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Jens Osthues

Vom 01. – 03. September fand in Graz (Österreich) mit ca. 500 Teilnehmern zum 10. Mal die I-KNOW, eine internationale Konferenz für Wissensmanagement statt. Neben dem englischsprachigen, wissenschaftlich ausgerichteten Vortragsprogramm bot das I-KNOW Praxisforum Führungskräften, IT-Entscheidern und Wissensmanagern ein umfassendes Programm an deutschsprachigen Praxisvorträgen aus der Wirtschaft.

Die Communardo Software GmbH war hier mit einem Vortrag zu „Awareness schaffen mit Enterprise Microblogging – Wie Kurznachrichten zur besseren Kommunikation und Wissensaustausch im Unternehmen führen“ vertreten.

Bevor ich auf meinen Vortrag eingehe möchte ich zuerst einmal meine persönlichen Eindrücke insbesondere zum Praxisforum der I-KNOW teilen. Soviel vorweg; ich war von der gesamten Konferenz, dem Praxisforum sowie der Organisation (bis auf das schlechte WLAN ;-) ) sehr angetan.

Denkanstösse auf dem Praxisforum

Meine volle Aufmerksamkeit habe ich während der ersten beiden Konferenztagen den Tracks „Web 2.0 und Unternehmen“ „Innovation 2.0“ und natürlich „Enterprise 2.0“ gewidmet.
Angefangen von dem sehr „analogen“ Vortrag (in Bezug auf Stil und Methodik) Artikel vollständig lesen »

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Jens Osthues

In Kooperation mit der TU Chemnitz betreut die Communardo Software GmbH die Diplomarbeit von Alrik Degenkolb mit dem Thema „Return on Investment von Social Software - Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse von Microblogging im Unternehmensumfeld“.
Ziel dieser Arbeit ist es klassische sowie neue Verfahren der Wirtschaftlichkeitsanalyse in Bezug auf die Anwendbarkeit auf Social Software und insb. Enterprise Microblogging zu evaluieren. Hierzu soll ein Modell entwicklet werden, welches weg von rein monetären Maßstäben der Wirtschaftlichkeit, hin zu sog. „weichen“ Faktoren wie Mitarbeiterzufriedenheit und Sichtbarkeit von Informationen (Awareness) einen RoI abbilden kann.
Folgende Fragen und Überlegungen rücken hierzu ins Blickfeld:
  • Wie sichere ich die Zukunftsfähigkeit/Wettbewerbsfähigkeit meines Unternehmens?
  • Wie kann ich schnell und zielgenau auf immer kürzere Marktzyklen reagieren?
  • Wie verbessere ich meine Innovationsfähigkeit und sichere/steigere meine Marktposition?
  • Wie kann ich die Produktivität meiner Mitarbeiter durch Kollaboration und Kommunikation verbessern?
  • Was können aktuelle Trends, wie „Enterprise 2.0“ oder „Social Software“ für mein Unternehmen leisten bzw. was heisst es wenn ich in diesen Bereichen untätig bin?
Zu Beginn der Arbeit wurden die Facetten von Social Software Artikel vollständig lesen »

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Jens Osthues

Ich war in diesem Jahr zu Gast auf dem 4. nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung in Stuttgart, dem Gipfeltreffen aller wichtigen Vertreteritgipfel2009der Bundesregierung und  Unternehmen der zweitgrössten deutschen Industriebranche.

Im Vorfeld hierzu fand am Vortag ein Open Space zum Thema:  „Vom Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen“ statt. Initiiert wurde der Open Space von DNA Digital, einer Initiative die selbst als Ergebnis des letzten IT Gipfels entstanden ist. Die Moderation übernahm Willms Buhse, einer der Mitinitiatoren des Projektes und Herausgeber des Buchs: „Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen“.

Das erklärte Ziel von DNA Digital ist der Austausch der (digitalen und analogen) Generation, oder bildlicher gesprochen von Anzugträgern und Kapuzenpullis. Digital Natives treffen hierbei mit Vertretern des Top Managements namhafter deutscher Firmen zusammen um sich über die Arbeitswelt der Zukunft auszutauschen. Wichtige Voraussetzung ist die Unvoreingenommenheit dieser beiden scheinbar sehr konträren Gruppen. Die bisherigen Zusammentreffen wurde von beiden Seiten als sehr lehrreich und inspirierend empfunden. Manager lernen den „natürlichen“ Umgang mit dem Internet und seinen Möglichkeiten. Natives bekommen mit welche Problemstellungen Manager und Firmen plagen und müssen sich mit vorhandenen Realitäten und Hemmnissen auseinander setzen („Reality-Check“). Der Austausch ermöglicht und verstärkt den Prozess des Kulturwandels in den Unternehmen und Einsatz von Web 2.0 Technologien und kollaborativen, hierarchieübergreifenden Elementen am Arbeitsplatz, treffend mit dem Begriff Enterprise 2.0 bezeichnet. Artikel vollständig lesen »

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Jens Osthues

In der ersten Keynote von Oliver Marks, zu Beginn der Konferenz wurde deutlich womit sich das Enterprise 2.0 Summit in diesem Jahre20summit beschäftigt: „Es stellt sich nicht mehr die Frage ob Unternehmen Enterprise2.0 einsetzen, sondern wie.“ Der Grund dafür ist einfach: Der Wandel zu Enterprise 2.0 bietet (noch) einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil den es zu nutzen gilt.

Die ausgewählten Praxisbeispiele (u.a. Otto, Siemens, SUN, Westaflex, Bundeswehr) zeigten deshalb nicht warum man Enterprise 2.0 einsetzen sollte sondern wie weit die Durchdringung  in den Unternehmen bereits ist. Der Einsatz von Social Software in Unternehmen steht vor der entscheidenden Schwelle Bestandteil täglicher Arbeitsprozesse zu werden. Hierbei gilt es nun alle Mitarbeiter in einem Unternehmen einzubinden und zu erreichen. Das Experimentierstadium ist beendet. Enterprise 2.0 ist spätestens jetzt eine Management- und Führungsaufgabe. Es bedarf einer umfassenden Strategie und konkreten Vorgaben sowie Anweisungen zum täglichen Einsatz in der Arbeit (top-down). Die Bottom-up Prozesse der frühen Phase (überwiegend auch schon sehr wohlwollend vom Management getragen) haben zum Teil zu 2.0 Silos geführt die es gilt aufzubrechen. Ein Instrument von wenigen Geeks und Einzelnen in der Firma ist auf dem Weg zu einem breiten Einsatz. Artikel vollständig lesen »

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