21 – 22 – 23 – und schon weiß ich nicht mehr, was ich eigentlich machen wollte …
Gibt es eigentlich schlechte Usability oder nur dumme Benutzer?
Und was ist, wenn beides aufeinander trifft? Kaufe ich mir in dem Moment eine Fahrkarte am Schalter der Deutschen Bahn? Womöglich noch in einer fremden Stadt, deren Nahverkehrszonen ich nicht kenne und ich zu 99% gleich schwarz fahren werde. Vielleicht ist das auch so gewollt? Wer weiß. Artikel vollständig lesen
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Solution ShowCases. IBM selbst und verschiedene Business Partner wie Trilog Group, We4IT, Bunchball, GIS, AppFusions oder Genus Technologies u.v.m. zeigen ihre Lösungen und Produkte mit und um IBM herum.
Zu bemerken dabei ist, das die Partner-Lösungen rund um IBM Produkte zulegen, wie mir eine Mitarbeiterin von Trilog verriet. Genau dies ist der richtige Weg und ein wichtiger Aspekt, der die Zukunftsfähigkeit der IBM Platform for Social Business sichern wird.
Aber nun zu den einzelnen Lösungen:
Trilog ProjExec 5.5
Es hat mich sehr gefreut, Randall Washington von Trilog persönlich zu treffen. Trilog hat es geschafft, ihre Social Project Management Lösung zeitnah mit IBM Connections 4.0 und den neuen Funktionen zur Verfügung zu stellen. Diese Integration nutzt nun den Activity Stream von Connections 4.0, bietet Widgets für die Communitiies und eine Gantt-Projektsicht direkt aus den Communities. Einfach eine klasse Lösung, die echtes Social Project Management ermöglicht. Mein Favorit.
Bunchball
bietet eine Gamification Lösung für IBM Connections an. Spätestens Gamification hört sich für den Laien danach an, dass Mitarbeiter nun im Social Intranet auch noch mit spielen ihre Zeit verschwenden. Das ganze Gegenteil ist aber der Fall. Gamification unterstützt den Adaptionsprozess zur produktiven Nutzung von Social Software im Unternehmen. Dabei wird Anwendern aufgezeigt, welche Schritte sie als nächstes gehen können, um somit schneller Arbeitsweisen zu nutzen und Vertrauen in die neuen Arbeitsprozesse zu fassen.
Genus Media Upload Shot
bietet eine interne YouTube Plattform für Unternehmen an. Der Informationsaustausch im Unternehmen erfolgt dabei über kleine Video-Filme, die durch die Anwender selbst erstellt und im System hinterlegt werden. Dies bietet z.B. Führungskräften die Möglichkeit, besseres Feedback auf Basis der Videofilme zu geben.
Eindrücke von der IBM Connect 2013
Orlando.Florida – Inmitten der riesigen Walt Disney Freizeitpark-Welt, in der Urlauber StarWars erleben können und Deutschland zwischen China und Italien liegt, präsentiert IBM mit vielen Business Partnern die Highlights für 2013. Die Konferenz verteilt über 5 Tage Ankündigungen, Business Partner Development, Tech-Sessions, Kundenbeispiele, neue Produkte, zukünftige Entwicklungen, heiß diskutierte Themen und die Möglichkeit für Feedback und Diskussionen.
Beeindruckend ist die Menge der Themen, die über die 5 Tage hinweg in parallelen Sessions geboten werden. Das Hauptthema, egal ob fachlich oder technisch in den Sessions dargestellt, ist die Veränderung in den Unternehmen durch und zum Social Business.
Business Partner Development Day (Sonntag)
Dieser Tag stand ganz im Zeichen von Sessions für Partner. Gezeigt wurden neue Produkte und -strategien oder Entwicklungen. Ganz interessant fand ich die Integration von FileNet in IBM Connections. Viele Kunden nutzen das IBM ECM System und haben nun die Möglichkeit, verschiedene (auch mehrere) Libraries in die Communities in Connections zu integrieren.
Der ‘KeyNote’-Tag (Montag)
Am Sonntag merkte man es schon. Die Konferenz steuert auf das Highlight der KeyNote am Montag zu. Innerhalb von 2 Stunden fand sehr abwechslungsreich die Präsentation der Strategie, neuer Produkte und ausgewählter Kundenbeispiele wie BOSCH oder Caterpillar statt.
Für mich deutlich zu spüren war der Trend, dass Social Collaboration im Unternehmen ein wichtiges, aber nicht das alleinige Thema der Unternehmen ist. Vielmehr zeigt die Strategie den Weg auf, auch extern mit Kunden oder Partnern Social Business Prinzipien anzuwenden und damit Unternehmen erfolgreicher zu machen. Zwei wichtige Schlüsseltechnologien dafür sind Analytics und die Customer Experience, welche deutlich hervorgehoben wurden.
