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	<title>Human Network Competence &#187; Jens Osthues</title>
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	<description>Trends zu Wissensmanagement und Kooperation im Enterprise 2.0</description>
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		<title>Rückblick auf die I-KNOW 2010 – Microblogging fördert Wissensnetzwerke im Unternehmen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 12:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Osthues</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Communardo]]></category>
		<category><![CDATA[Communote]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[iknow2010]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 01. &#8211; 03. September fand in Graz (Österreich) mit ca. 500 Teilnehmern zum 10. Mal die I-KNOW, eine internationale Konferenz für Wissensmanagement statt. Neben dem englischsprachigen, wissenschaftlich ausgerichteten Vortragsprogramm bot das I-KNOW Praxisforum Führungskräften, IT-Entscheidern und Wissensmanagern ein umfassendes Programm an deutschsprachigen Praxisvorträgen aus der Wirtschaft. Die Communardo Software GmbH war hier mit einem Vortrag zu „Awareness [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 01. &#8211; 03. September fand in Graz (Österreich) mit ca. 500 Teilnehmern zum 10. Mal die <a href="http://i-know.tugraz.at/" target="_blank">I-KNOW</a>, eine internationale Konferenz für Wissensmanagement statt. Neben dem englischsprachigen, wissenschaftlich ausgerichteten Vortragsprogramm bot das I-KNOW Praxisforum Führungskräften, IT-Entscheidern und Wissensmanagern ein umfassendes Programm an deutschsprachigen Praxisvorträgen aus der Wirtschaft.</p>
<p>Die Communardo Software GmbH war hier mit einem Vortrag zu „Awareness schaffen mit Enterprise Microblogging &#8211; Wie Kurznachrichten zur besseren Kommunikation und Wissensaustausch im Unternehmen führen“ vertreten.</p>
<p>Bevor ich auf meinen Vortrag eingehe möchte ich zuerst einmal meine persönlichen Eindrücke insbesondere zum Praxisforum der I-KNOW teilen. Soviel vorweg; ich war von der gesamten Konferenz, dem Praxisforum sowie der Organisation (bis auf das schlechte WLAN <img src='http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) sehr angetan.</p>
<p><strong>Denkanstösse auf dem Praxisforum</strong></p>
<p>Meine volle Aufmerksamkeit habe ich während der ersten beiden Konferenztagen den Tracks „Web 2.0 und Unternehmen“ „Innovation 2.0“ und natürlich „Enterprise 2.0“ gewidmet.<br />
Angefangen von dem sehr „analogen“ Vortrag (in Bezug auf Stil und Methodik) <span id="more-425"></span>„Mensch weg – Wissen weg“ von Leopold Stieger, Seniors4success bis hin zur persönlichen Mission und Vision des Wissensarbeiters von Inga Löh, Johnson Controls wurden sehr viele interessante Denkanstösse gegeben. Hängengeblieben von der engagierten Session von Stefan Rössler, Simplease ist definitiv wie wichtig es ist sich jenseits jeder Methodik und technischer Unterstützung für Menschen Zeit zu nehmen um mit ihnen zu reden und in einem persönlichen Gespräch zu Wort kommen zu lassen. Über diesen Weg scheint der Wissenstransfer- und austausch immer noch am effektivsten zu funktionieren. Der eigentliche Vortrag hatte <a href="http://www.simplease.at/i-know/files/I-Know-simplease.pdf" target="_blank">userzentriertes Design</a> zum Thema. Die „Erfahrungen mit Web 2.0 als Projektmanagement-Tool“ von Thomas Kutschi, Infonova bestätigten meinen Eindruck, dass es besser ist ein einfaches Tool einzusetzen welches aber in einem Unternehmen bzw. Team gut funktioniert und akzeptiert ist, als ein Tool welches vermeidlich alles kann bzw. verspricht die sehnlich erwünschte „eierlegende Wollmilchsau“ zu sein. Diese Beobachtung decken sich auch mit unseren Erfahrungen beim Einsatz von Communote &#8211; Enterprise Microblogging als zentrales Kommunikationstool u.a. für den Einsatz im Projektmanagement. Einen Ansatz sowie Hilfe zur Auswahl von Social Software wurde von Ulf Sthamer, T-Systems MMS mit der <a href="http://socialsoftwarematrix.org/" target="_blank">Social Software Matrix</a> vorgestellt. Erst kürzlich hat das <a href="http://www.besser20.de/">Besser20</a> Team auch eine Sektion „<a href="http://socialsoftwarematrix.org/rising_vendors/" target="_blank">Rising Vendors</a>“ veröffentlicht wo junge und innovative Softwareprodukte vorgestellt werden. Wir freuen uns als Communardo mit Communote &#8211; Enterprise Microblogging hier dabei zu sein.</p>
