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Dirk Röhrborn

Der heutige erste Cebit-Tag war für mich reserviert für das Enterprise 2.0 Summit. Eine Reihe guter Vorträge zum Thema. Meine Favoriten waren die Keynote von Dion Hitchcliff (Blog, Bericht auf frogpond) und auf der Seite der Case Studies Euan Semple (Blog, Bericht bei frogpond) und Kenneth Lavrsen (Wiki). Neben den ausführlichen Live-Berichten von Martin Koser auf frogpond finden sich weitere bei Cedric Weber und Dusan Minic.

Enterprise 2.0 SummitIn der Nachschau bleibt der Eindruck, dass die Zahl der richtig neuen Ideen mit der Zeit deutlich geringer wird. Und die Zahl der erfolgreichen Anwendungen in den Unternehmen immer größer. Das haben vor allem die Case Studies gezeigt, die gut von visionären “early adopters” wie BBC und Motorola bis hin zu “early followers” wie z.B. Fraport gemischt waren. Die mit Vorträgen präsenten Sponsoren IBM, Coremedia und Six Apart zeigen, dass sich immer mehr Softwarehersteller mit Ihren Produktsuites in den Markt begeben. Die zunehmende Anzahl von Fachbesuchern, die nicht zur “Web 2.0 Szene” gehören ist ebenfalls zu beachten.

Welche Erkenntnis nehmen wir also von dieser gelungenen Veranstaltung mit nach hause?

Web 2.0 zeigt zunehmende Reife. Die grundlegenden Konzepte werden stabil und haben bereits in einer Reihe von Firmen ihre Praxistauglichkeit bewiesen. Vor allem gilt dies für Weblogs und Wikis, mit etwas Abstand auch für Social Networking, Tagging und Bookmarking. Der nächste Schritt in der Entwicklung ist eine größere Verbreitung dieser Ansätze in den Unternehmen. Dabei werden die Web 2.0 Services immer mehr zur Commodity, sprich Standardfeatures in unseren Intranets, die von den Fachbereichen und Endbenutzern entweder zunehmend eingefordert werden. Um Insellösungen und Alleingängen vorzubeugen, ist hier ein proaktiver Einstieg ins Intranet 2.0 ratsam.

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One Response to:
“Unsere Nachlese vom Enterprise 2.0 Summit: Web 2.0 wird zur Commodity!”
  1. Gabi says:

    Gerade die Fraport wird ja auch immer wieder mit ihrem SkyWiki als Beispiel herangezogen. Und auch wenn da sicherlich noch nicht alles optimal läuft, finde ich es doch ganz wichtig, dass man die laufenden Projekte immer wieder vorstellt und diskutiert, nur so kann man sie doch verbessern und das geschieht hier meiner Meinung nach sehr vorbildlich.

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Kommentare

  • Alexander Richter: Eine gute Zusammenfassung von und hilfreiche Ergänzung zu aperto. Toll! Dankeschön!
  • Frank Wolf: Danke für die ausführliche Besprechung und ein erfolgreiches Neues Jahr!
  • Tino Schmidt: Folgende Kernaussagen lassen sich für mich aus dem Interview ableiten: Ein zentraler Punkt...
  • Lydia Heydel: Hallo Herr Roell, danke für Ihr Feedback. Hier ein Beispiel, was Ihnen vielleicht bei Ihren...
  • Martin Roell: Danke für das Interview. Die Antworten auf die Fragen danach, wie sich die Arbeit konkret...

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