Spannend ist es natürlich auch zu sehen, wie sich IBM Connections weiterentwickeln wird. Luis Benitez stellte in einem Überblick die verschiedenen Erweiterungen vor. Die Navigation von 4.5 wird links mit mehr Funktionen erscheinen, die Anwender werden @mentions nutzen können, es wird Umfragen in Communities geben und viele Detailverbesserungen mehr.
Deutlich war auch, dass IBM Connections als Produkt mehr und mehr in die Social Business Plattform integriert wird bzw. deren Basis mit bildet. Dies beinhaltet u.a. die erweiterte Portalintegration, FileNet, Sametime oder Analytics. Sandy Carter stellte dies in einer späteren Session als IBM Strategie der IBM Plattform for Social Business vor.
Aber auch die mobile Nutzung ist mit der iPad App sehr gut möglich. Es handelt sich hierbei nicht nur um die Integration der Connections Funktionen; SameTime, ECM und IBM Docs sind auch mit integriert. Das wird die Kunden begeistern.
Begeisterte Kunden gab es auch zu sehen. Mich interessierte einmal eine Referenz aus den USA. Aus diesem Grund folgte ich dem Titel “Connect und Collaborate Globally: Fluor’s Social Business Intranet“. Dabei wurde klar, dass auch hier die Projekte durch Piloten gestartet werden, man sich mit dem Thema Training auf vers. Stufen auseinander setzt und Themen wie Adoption, Change Management, Infrastruktur, Performance und der mobile Zugriff die zentralen Themen eines Social Business Projektes sind.
Am Ende des Tages gab es auch noch eine Diskussion zu den #Four #Major #Trends Shaping Social Business 2013 and Beyond:
- Beyond Marketing
- Social – Analytics - Cloud – Mobile = Success
- Social Business Architecture & Alignment
- Social Business Education und Skills
KnowTech 2012: Neue Horizonte für das Unternehmenswissen – Social Media, Collaboration, Mobility [Review]
Am 24. und 25. Oktober 2012 waren mein Kollege Tino Schmidt, Abteilungsleiter Portal Solutions, und ich gemeinsam als Referenten auf der KnowTech. Das Motto der in diesem Jahr in Stuttgart stattfindenden Veranstaltung lautete: “Neue Horizonte für das Unternehmenswissen – Social Media, Collaboration, Mobility“. Der Slogan ist für mich ein ganz klares Signal für die Konvergenz der Themenfelder Wissensmanagement und Enterprise 2.0! Zunächst möchte ich mich bei Frau Kreisel und Herrn Dr. Weber für die gute Organisation im Vorfeld und während der Tagung bedanken. Auch muss ich vorwegnehmen, dass viele interessante Beiträge häufig parallel stattfanden, sodass ich nur eine gewisse Auswahl an Präsentationen beiwohnen konnte. Eine kurze Vorstellung der Highlights möchte ich nachfolgend vornehmen, weil sie mich inspiriert haben.
Herr Prof. Niemeier eröffnete die Keynote Session als Moderator. Er stellte fest, dass wir mittlerweile die 14. Wissensmanagement-Veranstaltung abhalten und man sich mit 14 Jahren (Wissensmanagement) eigentlich in der Pubertät befindet, sodass Stimmungsschwankungen, neue Begehrlichkeiten und “Abschneiden von alten Zöpfen” durchaus als normal anzusehen sei. Diese Analogie fand ich sehr gut gewählt, beschreibt es doch wie etabliert Wissensmanagement bereits ist und gleichzeitig wie vage verschiedene Aspekte, wie Messbarkeit, Nutzen und Etablierung immer noch sind.
Es gab vier Keynote-Vorträge u. a. mit Dion Hinchliffe, welcher durchaus als Enterprise 2.0 Experte der ersten Stunde bezeichnet werden kann (vgl. FLATNESSES Akronym). Zwei Vorträge waren für mich sehr erhellend: Volker Smid (CEO HP/Vize Präsident Bitkom) “Wissensmanagement als Standortthema” und Dr. Pero Micic (FutureManagementGroup) “Wecken Sie den Zukunftsmanager in Ihnen!”. Der erste Vortrag kam völlig ohne Folien aus. Herr Smid stellte fest, wie wichtig Wissensmanagement sei, um neue Geschäftsfelder zu identifizieren (“Was denkt der Kunde eigentlich über uns?”) und appellierte an die Teilnehmer, Wissensmanagement stärker umsetzungsorientiert zu verstehen (“umsetzen und machen”), in Geschäftsprozesse zu integrieren und Standards zu schaffen. Auch der zweite Vortrag von Hr. Micic schärfte den Blick nach vorn und gab Impulse, Wissensmanagement als Chance zu verstehen, Innovationen bereits heute anzudenken (“Zukunft findet im Kopf statt”). Sein Fokus als Zukunftsmanager lag ganz klar darin, Veränderungen in der Haltung und Einstellung von Wissensarbeitern bewusst zu machen und den permanenten Wandel nicht als Gefahr zu sehen (“In der Komplexität der Moderne bringt uns unser Gehirn immer häufiger in Schwierigkeiten”).