<p><strong>Netzwerke sind kein Selbstzweck sondern bilden sich im Unternehmen zu Themen<br />
</strong></p>
<p>Am zweiten Tag des Praxisforums drehte sich alles rund um Enterprise 2.0.<br />
Johannes Müller und Michael Heiss von Siemens stellten verschiedene <a href="http://www.slideshare.net/heisss/use-case-based-key-concepts-for-successful-e20-applications" target="_blank">Einsatzbereiche</a> und Erfahrungen mit webbasierten ‚sozialen‘ Systemen vor. Siemens entwickelt fortlaufend seit fast 10 Jahren das unternehmensinterne „Wissensmanagement“-System TechnoWeb weiter. Um den vielen verschiedenen Anforderungen in einem Großkonzern gerecht zu werden setzt Siemens bewusst auf keine einzelne Softwaresuite sondern bevorzugt ein modulares Framework mit dem auch auf neue Technologien und Trends eingegangen werden kann. Jüngstes Beispiel ist die Implementierung von Microbloggingfunktionalitäten auf der selbstentwickelten Plattform. Mit sogenannten „urgent requests“ lassen sich schnell Probleme lösen. Der Ansatz dieser Funktion ist das Mitarbeiter sich über diese Art von Social Communication Länder-, Standort- und Divisionsübergreifend austauschen können. Der offene Austausch steht somit am Anfang der virtuellen sowie persönlichen thematischen Netzwerkbildung innerhalb des Konzerns. Ich teile die Ansicht, dass eine Unternehmensplattform weder alleinig personenzentriert (wie z.B. Facebook, Xing, Linkedin) noch objektzentriert (wie z.B. Fileshares und bei der verbreiteten Nutzung von SharePoint), sondern Netzwerke zu Themen und Projekten als Community of Practise (CoP) abbilden müssen.<br />
Das Ergebnis von Nutzerbefragungen ist das je öfter Mitarbeiter die angebotene Plattform für die Arbeit nutzen auch der wahrgenommene Nutzen entsprechend ansteigt. Nicht nur aus der Erfahrung bei Siemens lassen sich Mitarbeiter am Besten durch intrinsische Motivationsfaktoren wie Sichtbarkeit, persönliche Zeitersparnis, etc. motivieren mitzumachen. Ständige Aktionen und Gewinnspiele um die Mitarbeiter auf die Plattform zu bringen wirken hingegen kontraproduktiv, da sie eine bestimmte Erwartungshaltung wecken.</p>
<p>Christian Severin, DeTeCon stellte anschliessend Ansätze sowie das (Selbst-)Verständnis des Wissensmanagements einer Beratung in Anbetracht natürlicher Fluktuation sowie der zentralen Bedeutung von Wissen vor. Da die DeTeCon z.Zt. den Aufbau einer solchen Plattform vorantreibt und ebenfalls den Einsatz von Microblogging insb. zur Stärkung von persönlichen- und wissensnetzwerken evaluiert passte mein anschliessender Vortrag als Abschluß thematisch sehr gut.</p>
<p><strong>Microblogging mehr als nur ein Trend</strong></p>
<p>Die vorangegangen Vorträge sowie die Einleitung des Trackleiters Enterprise 2.0 und Mitorganisators der IKNOW Alexander Stocker machten deutlich das Microblogging und Einsatzmöglichkeiten derzeit viel diskutiert werden und hohes Interesse auf sich ziehen.<br />
Dies gilt nicht nur für den Einsatz im Unternehmen sondern auch im Web allgemein. Unter dem Eindruck der abends zuvor von Steve Jobs vorgestellten „Ping“ Funktion während Apples September Special Event zur Vorstellung neuer iPods konnte ich dies nur bestätigen. iTunes nutzt ab sofort Activity Streams bei denen Künstlern und Freunden zum Zweck von „Social Music Discovery“ gefolgt werden können. Umgesetzt ist dies als Microbloggingfunktionalität im Facebook-look. Ganz davon abgesehen wie gut und sinnvoll diese Funktion umgesetzt ist, so zeigt es zumindestens wie relevant und wichtig das Thema Activity Streams ist. Wie sich bereits heute abzeichnet wird dieser Trend auch nicht vor den Unternehmen Halt machen.</p>
<iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/5165306" width="420" height="352" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br/><br/>
<p>Mein Vortrag spannte einen Bogen vom Wandel der Kommunikation und der Vielzahl verschiedener Kommunikationsmittel die je nach Botschaft und Zielgruppe heute bereits im privaten Umfeld täglich genutzt werden. Hingegen dominieren im Unternehmen klassische Kommunikationsmittel. Anhand einiger konkreter Beispiele und Erfahrungen habe ich den Einsatz und den Nutzen von Microblogging im Unternehmen vorgestellt.<br />
Beim Einsatz von Microblogging von Communardo konnten verschiedene Kommunikationsmuster wie Aufgabenkoordination, Problemlösung, Ereignisberichte, Ideen und Hinweise durch Analysen von Richter/Riemer zugeordnet werden. Interessante Einblicke des Kommunikatiosnverhalten erhält man wenn diese Muster an Rollen festgemacht werden. Desweiteren ist zu beobachten das in einer Kurznachricht oft eine Vielzahl von Aufgaben bzw. Kommunikationsmuster enthalten sind, sprich der Autor kann mit einem Post gleichzeitig mehrere Aufgaben/Arbeitsschritte erledigen.<br />
