprietären Eigenentwicklungen dar.
Wie bei vielen IT-Lösungen gilt allerdings auch hier: um die erfolgreiche Integration in ein Unternehmen zu gewährleisten, sollte bei der fachliche Konzeption und der technischen Integration Rückhalt durch einen erfahrenden Dienstleister eingeholt werden. Auf diese Weise bietet die Einführung eines Unternehmensportals die Chance und das Potential, sowohl die Zufriedenheit der Mitarbeiter als auch die Effektivität und Effizienz des Unternehmens zu steigern.
Wir leben in einer spannenden Zeit. Nachdem Intranets über viele Jahre das Dasein eines zentral redaktionierten Informationsportals fristeten, welches von den Mitarbeitern oft nur mit Desinteresse gestraft worden ist, bringt nun das Web 2.0 frischen Wind in die Unternehmen. Von Zentralabteilungen gut gehütete Intranet-Redaktionssysteme machen Platz für neue, von den Mitarbeitern selbst gestaltete Plattformen für Informationsaustausch und Zusammenarbeit.
Es gibt immer mehr Unternehmen, die diesen mutigen, aber konsequenten Schritt hin zu mehr Freiheit in der internen Kommunikation gehen. Über die Schweizer Synaxon AG wurde schon viel berichtet. Wir haben derzeit die Gelegenheit, unseren Kunden T-Systems Multimedia Solutions bei diesem Prozess zu begleiten. Ganz konkret geht es dabei um den Aufbau eines “Teamweb” als neue wiki-basierte Kommunikationsplattform. Für diese Plattform wurde das Enterprise-Wiki System Confluence von Atlassian ausgewählt. Die Gründe hierfür lagen im Wesentlichen in der guten Abdeckung der für ein Intranet notwendigen Wiki-Funktionalität, in der guten Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit und der Skalierbarkeit des Systems, welches den gestiegenen Anforderungen des in den letzten Jahren stark gewachsenen IT-Unternehmens gerecht werden muss.
Besonders hervorzuheben ist vor allem die breite Beteiligung der Fachbereiche an diesem Vorhaben. Im Kernteam sind nicht nur Vertreter der IT und des Realisierungspartners vertreten, sondern eben auch Mitstreiter aus verschiedenen Abteilungen, darunter Consultants, Abteilungsleiter und Vertreter aus dem Stab der Geschäftsführung. Diese Mischung macht Entscheidungen nicht immer einfach, dafür wird jedoch eine breite Verankerung im Hause erzielt und viele gute Ideen und Erfahrungen aus den eigenen Projekten können in die Entwicklung, einer echten Gemeinschaftsproduktion, einfließen.
Unsere Aufgabe als Implementierungspartner für Atlassian Confluence war neben der konzeptionellen Ausrichtung vor allem die technische Realisierung des Teamweb. Die Entwicklung erfolgte in kurzen mehrwöchigen Entwicklungsphasen, die jeweils einen Praxistest durch die Pilotnutzer beinhalteten. Dabei ging es vor allem um die CI/CD-konforme Anpassung der Oberfläche von Confluence-Themes, die Bereitstellung von speziellen Seitentemplates, die Erweiterung der Blogging-Funktionalität um wesentliche Features wie z.B. Tagclouds und Kategorien sowie um die Gestaltung eines persönlichen Bereiches für alle Mitarbeiter. Hinzu kamen Single-Sign-On Funktionen und die Einbindung von für die Arbeit im Teamweb nützlichen Plugins. In die Entwicklung sind unzählige Hinweise der IT-Consultants von T-Systems MMS eingeflossen. Dabei ist es immer wieder hochspannend zu beobachten, mit wieviel Ideenreichtum Mitarbeiter die Möglichkeiten von Confluence nutzen, um eigene Informationsangebote aufzubauen oder mit anderen Diensten zu verbinden. Auf diese Weise entstand u.a. eine persönliche Visitenkarte für alle Nutzer, die automatisch mit den Kontakt- und Fotodaten aus dem zentralen Mitarbeiterverzeichnis gefüllt wird.
Judith Schmalz hat unseren Ansatz für Wiki-basierte Intranet-Lösungen auch im Rahmen des Atlassian Usergroup Treffens am 23.10. in Berlin vorgestellt.
