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Jens Osthues

In der ersten Keynote von Oliver Marks, zu Beginn der Konferenz wurde deutlich womit sich das Enterprise 2.0 Summit in diesem Jahre20summit beschäftigt: „Es stellt sich nicht mehr die Frage ob Unternehmen Enterprise2.0 einsetzen, sondern wie.“ Der Grund dafür ist einfach: Der Wandel zu Enterprise 2.0 bietet (noch) einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil den es zu nutzen gilt.

Die ausgewählten Praxisbeispiele (u.a. Otto, Siemens, SUN, Westaflex, Bundeswehr) zeigten deshalb nicht warum man Enterprise 2.0 einsetzen sollte sondern wie weit die Durchdringung  in den Unternehmen bereits ist. Der Einsatz von Social Software in Unternehmen steht vor der entscheidenden Schwelle Bestandteil täglicher Arbeitsprozesse zu werden. Hierbei gilt es nun alle Mitarbeiter in einem Unternehmen einzubinden und zu erreichen. Das Experimentierstadium ist beendet. Enterprise 2.0 ist spätestens jetzt eine Management- und Führungsaufgabe. Es bedarf einer umfassenden Strategie und konkreten Vorgaben sowie Anweisungen zum täglichen Einsatz in der Arbeit (top-down). Die Bottom-up Prozesse der frühen Phase (überwiegend auch schon sehr wohlwollend vom Management getragen) haben zum Teil zu 2.0 Silos geführt die es gilt aufzubrechen. Ein Instrument von wenigen Geeks und Einzelnen in der Firma ist auf dem Weg zu einem breiten Einsatz. reading the complete article »

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Dirk Röhrborn

Der heutige erste Cebit-Tag war für mich reserviert für das Enterprise 2.0 Summit. Eine Reihe guter Vorträge zum Thema. Meine Favoriten waren die Keynote von Dion Hitchcliff (Blog, Bericht auf frogpond) und auf der Seite der Case Studies Euan Semple (Blog, Bericht bei frogpond) und Kenneth Lavrsen (Wiki). Neben den ausführlichen Live-Berichten von Martin Koser auf frogpond finden sich weitere bei Cedric Weber und Dusan Minic.

Enterprise 2.0 SummitIn der Nachschau bleibt der Eindruck, dass die Zahl der richtig neuen Ideen mit der Zeit deutlich geringer wird. Und die Zahl der erfolgreichen Anwendungen in den Unternehmen immer größer. Das haben vor allem die Case Studies gezeigt, die gut von visionären “early adopters” wie BBC und Motorola bis hin zu “early followers” wie z.B. Fraport gemischt waren. Die mit Vorträgen präsenten Sponsoren IBM, Coremedia und Six Apart zeigen, dass sich immer mehr Softwarehersteller mit Ihren Produktsuites in den Markt begeben. Die zunehmende Anzahl von Fachbesuchern, die nicht zur “Web 2.0 Szene” gehören ist ebenfalls zu beachten.

Welche Erkenntnis nehmen wir also von dieser gelungenen Veranstaltung mit nach hause?

Web 2.0 zeigt zunehmende Reife. Die grundlegenden Konzepte werden stabil und haben bereits in einer Reihe von Firmen ihre Praxistauglichkeit bewiesen. Vor allem gilt dies für Weblogs und Wikis, mit etwas Abstand auch für Social Networking, Tagging und Bookmarking. Der nächste Schritt in der Entwicklung ist eine größere Verbreitung dieser Ansätze in den Unternehmen. Dabei werden die Web 2.0 Services immer mehr zur Commodity, sprich Standardfeatures in unseren Intranets, die von den Fachbereichen und Endbenutzern entweder zunehmend eingefordert werden. Um Insellösungen und Alleingängen vorzubeugen, ist hier ein proaktiver Einstieg ins Intranet 2.0 ratsam.

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Kommentare

  • Frank Wolf: Danke für die ausführliche Besprechung und ein erfolgreiches Neues Jahr!
  • Tino Schmidt: Folgende Kernaussagen lassen sich für mich aus dem Interview ableiten: Ein zentraler Punkt...
  • Lydia Heydel: Hallo Herr Roell, danke für Ihr Feedback. Hier ein Beispiel, was Ihnen vielleicht bei Ihren...
  • Martin Roell: Danke für das Interview. Die Antworten auf die Fragen danach, wie sich die Arbeit konkret...
  • Klemens Keindl: Ihre Lösung überzeugt mich sehr. Die Vorteile die ich im Unterschied zu üblichen Mitarbeiter-...

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