Die Awareness/Sichtbarkeit kann durch den Einsatz von Microblogging nach Nutzeraussagen insbesondere innerhalb des Arbeitsbereichs (Informationen zu Themen und Projekte) und informellen Sichtbarkeit (Auskunft über Personen/Gruppen und deren Tätigkeit) gesteigert werden.</p>
<p><strong>Microblogging bringt Menschen zusammen</strong></p>
<p>Festzuhalten bleibt in jedem Fall die Erkenntnis das Microblogging Menschen zusammenbringt. Themenzentrierte Netzwerke entstehen in denen ein weitergehender Informations- und Wissensaustauschs angestoßen wird.</p>
<p>Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion zum Einsatz sowie die Weiterentwicklung von Microblogging insbesondere im Unternehmensumfeld.</p>
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		</item>
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		<title>RoI von Social Software insb. Enterprise Microblogging</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 15:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Osthues</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[roi]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>

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		<description><![CDATA[In Kooperation mit der TU Chemnitz betreut die Communardo Software GmbH die Diplomarbeit von Alrik Degenkolb mit dem Thema „Return on Investment von Social Software - Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse von Microblogging im Unternehmensumfeld“. Ziel dieser Arbeit ist es klassische sowie neue Verfahren der Wirtschaftlichkeitsanalyse in Bezug auf die Anwendbarkeit auf Social Software und insb. Enterprise Microblogging zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">In Kooperation mit der TU Chemnitz betreut die Communardo Software GmbH die Diplomarbeit von Alrik Degenkolb mit dem Thema „<strong>Return on Investment von Social Software - Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse von Microblogging im Unternehmensumfeld</strong>“.</div>
<div id="_mcePaste">Ziel dieser Arbeit ist es klassische sowie neue Verfahren der Wirtschaftlichkeitsanalyse in Bezug auf die Anwendbarkeit auf Social Software und insb. Enterprise Microblogging zu evaluieren. Hierzu soll ein Modell entwicklet werden, welches weg von rein monetären Maßstäben der Wirtschaftlichkeit, hin zu sog. „weichen“ Faktoren wie Mitarbeiterzufriedenheit und Sichtbarkeit von Informationen (Awareness) einen RoI abbilden kann.</div>
<div id="_mcePaste">Folgende Fragen und Überlegungen rücken hierzu ins Blickfeld:</div>
<div id="_mcePaste">
<ul>
<li>Wie sichere ich die Zukunftsfähigkeit/Wettbewerbsfähigkeit meines Unternehmens?</li>
<li>Wie kann ich schnell und zielgenau auf immer kürzere Marktzyklen reagieren?</li>
<li>Wie verbessere ich meine Innovationsfähigkeit und sichere/steigere meine Marktposition?</li>
<li>Wie kann ich die Produktivität meiner Mitarbeiter durch Kollaboration und Kommunikation verbessern?</li>
<li>Was können aktuelle Trends, wie „Enterprise 2.0“ oder „Social Software“ für mein Unternehmen leisten bzw. was heisst es wenn ich in diesen Bereichen untätig bin?</li>
</ul>
</div>
<div id="_mcePaste">Zu Beginn der Arbeit wurden die Facetten von Social Software <span id="more-404"></span>mit der Frage „Was macht Social Software besonders und für welche Einsatzbereiche lassen sich insb. diese Eigenschaften besonders nutzen?“ herausgearbeitet. Darauf aufbauend Treiber von Enterprise 2.0 identifiziert sowie generelle Nutzenpotenziale aufgezeigt. Kritische Erfolgsfaktoren von Enterprise 2.0 wurden beleuchtet sowie die technischen Voraussetzungen von Enterprise Microblogging beschrieben. Im Anschluss fokussiert sich die Arbeit auf eine Analyse der gängigsten Wirtschaftlichkeitsanalyseverfahren und die Untersuchung auf deren Anwendbarkeit in Bezug auf Enterprise Microblogging. Das Modell wird im Rahmen einer Fallstudie der Communardo Software GmbH in Zusammenhang mit dem Einsatz von Communote &#8211; Enterprise Microblogging einem Realitätscheck unterzogen.</div>
<div id="_mcePaste">geplantes Vorgehen:</div>
<div id="_mcePaste">
<ul>
<li>Interviews mit anerkannten Enterprise 2.0 Spezialisten zur Identifikation von groben Vor- und Nachteilen, sowie Risiken von Enterprise 2.0</li>