Das Teamweb bietet allen Abteilungen, Teams, Interessensgruppen und Mitarbeitern ein virtuelles Zuhause im Intranet. Mittlerweile sind viele Bereiche des Hauses mit eigenen Wikiseiten vertreten. Interessensgruppen können sich finden, un für ein Thema einen Bereich eröffnen. Mitarbeiter erhalten einen eigenen Bereich, der quasi als eigene Homepage mit Visitenkarte und Weblog dienst. Das Ganze ist selbstverständlich kein Zwang, sondern ein freiwilliges Angebot. Vor allem die Blogfunktionalität wird immer häufiger genutzt. Das Teamweb wird zunehmend zur Plattform für bereichsübergreifendes Wissensmanagement und die Zusammenarbeit. Beispielsweise erfolgte die Entwicklung der neuen Unternehmensstratege durch die Führungskräfte in einem sogenannten “StraWiki” innerhalb des Teamweb. Nachdem die Strategiedefinition zunächst im kleinen Kreis (zugriffsgeschützt) erarbeitet wurde, folgte später die Öffnung für alle Mitarbeiter des Hauses. Dieses Vorgehen ist durchaus als “Best Practice” anzusehen, denn zum einen wurde frühzeitig gezeigt, dass die Wikiplattform als Arbeitsmedium taugt und zum anderen wurden Mitarbeiter und Führungskräfte darüber frühzeitig mit dem Teamweb vertraut gemacht.
Ohne das Strawiki wäre der Strategieprozess nicht so gut umsetzbar gewesen, berichten beteiligte Führungskräfte. Man sei in der haus-internen Kommunikation einen großen Schritt vorangekommen, sagen andere. Doch die firmenweite Einführung braucht Zeit, durchdachte Kommunikation und viel Engagement. Erste gute Erfahrungen der “Leuchttürme” müssen auch in anderen Bereichen umgesetzt werden. Noch sind nicht alle Bereiche an Bord. Die Verantwortlichen bei T-Systems MMS sprechen offen über ihre Erfahrungen auf dem Weg zum Enterprise 2.0. So führte Ulrike Reinhardt vor wenigen Wochen ein Interview mit Stefan Ehrlich und Berit Jungmann, die im Teamweb-Kernteam die Entwicklung ganz entscheidend vorangetrieben haben:
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In einem weiteren Interview mit Peter Klingenburg, dem Geschäftsführer von T-Systems Multimedia steht vor allem der Aspekt des Wissensmanagements im Mittelpunkt des Gesprächs:
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Darüberhinaus hat Stefan Ehrlich das Teamweb-Projekt auch in einer Session auf dem Barcamp Berlin 3 vorgestellt. Einen Live-Bericht dazu hat Martin Koser in seinem Blog verfasst.
Im Rahmen dieses Projekte wurden eine Reihe von Erfahrungswerten bestätigt, die im Rahmen von Intranet-Projekten immer wieder wichtig sind:
Es liegt in der Natur der Sache, dass der Weg zum Intranet 2.0 noch lange an seinem Ende ist. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung des Teamweb und die Einsatzformen in der täglichen Praxis.
Seit einigen Wochen ist das Thema Microblogging im Trend, seit kurzem vor allem dann, wenn es um den Einsatz für Unternehmen geht. Warum jedoch soll dieser meist öffentliche Austausch kurzer Nachrichten im SMS-Format unsere Geschäftswelt revolutionieren?
Die Begeisterung der Web 2.0 Welt für dieses Thema läßt schnell einen neuen Hype vermuten. Kaum vergeht ein Tag, an dem nicht ein neuer Microblogging-Dienst im Internet veröffentlicht wird, zunehmend vor allem auch Dienste für Unternehmen. So hat gerade Yammer.com den TechCrunch50 Award gewonnen. Jeremiah Owyang hat kürzlich eine Übersicht von Twitter-Tools für das Intranet vorgestellt, die durch die Beiträge der Kommentatoren immer länger wird. Bei genauerer Analyse wird deutlich, dass Tools wie Yammer entweder den Grundgedanken von Twitter.com entweder nur kopieren oder zumindest versuchen, für den Unternehmenseinsatz tauglich zu machen.
Was gibt es jedoch für Gründe, an einen nachhaltigen Erfolg von Microblogging in Unternehmen zu glauben?
Für den Erfolg braucht es Verständnis, Einfachheit, Wirtschaftlichkeit und vor allem einen hohen Nutzen:
Es gilt also, den möglichen Nutzen von Microblogging im Unternehmen näher unter die Lupe zu nehmen. Dazu geben aktuelle Beiträge in der Blogwelt wertvolle Hinweise, z.b. von Joachim Niemeier bei Centrestage.de. Was wird aber nun den Nutzen von Microblogging in Unternehmen ausmachen? Hier meine Version der Argumente:
Daraus ergeben sich eine ganze Reihe von Einsatzgebieten für das Microblogging, wobei jedes für sich seinen eigenen Nutzen birgt. Hier einige Beispiele:
Reine Micromessaging-System wie z.B. Twitter, Yammer, Laconica oder Socialcast sind durch ihre Konzentration auf den schnellen Austausch von Kurznachrichten im Kontaktnetzwerk jedoch nicht geeignet, das volle Potential von Microblogging im Unternehmen zu heben.
Deshalb arbeitet derzeit ein Entwicklerteam bei Communardo mit Hochdruck an der Entwicklung eines Microblogging-Dienstes für Unternehmen. Communote.com wird wesentliche Ansätze von Blogging, Messaging und Tagging zu einem neuartigen Dienst kombinieren.
