Hallo Herr Grüning,
danke für den ausführlichen Kommentar, bei dem mir die Passage “wird es deshalb Aufgabe der Unternehmen sein, für diese notwendigen Veränderungen die notwendigen organisatorischen und damit auch technologischen Voraussetzungen zu schaffen,…” auffiel. Dies sehe ich auch so, dass möchte ich um einen m. E. wichtigen Aspekt ergänzen: das Verändern des Arbeitsverhaltens, das Einlassen auf neue Möglichkeiten und Formen, kurz so ein” klein wenig viel Verhaltensänderung” bei jeder und jedem in einem Unternehmen ist ebenso wichtig. Organisatorische und technische Veränderungen möchte ich einmal mit einer neuen Tapete, einem neuen Anstrich im Raum vergleiche, ob aber das Mauerwerk stabil und tragbar ist, bedarf nicht nur eines neuen Anstrichs. Ich freue mich auf den Abend:-)
Der Titel gefällt mir gut. Es geht möglicherweise tatsächlich in Richtung Prozess-Revolution. Bislang verstehen Unternehmen Prozesse doch meist als etwas, das man automatisieren kann, vordefinieren kann, für das man exakte Ablaufdiagramme
malen kann und das Schritt für Schritt systematisch Mehrwert schafft.
Aber wer arbeitet denn noch so? Die realen Prozesse sehen doch ganz anders aus: die sind ad-hoc, unvorhergesehen, wenig (durch)planbar, informell, zeitkritisch, manchmal chaotisch, mit Unterbrechungen, Rückkopplungen, Echtzeitentscheidungen etc. Wenn man sich dabei nicht kaputt machen will und diese Anforderungen, von denen ich glaube, dass sie weiter zunehmen werden, gut hinbekommen möchte, dann wird man zwangsläufig zukünftig völlig anders arbeiten müssen. Wie sehen dann wohl die Prozesse aus?
Als Forscher im E20 gefällt mir die Aussage von Herr Niemeier “… Diese Forschungsergebnisse liefern zunehmend eine fundierte Basis für die Unternehmen, den Weg zur Einführung von Enterprise 2.0 besser zu gestalten..” sehr gut. So entsteht aus der Forschung ein Nutzen für die Praxis – und so soll es ja sein.
Spannend. Danke für das Digitalisieren des Interviews.
[...] rein in die ursprünglichen Nachricht bei Human Network Competence [...]
| Alexander Richter: Eine gute Zusammenfassung von und hilfreiche Ergänzung zu aperto. Toll! Dankeschön! |
| Frank Wolf: Danke für die ausführliche Besprechung und ein erfolgreiches Neues Jahr! |
| Tino Schmidt: Folgende Kernaussagen lassen sich für mich aus dem Interview ableiten: Ein zentraler Punkt... |
| Lydia Heydel: Hallo Herr Roell, danke für Ihr Feedback. Hier ein Beispiel, was Ihnen vielleicht bei Ihren... |
| Martin Roell: Danke für das Interview. Die Antworten auf die Fragen danach, wie sich die Arbeit konkret... |
“(Deutsch) Communardo Trendforum Stuttgart 2011: Vorab-Interview mit Referent Prof. Dr. Joachim Niemeier”