<li>Strukturierung der Ergebnisse in einer MindMap</li>
<li>Nach den Modellanalysen wird ein Modell/Methodik erstellt, welches eine grobe Orientierung bei der Wirtschaftlichkeitsanalyse von Social Software Vorhaben geben soll</li>
<li>interne Führungskräfte werden zu konkreten Nutzenvorteilen befragt, um Anhaltspunkte für die Rechtfertigung des Einsatzes zu erhalten</li>
<li>eine quantitative Studie ermittelt die relative Vorteilhaftigkeit in den definierten Einsatzgebieten und widmet sich schwer quantifizierbaren Dimensionen, wie Informationsmanagement und Führung</li>
<li>Auswertung der Daten und die Beschreibung der Ergebnisse</li>
</ul>
</div>
<div id="_mcePaste">Die Facetten von Social Software lassen sich in vier Kategorien unterteilen. Inhalt, Kollaboration, Gemeinschaft und kollektive Intelligenz. Diese vier Dimensionen liegen jeder Social Software zugrunde, unabhängig von der konkreten Implementierung. Der Mehrwert für das Unternehmen steigt mit Zunahme der Komplexität der Dimension.</div>
<div><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2010/05/dimensionen-social-software.png"><img class="alignnone size-full wp-image-413" title="dimensionen social software" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2010/05/dimensionen-social-software.png" alt="" width="363" height="273" /></a></div>
<div>Abbildung 1: Vier Dimensionen von Social Software</div>
<div>Die klassische Erfolgsrechnung ist weitläufig bekannt und manifestiert sich in Verfahren, wie dem Return On Investment (RoI) oder der Amortisationsrechnung. Beiden ist gemein, dass sie auf rein finanzielle Kennzahlen abstellen, die im Voraus exakt vorermittelt werden müssen. Dies stellt sich bei immateriellen Ressourcen, wie Fähigkeiten, Kompetenzen und strategischen Vermögenswerten naturgemäß schwierig dar.</div>
<div><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2010/05/arten-von-ressourcen.png"><img class="alignnone size-full wp-image-411" title="arten von ressourcen" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2010/05/arten-von-ressourcen.png" alt="" width="532" height="253" /></a></div>
<div>Abbildung 2: Arten von Ressourcen nach Bamberg/Wrona</div>
<div>Neuere Verfahren richten den Blick weg von einer reinen Zahlungsstromorientierung, hin zu einer vollumfänglichen Betrachtung von Kosten, Nutzen und möglichen Risiken. Bekannte Modelle sind der Total Economic Impact (TEI), das Rapid Economic Justification (REJ) Modell und der Total Value Opportunities (TVO) Ansatz. Die meisten Verfahren dieser Kategorie verweisen auf Interviews und Umfragen zur Ermittlung nicht leicht quantifizierbarer Nutzenkomponenten und korrespondierender Risiken. Neueste Ansätze, beispielsweise von Carpenter nähern sich der Thematik mit Sachverstand und entrückt von Modellzwängen. Angelehnt an die Bedürfnispyramide von Maslow, stellt er die möglichen Einflussgebiete aufsteigend nach dem Grad der Nichtgreifbarkeit /Immaterialität und dem wachsenden Einfluss auf die Organisation dar. Dabei geht er auf die wesentlichen Faktoren für die kurzfristige Rechtfertigung einer Investition (Kosteneinsparungen und Umsatzsteigerungen) genauso ein, wie auf eher mittel- und langfristige Änderungen der Kundenzufriedenheit, der innerbetrieblichen Wertschöpfungskette und der unternehmensweiten Kommunikation und Zusammenarbeit.</div>
<div id="_mcePaste">Jedoch fehlt in diesem Ansatz eine Annäherung an mögliche Risiken von Social Software.</div>
<div>Um diesen oben genannten Dimensionen Rechnung zu tragen, wurde eine <a href="http://www.mindmeister.com/de/51503531/microblogging#" target="_blank">MindMap</a> entwickelt, welche für ausgewählte Anwendungsgebiete von Enterprise Microblogging konkrete Leistungsindikatoren definiert.</div>
<div><a href="http://www.mindmeister.com/de/51503531/microblogging#" target="_blank"><img class="alignnone size-large wp-image-414" title="mindmap" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2010/05/mindmap-1024x527.png" alt="" width="614" height="316" /></a></div>
<div>Für die Anwendungsgebiete Projektmanagement, Ideen- und Innovationsmanagement und Führung wurden konkrete Nutzenindikatoren erarbeitet.</div>
<div>Mit Hilfe des TCO-Ansatzes werden die wichtigsten Kostenfaktoren für den Betrieb einer Enterprise Microblogging Lösung zusammengetragen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht die direkten Kosten, welche durch den geringen Implementierungsaufwand gering sind. Vielmehr rücken indirekte Kosten, wie mögliche Schulungsaufwände, Produktivitätsverluste durch Einarbeitungszeiten der Anwender, die Administration und Nutzung durch die Anwender in den Mittelpunkt.</div>
