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Tino Schmidt

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3 Responses to:
“(Deutsch) Enterprise 2.0 Dialog mit Lydia Heydel (Contas KG)”
  1. Tino Schmidt Tino Schmidt says:

    Folgende Kernaussagen lassen sich für mich aus dem Interview ableiten:

    Ein zentraler Punkt besteht darin, dass über die kollaborative Nutzung von IBM Connections nicht nur in den Projekten die Möglichkeit besteht, Informationen zentral auszutauschen und anderen Mitarbeitern unabhängig vom deren Einsatzort beim Kunden zur Verfügung zu stellen.
    Darüber wird sichergestellt, dass Mitarbeiter, die nicht direkt zusammenarbeiten können, die notwendige Transparenz erhalten, um auf die Informationen der Kollegen aufmerksam zu werden und daraus direkt eigenes Wissen generieren können, um dies in den eigenen Projekten einzusetzen.
    Der Einsatz ohne Enterprise 2.0 Methoden in Projekten beruht klassisch auf Dokumenten und E-Mails. Diese Formen der Zusammenarbeit fördern den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit in Projekten oder im Unternehmen nicht, da der Informationsfluss nicht für jeden sichtbar und übergreifend erfolgt.

    Die Transparenz der Informationen führt zu Wissensaustausch über Teamgrenzen hinweg oder bietet den Führungskräften die Möglichkeit, Anregungen und Lösungsoptionen in die Teams zu geben und damit Prozesse zu beschleunigen.
    Frau Heydel beschreibt auch in Ihrer Darstellung, dass die Mitarbeiter auf Basis der vorhandenen Transparenz wieder selbst Entscheidungen treffen und damit im Team eigenständiger agieren. Sie beschreibt auch, dass das in den Projekten erlangte Wissen schneller und in höherer Qualität anderen Teams zur Verfügung steht.
    Das Mitarbeiternetzwerk, welches sich auf Basis dieser Lösung entwickelte, kann leicht im Rahmen von Innovations- und Gestaltungsprozessen genutzt werden, um die Mitarbeiter unabhängig vom eigenen Arbeitsplatz und den aktuellen Projekten zu aktivieren und in diese Prozesse zu integrieren.
    Ein wichtiger Faktor dabei ist, dass über Social Software nicht nur Informationen in Wikis, Blogs, etc. sichtbar werden, sondern auch die Team- und Projektkommunikation darüber transparent erfolgt.

  2. Lydia Heydel says:

    Hallo Herr Roell,
    danke für Ihr Feedback. Hier ein Beispiel, was Ihnen vielleicht bei Ihren Fragen weiterhilft:
    Früher haben wir mit E-Mail und Fileserver gearbeitet, sehr klassisch also: jeder in seinem Projekt, mit seinem Wissen und einer mehr oder minder durchsichtigen Ordnerstruktur.

    Heute arbeiten wir so (um die Veränderung anschaulich zu machen): Herzstück unserer Arbeitsweise sind Blogs, hier laufen praktisch die Fäden aus den Projekten und Bibliotheken zusammen. Konsequenz: es ist immer ein aktueller Projektstand abrufbar, was entscheidend ist, um sich mit eigenen Ideen und Hinweisen zur richtigen Zeit einzuklinken. Kollegen des einen Projekts setzen beispielsweise Lesezeichen aus ihrer Projektcommunity und geben damit Tipps zum Weiterdenken. Gleichzeitig ist es für die Managementebene leichter, strategisch zu intervenieren. Sie klinken sich unter anderem in Foren oder Blogs ein und steuern das Team, ohne zwingend vor Ort sein zu müssen. Dokumente (aus der Dokumentendatenbank), Methoden (aus Wikis) und Aktivitäten sind diesen Blogs untergeordnet. Es entsteht praktisch die Story hinter den „Produkten“, was den Kontext und das Erfahrungswissen mit unseren Kunden sichtbar macht. Neue Mitarbeiter starten heute ihre Tätigkeit mit den Blogs in den Projektcommunities und sind schneller eingearbeitet. Was bringt das: Transparenz, Geschwindigkeit und Flexibiltät, Kompetenzentwicklung und die Chance, eigene Kompetenzen zu teilen und mit neuen, teils in der Organisation schon vorhandenen Impulsen weiterzuentwickeln.

  3. Martin Roell says:

    Danke für das Interview. Die Antworten auf die Fragen danach, wie sich die Arbeit konkret verändert hat, verstehe ich nicht – Ich finde die Antworten sehr abstrakt. Was hat sich denn konkret verändert? Was wird dort wie wofür genau eingesetzt? Inwiefern hilft das?

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Kommentare

  • Alexander Richter: Eine gute Zusammenfassung von und hilfreiche Ergänzung zu aperto. Toll! Dankeschön!
  • Frank Wolf: Danke für die ausführliche Besprechung und ein erfolgreiches Neues Jahr!
  • Tino Schmidt: Folgende Kernaussagen lassen sich für mich aus dem Interview ableiten: Ein zentraler Punkt...
  • Lydia Heydel: Hallo Herr Roell, danke für Ihr Feedback. Hier ein Beispiel, was Ihnen vielleicht bei Ihren...
  • Martin Roell: Danke für das Interview. Die Antworten auf die Fragen danach, wie sich die Arbeit konkret...

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