Human Competence Network

Herzlich Willkommen im Human Network Competence Blog, unserem Weblog für Trends zu Wissensmanagement und Kooperation im Enterprise 2.0.

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Aktuelle Studie “Status quo und Zukunft des Einsatzes von Kooperationssystemen in deutschen Organisationen”

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Die Forschungsgruppe Kooperationssysteme an der Universität der Bundeswehr in München führt aktuell unter Leitung von Prof. Dr. Michael Koch und Dr. Alexander Richter eine großangelegte Forschungsstudie zum Status quo und zur Zukunft des Einsatzes von Kooperationssystemen in deutschen Unternehmen und Organisationen durch.

Als Partner dieser Studie möchten wir Sie einladen, persönlich an dieser Studie teilzunehmen.

>> Zur Studie www.vernetzte-organisation.de <<

Innovative, wachsende und global erfolgreiche Unternehmen sind auf die effektive Kommunikation und Zusammenarbeit in verteilten Teams sowie auf die enge Vernetzung mit Kunden, Partnern und Lieferanten angewiesen.

Kooperationssysteme gewinnen damit eine zentrale Bedeutung und insbesondere Social Business Software, Collaboration Suites sowie Unified Communication Systeme beschäftigen viele IT-Verantwortliche und das Top-Management deutscher Unternehmen in diesen Tagen.

Informationen über eingesetzte Technologien, deren Nutzen und Erfolg und über die Entwicklungen und Trends der nächsten Jahre sind dabei von großer Bedeutung für anstehende Entscheidungen. Als Teilnehmer der Studie erhalten Sie die Möglichkeit, die Ergebnisse frühzeitig aus erster Hand erhalten. Wir möchten Sie herzlich einladen, Teil dieser bisher deutschlandweit einzigartigen Studie zu werden und sich ca. 10 Minuten für die Beantwortung des Fragebogens zu nehmen.

Die Daten des Fragebogens werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Für Rückfragen stehen die Organisatoren der Studie unter 089 6004 4406 bzw. alexander.richter@kooperationssysteme.de gern zur Verfügung.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

>> Zur Studie www.vernetzte-organisation.de <<

KnowTech 2012: Neue Horizonte für das Unternehmenswissen – Social Media, Collaboration, Mobility [Review]

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Am 24. und 25. Oktober 2012 waren mein Kollege Tino Schmidt, Abteilungsleiter Portal Solutions, und ich gemeinsam als Referenten auf der KnowTech. Das Motto der in diesem Jahr in Stuttgart stattfindenden Veranstaltung lautete: “Neue Horizonte für das Unternehmenswissen – Social Media, Collaboration, Mobility“. Der Slogan ist für mich ein ganz klares Signal für die Konvergenz der Themenfelder Wissensmanagement und Enterprise 2.0! Zunächst möchte ich mich bei Frau Kreisel und Herrn Dr. Weber für die gute Organisation im Vorfeld und während der Tagung bedanken. Auch muss ich vorwegnehmen, dass viele interessante Beiträge häufig parallel stattfanden, sodass ich nur eine gewisse Auswahl an Präsentationen beiwohnen konnte. Eine kurze Vorstellung der Highlights möchte ich nachfolgend vornehmen, weil sie mich inspiriert haben.

Herr Prof. Niemeier eröffnete die Keynote Session als Moderator. Er stellte fest, dass wir mittlerweile die 14. Wissensmanagement-Veranstaltung abhalten und man sich mit 14 Jahren (Wissensmanagement) eigentlich in der Pubertät befindet, sodass Stimmungsschwankungen, neue Begehrlichkeiten und “Abschneiden von alten Zöpfen” durchaus als normal anzusehen sei. Diese Analogie fand ich sehr gut gewählt, beschreibt es doch wie etabliert Wissensmanagement bereits ist und gleichzeitig wie vage verschiedene Aspekte, wie Messbarkeit, Nutzen und Etablierung immer noch sind.