<div>Zur Identifikation von kritischen Erfolgsfaktoren wurden Interviews mit externen/internen Experten geführt und auf bereits existierende Literaturquellen und Studien zurückgegriffen. Die Faktoren lassen sich in die Kategorien Mensch, Organisation und Technik untergliedern.</div>
<div id="_mcePaste">Fehlende Kontrolle/Steuerung, die Akzeptanz der Mitarbeiter/Führungskräfte und rechtliche Aspekte spielen dabei eine wesentliche Rolle. Aber auch technische Risiken, wie Systemausfall, Komplexität und Integrierbarkeit rücken durch die steigende Heterogenität der Systemlandschaft weiter in den Mittelpunkt.</div>
<div>Die Wertermittlung sozialer Verbindungen, oft als Social Networt Analsyis (SNA) bezeichnet, ist ein weiterer spannender Ansatzpunkt und sollte in umfangreicheren Studien weiter verfolgt werden.</div>
<div>Die MindMap dient als Grundlage für die Entwicklung eines Modells zur Messung der Wirtschaftlichkeit von Social Software. Es bedient sich dabei der Methodik von TEI, der Maslow Pyramide von Carpenter und einer Kategorisierung der Erfolgs- und Risikodimensionen von Ritschler/Bächle in die Faktoren Mensch, Organisation und Technik.</div>
<div><a href="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2010/05/nutzen.png"><img class="alignnone size-full wp-image-412" title="nutzen" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2010/05/nutzen.png" alt="" width="398" height="427" /></a></div>
<div>Abbildung 4: Erfolgsfaktoren</div>
<div>Aktuelle Herausforderungen sind:</div>
<div>
<ul>
<li>Die identifizierten Methoden bilden lediglich einen groben Rahmen und sind nicht an die Anforderungen von Social Software angepasst</li>
<li>festgelegte Strategien, welche Ziele man mit Enterprise Microblogging erreichen will, kann keine Vor- oder Nachteiligkeit zu ermittelt werden, dies lässt sich auf alle Enterprise 2.0 Vorhaben übertragen</li>
<li>nur wenige Experten und Social Software Verantwortliche befassen sich ernsthaft mit der Ermittlung von messbaren Zahlenwerten, ohne diese wird das Verständnis der Vorteilhaftigkeit und des Nutzen aber bei vielen Unternehmen gering bleiben und dem Einsatz entgegenstehen</li>
<li>die Entwicklung des Modells ist sehr individuell und muss situationsspezifisch entworfen werden</li>
<li>interne und externe Faktoren bzw. Anwendungsgebiete von Enterprise Microblogging lassen sich nicht entkoppeln (z. B.: erzeugt ein verbessertes Projektmanagement und die damit errungenen Vorteile nicht auch eine höhere Kundenzufriedenheit?!</li>
</ul>
<p>Mit diesem Beitrag wollen wir Experten und Anwender gleichermaßen zu einer Diskussion über die Messbarkeit von Social Software Aktivitäten anstossen:</p>
<ul style="font-family: verdana, sans-serif !important;font-size: 11px;line-height: 13px;margin-left: 0px;padding-left: 0px">
<li>Welche Verfahren werden heute schon zur Messung von Social Software Aktivitäten eingesetzt?</li>
<li>Wie kann der Nutzen von Social Software am Besten dargestellt werden?</li>
<li>Stellt ein fehlender Business Case bzw. Zahlenwerk zur Nutzendarstellung tatsächlich eine Hürde zum Einsatz von Social Software insb. beim Management dar?</li>
</ul>
</div>
<p>Wir freuen uns mit Ihnen aktiv über dieses Thema zu diskutieren!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der IT-Gipfel 2009 &#8211; Hohe Erwartungen von Regierung, Unternehmen und Digital Natives.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 16:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Osthues</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[DNA ditital]]></category>
		<category><![CDATA[ITGipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Open Space]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war in diesem Jahr zu Gast auf dem 4. nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung in Stuttgart, dem Gipfeltreffen aller wichtigen Vertreterder Bundesregierung und  Unternehmen der zweitgrössten deutschen Industriebranche. Im Vorfeld hierzu fand am Vortag ein Open Space zum Thema:  „Vom Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen“ statt. Initiiert wurde der Open Space von DNA Digital, einer Initiative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war in diesem Jahr zu Gast auf dem <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Technologie-und-Innovation/Informationsgesellschaft/it-gipfel,did=301818.html" target="_blank">4. nationalen IT-Gipfel</a> der Bundesregierung in Stuttgart, dem Gipfeltreffen aller wichtigen Vertreter<img class="alignright size-full wp-image-337" title="itgipfel2009" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/12/itgipfel20091.jpg" alt="itgipfel2009" width="164" height="100" />der Bundesregierung und  Unternehmen der zweitgrössten deutschen Industriebranche.</p>