In den nächsten Wochen werden wir in diesem Blog und auf Konferenzen und Barcamps mehr über Communote und die betrieblichen Einsatzgebiete von Microblogging berichten.
Martin Koser ist Enterprise Wiki Consultant und Blogger. Auf der Content Management Arena auf der Cebit stellte Martin Koser eben die Wiki-Einführung am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens, der CPT GmbH aus der Nähe von Hannover vor. Hier unser Livebericht zu seinem Vortrag.
[Update 11.03.08] Die Präsentation zum Vortrag findet sich im frogpond.
Die Aufgabe bei CPT war es, ein bestehendes Intranet durch ein Wiki zu ergänzen. Mittelfristig soll das Intranet durch ein Wiki-Intranet vollständig abgelöst werden. Das bisherige Intranet hatte eine geringe Nutzungsquote. Das sollte deutlich verbessert werden. Zudem war das bisherige System sehr aufwändig zu pflegen und damit zu teuer. Das Unternehmen ist multinational tätig, damit war Englisch als Geschäftssprache gesetzt. Wichtig hervorzuheben ist, dass es sich nicht um ein IT-Unternehmen, sondern um ein Bauunternehmen handelt.
Die Ziele der Einführung des Wikis waren:
Folgende Vorteile eines Wikis wurden genutzt und umgesetzt:
Der heutige erste Cebit-Tag war für mich reserviert für das Enterprise 2.0 Summit. Eine Reihe guter Vorträge zum Thema. Meine Favoriten waren die Keynote von Dion Hitchcliff (Blog, Bericht auf frogpond) und auf der Seite der Case Studies Euan Semple (Blog, Bericht bei frogpond) und Kenneth Lavrsen (Wiki). Neben den ausführlichen Live-Berichten von Martin Koser auf frogpond finden sich weitere bei Cedric Weber und Dusan Minic.
In der Nachschau bleibt der Eindruck, dass die Zahl der richtig neuen Ideen mit der Zeit deutlich geringer wird. Und die Zahl der erfolgreichen Anwendungen in den Unternehmen immer größer. Das haben vor allem die Case Studies gezeigt, die gut von visionären “early adopters” wie BBC und Motorola bis hin zu “early followers” wie z.B. Fraport gemischt waren. Die mit Vorträgen präsenten Sponsoren IBM, Coremedia und Six Apart zeigen, dass sich immer mehr Softwarehersteller mit Ihren Produktsuites in den Markt begeben. Die zunehmende Anzahl von Fachbesuchern, die nicht zur “Web 2.0 Szene” gehören ist ebenfalls zu beachten.
Welche Erkenntnis nehmen wir also von dieser gelungenen Veranstaltung mit nach hause?
Web 2.0 zeigt zunehmende Reife. Die grundlegenden Konzepte werden stabil und haben bereits in einer Reihe von Firmen ihre Praxistauglichkeit bewiesen. Vor allem gilt dies für Weblogs und Wikis, mit etwas Abstand auch für Social Networking, Tagging und Bookmarking. Der nächste Schritt in der Entwicklung ist eine größere Verbreitung dieser Ansätze in den Unternehmen. Dabei werden die Web 2.0 Services immer mehr zur Commodity, sprich Standardfeatures in unseren Intranets, die von den Fachbereichen und Endbenutzern entweder zunehmend eingefordert werden. Um Insellösungen und Alleingängen vorzubeugen, ist hier ein proaktiver Einstieg ins Intranet 2.0 ratsam.
Im Mittelpunkt unserer diesjährigen Cebit-Präsenz steht steht das Thema Intranet 2.0. Diese Präsentation beschreibt, welche Dienste ein Unternehmensintranet heute haben sollte.
Auf der Cebit (Forum BI&EII, Halle 3, Stand C45, Nr. 12) können Sie sehen, wie mit Portaltechnologien (insb. Microsoft Sharepoint) und Enterprise Wiki-Plattformen (insb. Atlassian Confluence) Intranets der neuen Generation erstellt werden können. Oder Sie probieren es einfach einmal direkt aus.
| Frank Wolf: Danke für die ausführliche Besprechung und ein erfolgreiches Neues Jahr! |
| Tino Schmidt: Folgende Kernaussagen lassen sich für mich aus dem Interview ableiten: Ein zentraler Punkt... |
| Lydia Heydel: Hallo Herr Roell, danke für Ihr Feedback. Hier ein Beispiel, was Ihnen vielleicht bei Ihren... |
| Martin Roell: Danke für das Interview. Die Antworten auf die Fragen danach, wie sich die Arbeit konkret... |
| Klemens Keindl: Ihre Lösung überzeugt mich sehr. Die Vorteile die ich im Unterschied zu üblichen Mitarbeiter-... |