Es gab vier Keynote-Vorträge u. a. mit Dion Hinchliffe, welcher durchaus als Enterprise 2.0 Experte der ersten Stunde bezeichnet werden kann (vgl. FLATNESSES Akronym). Zwei Vorträge waren für mich sehr erhellend: Volker Smid (CEO HP/Vize Präsident Bitkom) “Wissensmanagement als Standortthema” und Dr. Pero Micic (FutureManagementGroup) “Wecken Sie den Zukunftsmanager in Ihnen!”. Der erste Vortrag kam völlig ohne Folien aus. Herr Smid stellte fest, wie wichtig Wissensmanagement sei, um neue Geschäftsfelder zu identifizieren (“Was denkt der Kunde eigentlich über uns?”) und appellierte an die Teilnehmer, Wissensmanagement stärker umsetzungsorientiert zu verstehen (“umsetzen und machen”), in Geschäftsprozesse zu integrieren und Standards zu schaffen. Auch der zweite Vortrag von Hr. Micic schärfte den Blick nach vorn und gab Impulse, Wissensmanagement als Chance zu verstehen, Innovationen bereits heute anzudenken (“Zukunft findet im Kopf statt”). Sein Fokus als Zukunftsmanager lag ganz klar darin, Veränderungen in der Haltung und Einstellung von Wissensarbeitern bewusst zu machen und den permanenten Wandel nicht als Gefahr zu sehen (“In der Komplexität der Moderne bringt uns unser Gehirn immer häufiger in Schwierigkeiten”).

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KWS SAAT AG auf Enterprise 2.0 Learning Journey bei Communardo

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Im Sommer 2012 besuchte das Management der KWS SAAT AG die Communardo Software GmbH, um das Phänomen Enterprise 2.0 live zur erleben. Ziel dieser “Learning Journey” war die dahinter liegenden Technologien kennenzulernen, die Einbettung und die Veränderung der Arbeitsprozesse zu erleben und die Auswirkungen bzw. die Veränderung der Kultur zu spüren.

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Knowledge Management im Reich der Mitte (KMAP 2012, Shanghai China)

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Die internationale Konferenz “Knowledge Management and Innovation Asia and Pacific, KMAP 2012” fand bereits zum 6. Mal statt. In diesem Jahr war Shanghai (China) der Veranstaltungsort. Das Knowledge Research Center (KRC) war mit zwei Beiträgen zur Systematisierung von Wikiarbeit (Dada Lin und Stefan Ehrlich, T-Systems Multimedia Solutions GmbH) und zu Externem Wissen in Open Innovation (Paul Kruse, TU Dresden und Dr. Peter Geißler, Communardo Software GmbH) vertreten.
In der 25 Millionen Metropole Shanghai ist Chinas Wirtschaftswachstum besonders deutlich zu erleben. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass China mehr und mehr Interesse daran hat, das Image der “verlängerten Werkbank” los zu werden. Großes Interesse besteht darin, den systematischen Umgang mit unternehmensrelevantem und wettbewerbskritischem Wissen zu forcieren, um stärker als bisher den Markt mit Innovationen zu bedienen. Aus chinesischer Sicht sind die Hauptdefizite die fehlenden internationalen Patente, die Kerntechnologien und die mangelnde Innovationsfähigkeit. Die Konferenz stand deshalb ganz im Zeichen der Nutzbarmachung von Wissen zur Schaffung von Innovation. Es wurden Modelle und Methoden des Knowledge Management aus der theoretischer Sicht mit praktischen Erfahrungen diskutiert, um diese auf die eigenen Anwendungsgebiete zu übertragen.