<p>Im Vorfeld hierzu fand am Vortag ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space" target="_blank">Open Space</a> zum Thema:  „Vom Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen“ statt. Initiiert wurde der Open Space von <a href="http://www.dnadigital.de/" target="_blank">DNA Digital</a>, einer Initiative die selbst als Ergebnis des letzten IT Gipfels entstanden ist. Die Moderation übernahm <a href="http://www.twitter.com/ahoibrause" target="_blank">Willms Buhse</a>, einer der Mitinitiatoren des Projektes und Herausgeber des Buchs: „<a href="http://www.scribd.com/doc/12544534/DNAdigital-Wenn-Kapuzenpullis-auf-Anzugtraeger-treffen" target="_blank">Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen</a>“.</p>
<p>Das erklärte Ziel von DNA Digital ist der Austausch der (digitalen und analogen) Generation, oder bildlicher gesprochen von Anzugträgern und Kapuzenpullis. Digital Natives treffen hierbei mit Vertretern des Top Managements namhafter deutscher Firmen zusammen um sich über die Arbeitswelt der Zukunft auszutauschen. Wichtige Voraussetzung ist die Unvoreingenommenheit dieser beiden scheinbar sehr konträren Gruppen. Die bisherigen Zusammentreffen wurde von beiden Seiten als sehr lehrreich und inspirierend empfunden. Manager lernen den „natürlichen“ Umgang mit dem Internet und seinen Möglichkeiten. Natives bekommen mit welche Problemstellungen Manager und Firmen plagen und müssen sich mit vorhandenen Realitäten und Hemmnissen auseinander setzen („Reality-Check“). Der Austausch ermöglicht und verstärkt den Prozess des Kulturwandels in den Unternehmen und Einsatz von Web 2.0 Technologien und kollaborativen, hierarchieübergreifenden Elementen am Arbeitsplatz, treffend mit dem Begriff Enterprise 2.0 bezeichnet.<span id="more-321"></span></p>
<p>In Anlehnung an diese Philosophie sollten beim Open Space ebenfalls verschiedene Welten aufeinanderprallen. Die Vertreter der unterschiedlichen Generationen waren aufgefordert sich jeweils einen Vertreter der anderen Generation zu suchen um mit sich über das Thema Bildung auszutauschen. Dies stellte den persönlichen Austausch sowie eine umfassende Betrachtung des Themas aus unterschiedlichen Perspektiven sicher. Im Anschluss wurden ausgewählte Themen in unterschiedlichen Gruppen diskutiert. Ich habe mich bei den Themen: mobiles Lernen, e-learning und social networking sowie lernende Organisationen aktiv beteiligt.</p>
<p>Zu meinen Eindrücken zum Open Space wurde ich von einem Vertreter des Hasso-Plattner Institutes (HPI) interviewt. Das HPI hat in diesem Jahr mit einem „<a href="https://it-gipfelblog.hpi-web.de/">Gipfelblog</a>“ den IT-Gipfel ins Internet getragen und entsprechend dokumentiert.</p>
<p>Ich fand es erstaunlich wie das Thema Microblogging als Rückkanal, Informations- und Inspirationsquelle im Umfeld einer „lernenden“ Organisation diskutiert worden ist. Microblogging wurde u.a als virtuelles Klassenzimmer, tägliche Weiterbildung, Austausch- u. Kommunikationsplattform bezeichnet.</p>
<p>Ansonsten spielte überraschenderweise der Einsatz von bestimmten Technologien weniger eine Rolle. Im Mittelpunkt stand vielmehr ein gemeinsames Verständnis von einer lernenden Gesellschaft. Dies mag sicherlich auch an der vorausgesetzten technologischen Affinität des Teilnehmerkreises liegen.</p>
<p>Der Gipfel selber beinhaltete Arbeitskreissitzungen und Foren mit hochrangigen Vertretern der Regierung und Vertretern der IT Spitze der „Deutschland AG“ wie der Deutschen Telekom, SAP, Daimler, IBM, Siemens, Alcatel-Lucent u.a. in denen über laufende und zukünftige Projekte gesprochen worden ist.</p>
<p>Im Forum „Innovative IKT für Deutschland &#8211; Von der Idee zum Erfolg im Markt“ wurden die Themen Verfügbarkeit von Breitband und neue Anwendungen aus dem Bereich der IT zur Stärkung der Innovationsfähigkeit des Standort Deutschland u.a. mit dem Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, Telekom Vorstandsvorsitzender René Obermann, SAP Vorstandssprecher Prof. Kagermann, u.a. diskutiert. Herr Kagermann brachte den Kern des Nutzens der IT es wie folgt treffend auf den Punkt: „Das Ziel des Einsatzes von IT muss die eines als Intelligenz- u. Effizienzverstärkers sein“. Vertreter der sogenannten Digital Natives pitchten im Rahmen dieses Forums das Thema Open Education und Open Innovation als Ergebnis des Open Spaces in der Hoffnung auf neue Projekte und Kooperationen.</p>
<p>Angela Merkel ließ es sich nicht nehmen in Ihrem Schlusswort Ihre Erwartungen (Bereitstellung von Breitbandtechnologie für Alle, Umsetzung von Green IT und in diesem Zusammenhang Realisieurng von CO2 Einsparpotentialen auch in Hinblick auf den zeitgleich stattfindenen Klimagipfel in Kopenhagen, greifbare Ergebnisse der bestehenden Projekte z.B. die einheitliche Behördenrufnummer 115) und Hoffnung (Schaffung von Arbeitsplätzen, Innovationskraft des IT Standort Deutschlands) an die IT Branche zu formulieren.</p>
<p>Mit dem Versprechen: „Nächstes Jahr gibt es Dresdner Stollen“ schloss die Bundeskanzlerin den diesjährigen IT-Gipfel und sprach gleichzeitig Ihre Einladung zum 5. Nationalen IT-Gipfels nach Dresden aus. Der Dialog und Austausch zwischen der Bundesregierung und der IT Branche findet also eine Fortsetzung im nächsten Jahr und darüber hinaus kontinuierlich über viele laufende Maßnahmen mit dem Ziel den Standort Deutschland zu stärken.</p>
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		<item>
		<title>2009 ist der Durchbruch f&#252;r den breiten Einsatz von Enterprise 2.0 – Ein Bericht vom E 2.0 Summit</title>
		<link>http://www.humannetworkcompetence.de/home/2009/11/16/2009-ist-der-durchbruch-fuer-den-breiten-einsatz-von-enterprise-2-0-ein-bericht-vom-e-2-0-summit/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 13:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Osthues</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
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		<description><![CDATA[In der ersten Keynote von Oliver Marks, zu Beginn der Konferenz wurde deutlich womit sich das Enterprise 2.0 Summit in diesem Jahr beschäftigt: „Es stellt sich nicht mehr die Frage ob Unternehmen Enterprise2.0 einsetzen, sondern wie.“ Der Grund dafür ist einfach: Der Wandel zu Enterprise 2.0 bietet (noch) einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil den es zu nutzen gilt. Die ausgewählten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der ersten Keynote von Oliver Marks, zu Beginn der Konferenz wurde deutlich womit sich das <a href="http://www.e20summit.de/" target="_blank">Enterprise 2.0 Summit</a> in diesem Jahr<img class="alignright size-full wp-image-302" title="e20summit" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/files/2009/11/e20summit.jpg" alt="e20summit" width="283" height="68" /> beschäftigt: „Es stellt sich nicht mehr die Frage ob Unternehmen Enterprise2.0 einsetzen, sondern wie.“ Der Grund dafür ist einfach: Der Wandel zu Enterprise 2.0 bietet (noch) einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil den es zu nutzen gilt.</p>
<p>Die ausgewählten Praxisbeispiele (u.a. Otto, Siemens, <a href="http://www.slideshare.net/peterreiser/from-communication-to-vibrant-communities" target="_blank">SUN</a>, Westaflex, <a href="http://www.slideshare.net/oyonix/wikiservice-bw-enterprise-20-summit-2009-2494639" target="_blank">Bundeswehr</a>) zeigten deshalb nicht warum man Enterprise 2.0 einsetzen sollte sondern wie weit die Durchdringung  in den Unternehmen bereits ist. Der Einsatz von Social Software in Unternehmen steht vor der entscheidenden Schwelle Bestandteil täglicher Arbeitsprozesse zu werden. Hierbei gilt es nun alle Mitarbeiter in einem Unternehmen einzubinden und zu erreichen. Das Experimentierstadium ist beendet. Enterprise 2.0 ist spätestens jetzt eine Management- und Führungsaufgabe. Es bedarf einer umfassenden Strategie und konkreten Vorgaben sowie Anweisungen zum täglichen Einsatz in der Arbeit (top-down). Die Bottom-up Prozesse der frühen Phase (überwiegend auch schon sehr wohlwollend vom Management getragen) haben zum Teil zu 2.0 Silos geführt die es gilt aufzubrechen. Ein Instrument von wenigen Geeks und Einzelnen in der Firma ist auf dem Weg zu einem breiten Einsatz. <span id="more-293"></span>Hieran sind auch Anforderungen an Benutzerfreundlichkeit und Einfachheit der Anwendungen verknüpft. Zeitgleich muss der spielerische Ansatz von Web 2.0 in mehrwert- und nutzenstiftende Anwendungs- und Nutzungsszenarien übertragen werden, ohne das Motivation für eine breite Beteiligung und der Spaß am „mitmachen“ verloren geht. Auch sollten wir weg kommen von Expertenbegriffen und Bezeichnungen verwenden die jedem auch nicht-internet und web2.0 affinen Mitarbeiter den Nutzen deutlich macht.</p>