Es ist schon eine gewisse Art von Tradition, dass sich auf chinesischen Konferenzen das Tagungskomitee zunächst ausgiebig vorstellt und Kurzstatements zum Thema beiträgt. Wie auf anderen vergleichbaren Konferenzen wurde deutlich, dass enormes Interesse am Thema und dessen Nutzen vorhanden ist. gleichzeitig jedoch eine sehr große Unsicherheit besteht, was genau “Knowledge Management” leisten kann, wo die Grenzen der Disziplin sind und Besonders für China/Asien ist die Diskussion, welchen ‚Aggregatzustand’ Wissen (tacit/explicit) einnimmt (vgl. Nonaka 1998). Genau diese Debatte ist von enormer Wichtigkeit, um Forschungsmethodiken auf der wissenschaftlichen Seite richtig einzuschätzen und praktikable Handlungsempfehlungen für den Unternehmenseinsatz abzuleiten. Konsens besteht darüber, dass von “Management by” statt “Management of Knowledge” zu sprechen ist, da eine direkte Einflussnahme auf Wissen nicht möglich ist und deshalb vordergründig Rahmenbedingungen zu schaffen sind. Außerdem wird ein systematischer Knowledge Management Ansatz darin gesehen, die Strategieebene (WIE), die Ziele (WAS) und die Vernetzung (WER) zu integrieren.

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Studie “aperto ­– Ein Rahmenwerk zur Auswahl, Einführung und Optimierung von Corporate Social Software” – Eine Zusammenfassung

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Abstract: Social Software im betrieblichen Kontext nimmt an Bedeutung zu. Social Software wendet sich an alle Mitarbeiter im Unternehmen in unterschiedlichem Arbeits- und Anwendungskontext (Nutzungsoffenheit) und unterscheidet sich somit von klassischer, funktionsorientierter Unternehmenssoftware. Dadurch wird die Einführung und das Change Management zum vernetzten Arbeiten und Kommunizieren zur grundlegenden Herausforderung. Die Social Software ist das notwendige Mittel zum Zweck, aber nicht der (Selbst-)Zweck. Dennoch wird in vielen Projekten das Tool in den Mittelpunkt gestellt, anstatt die weit entscheidendere Veränderung des alltägliche Kommunikations- und Arbeitsverhaltens. Das aperto-Rahmenwerk setzt hier an und liefert eine Orientierungshilfe, um Auswahl, Einführung und Optimierung von Social Software auf der Ebene der Nutzungsweisen zu unterstützen.

1. Einleitung

Die Studie mit dem Titel „aperto – ein Rahmenwerk zur Auswahl, Einführung und Optimierung von Corporate Social Software“ wurde im April 2012 von den Autoren Alexander Richter, Michael Koch, Sebastian Behrendt, Simon Nestler, Sebastian Müller und Stephan Herrlich veröffentlicht. Sie gehören überwiegend der Forschungsgruppe Kooperationssysteme (Universität der Bundeswehr) in München an, die sich thematisch mit der Gestaltung und Erforschung soziotechnischer Systeme zur Unterstützung der Zusammenarbeit beschäftigen.

Das Ziel der Studie ist, eine Orientierungshilfe für den Einführungsprozess von Social Software zu geben. Dabei geht die Studie allerdings über die Diskussion zu Einführungsstrategien Top-Down vs. Button-Up hinaus. Das aperto-Rahmenwerk besteht aus einem 5-Ebenenmodell, einer Collaboration Usage Pattern (CUP)-Matrix und weiteren Werkzeugen, um gezielt die Auswahl und Einführung von Social Software zu unterstützen.

Die Autoren stellen als Grundannahmen heraus, dass Social Software sich von bisherigen betrieblichen Anwendungssystemen in folgenden Punkten unterscheidet:

  • „Me centricity“: stärkere Ausrichtung an den Bedürfnissen der Nutzer
  • Nutzungsoffenheit: verschiedene Nutzungsweisen sind möglich, mit der Nutzung entwickeln sich Sinn und Zweck 
  • Einführungsprozess: bei Social Software ist eine Mehr-Ebenenbetrachtung mit konkreten Anwenderszenarien mit der Einführung notwendig

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