<p>In den Diskussionen und Vortragsbeiträgen zum Thema Unternehmenskultur zeigte sich deutlich dass sich unaufhaltsam ein Wechsel von Push zu Pull vollzieht. Insbesondere die Rolle des Mittelmanagements wird zwar nicht wie oftmals beschworen wegfallen, aber sich stärk verändern. Sie ist davon geprägt weniger Sprachrohr und mehr Moderator und Communitymanager zu sein.</p>
<p>Die Adaption von Enterprise 2.0 wird den Firmen besonders schnell gelingen die heute bereits eine sehr offene und auf Vertrauen basierende Kultur prägen. Wir dürfen also auf den ausgelösten Wandel gespannt sein.</p>
<p>Von den Konferenzteilnehmern (<a href="http://www.besser20.de/soziale-manner-unter-sich-der-enterprise-2-0-summit-und-die-frauenquote/569/" target="_blank">hierzu eine Beobachtung zur Frauenquote</a>) wurde die Frage nach dem Umgang mit realtime communication eindrucksvoll demonstriert: twittern, bloggen und das ist neu: gemeinsames Mitschreiben und Gedankensortieren parallel zu Vorträgen auf Google Wave. All diese Aktivitäten der Zuhörer während der Panels lieferte schliesslich auch noch viel Gesprächsstoff in den „realen“ Pausen. <img class="alignleft size-medium wp-image-306" title="e20s_workshop" src="http://www.humannetworkcompetence.de/home/wp-content/blogs.dir/4/files/2009/11/e20s_workshop-300x225.jpg" alt="e20s_workshop" width="300" height="225" />Der Besuch von Konferenzen und das Teilnehmerverhalten hat sich aus meiner Sicht signifikant verändert. Dies stellt eine neue Herausforderung an Konferenzteilnehmer sowie Vortragende dar. Konsequent war deshalb der Einsatz von kollaborativen Elementen in der Konferenz selber. Wann ist schon eine so grosse Anzahl von Experten und Wissensträgern versammelt? Da liegt es doch nahe die Teilnehmer selber untereinander aktiv auszutauschen statt sie nur zuhören zu lassen. Der Gedanke eines Open Spaces wurde durch die Aufforderung zum aufschreiben von Themen und Fragestellungen auf roten (Handlungsbedarf, schlechte Erfahrungen) und grünen (gute Erfahrungen) Zetteln zum Thema Enterprise 2.0 aufgenommen. Folgende Themen konnten als Ergebnis geclustert werden: Assesment, Motivation&amp;Cultivation, Moderation&amp;Gardening, Change Management, Governance, Killer Bees, Roll-out&amp;Integration. Die Themen wurden im Anschluss in kleinen Arbeitsgruppen bearbeitet und gegenseitig präsentiert. Meine bisher ausgeführten Beobachtungen bestätigten sich in der „Farbcodierung“ der Themen (Anteil grüner und roter Zettel). Somit besteht aus Sicht der Teilnehmer überwiegend handlungsbedarf bei den Themen Governance, Change Management und Gardening.</p>
<p>Das Thema Enterprise Microblogging, vermehrt auch treffender als „social communication“ bezeichnet, ist in aller Munde. Im Gegensatz zu dem Einsatz von Wikis und Blogs sind die Erfahrungen hierzu noch sehr rar und umso stärker das Interesse Microblogging im Unternehmen als offenen Informations- und Kommunikationkanal insbesondere für Projekt- und Teamkommunikation sowie Innovationsmanagement einzusetzen. Kein Wunder, denn lt. Hinchcliff besteht die tägliche Arbeit zu 70 % aus Kommunikation. Und gerade in diesem Bereich ist ein gewaltiges Potenial zu bergen. In meiner Arbeitsgruppe zu „killer beens“ stand das Thema ebenfalls weit oben. Aus meiner Sicht ein Indiz, dass social communcation heute da steht wie der Einsatz von Wikis und Blogs im Unternehmensumfeld vor etwa 2 Jahren. Es ist also nur die Frage der Zeit bis social communcation zu einem festen Bestandteil der internen Kommunkation im Unternehmen wird.</p>
<p>Im Rahmen der <a href="http://www.slideshare.net/dhinchcliffe/enterprise-20-summit-2009-closing-keynote-by-dion-hinchcliffe" target="_blank">Keynote von Dion Hinchcliff</a> zum Abschluss des Summits verwundert es somit nicht das er „social messaging“ als eine sehr wichtige Entwicklung im Umfeld von Enterprise 2.0 hervorhob. Weiterhin konnte er berichten, dass Deutschland nach den USA der zweitwichtigste Markt für Enterprise 2.0 ist. Seine Aussage fundiert er auf Befragungen von Softwareherstellern nach der regionalen Verteilung ihrer Social Software Installationen. Auch unterstrich er abschliessend die Wichtigkeit von Communitymanagement bei Social Media.</p>
<p>Die offizielle Dokumentation der Veranstaltung findet sich <a href="http://wiki.e20summit.com/ecmworld/e20summit/documentation" target="_blank">hier</a>.</p>
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