Mit diesem Beitrag wollen wir Experten und Anwender gleichermaßen zu einer Diskussion über die Messbarkeit von Social Software Aktivitäten anstossen:
Wir freuen uns mit Ihnen aktiv über dieses Thema zu diskutieren!
Guten Tag!
Diese empirische Arbeit wäre super brauchbar um im Unternehmen auch die ROI Debatte pro Enterprise 2.0 Prokjekte besser “überstehen” zu können. Die oft verwendeten zu allgemeine Schlagwörter wie WIssenmanagement, Produktivitäts- udn Performance wird erhöht etc. sind viel zu weiche Beweise. Können Sie mir da weiterhelfen zum status quo?
[...] rein in die ursprünglichen Message bei Human Network Competence [...]
Zum Thema Microblogging in Unternehmen würde ich auch gerne einige Informationen anbringen, welche ich in einer Fallstudie gemeinsam mit Johannes Müller von Siemens Building Technologies Division gesammelt habe.
Dabei ging es vor allem um die Diskussion, ob Enterprise Microblogging ein geeignetes Instrument im Wissensmanagement darstellen kann und weniger um die Berechnung eines ROIs.
Ich habe die Fallstudie auf meinem Blog veröffentlicht und möchte diese gerne hier verlinken: http://www.alexanderstocker.at/2010/07/enterprise-microblogging-als-add-on-des.html
Übrigens freue ich mich schon auf den Vortrag von Communardo auf der von uns veranstalteten I-KNOW 2010.
[...] rein in die Nachrichtenquelle bei Human Network Competence Bildung Interview mit Dirk Röhrborn im Visuelle PR [...]
Die Umfrage zum Nutzen von Enterprise Microblogging ist nun online! http://www.communote.com/homepage/2010/06/10/umfrage-zum-nutzen-und-einsatz-von-enterprise-microblogging/
oder direkt zur Umfrage: https://www.surveymonkey.com/s/NQX8KYX
[...] diesem Blogbeitrag zu dem aktuellem Stand sowie Ansätzen der Diplomarbeit wurde bereits ein Modell vorgestellt, welche bei der Berechnung des RoI behilflich sein kann und [...]
@Manuela – Erste Anhaltspunkte, wie die Wettbewerbsfähigkeit abgebildet werden kann findest du in der Strategy Map von Kaplan/Norton. Daraus wird ersichtlich, dass die “weichen Faktoren” als Fundament einer jeden Organisation definiert sind. In Kombination mit effizienten internen/externen kundenorientierten Prozessen und den Produkt-/Serviceeigenschaften kann eine hohe finanzielle Leistungsfähigkeit der Organisation erreicht werden. Ich habe anfangs auch versucht Faktoren, wie Mitarbeiterzufriedenheit oder Informationsmanagement in finanzielle Dimensionen umzurechnen. Die Bewertung ist jedoch höchst subjektiv und nur schwierig zu operationalisieren. Beispielsweise misst das “Great-place to work Framwork” die Zufriedenheit mit einem Unternehmen als Arbeitgeber. Die Ergebnisse werden dabei auch “nur” mit einer nicht-finanziellen Kennzahl verglichen. Denn was ist ein zufriedenerer Mitarbeiter im Vergleich zum Wettbewerb wert? 5 €, 50 € vielleicht sogar 500 € monatlich oder mehr? Oder ist die Überlegung, dass ein guter Arbeitgeber die besten Talente anzieht, somit sein Humankapital stärkt und diversifiziert und damit Innovationen vorschub leistet geeigneter? Die Bewertungen sind auch stark von der jeweiligen Industrie abhängig. Ein Autobauer beispielsweise könnte die Mitarbeitermotivation und den Output zueinander in Beziehung setzen. Wie setzt dies der IT-Dienstleister oder das Beratungsunternehmen um?
In der kurzen Zeit für die Bachelorarbeit solltest du, aufgrund der hohen Komplexität, nicht versuchen die Faktoren zu formalisieren. Aktuell stehen die Prämissen der Controlling-orientierten BWL auf dem Prüfstand und somit auch der hohe Operationalisierungsgrad. Ich kalkuliere den ROI nicht als finanzielle Kennzahl. Es wird ein Fragebogen entworfen, welcher die möglichen Einflüsse und Einflussgebiete nach den Lickert-Skalen bewertet, dazu werden Interviews mit Experten geführt.
Auch die Aussage “mit dem Tool wurde eine zentrale Problemlösungsplattform geschaffen” kann ohne finanzielle Bewertung für sich sprechen.
Momentan schreibe ich meine Bachelorarbeit zum Thema “Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen”. Der Fokus liegt dabei auf der Bestimmung und Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit. Bei meiner Recherche habe ich festgestellt, dass in der neueren Literatur immer wieder betont wird, wie wichtig Humankapital, Motivation der Mitarbeiter und Einflussgrößen wie F&Entwicklung sind. Allerdings ist es offensichtlich schwierig diese Faktoren messbar zu machen, insbesondere wenn sie dem internationalen Vergleich standhalten sollen. Deshalb finde ich den Versuch sogenannte “weiche Faktoren” messbar zu machen ein super interessantes Thema! Wie ist in diesem Zusammenhang Wettbewerbsfähigkeit definiert? Sollen die “weichen Faktoren” anhand von Skalen bewertet werden, die dann in preisliche Fakoren transferiert und in den ROI eingefügt werden? Ich würde mich über eine Antwort freuen, weil mich diese Themen im Zuge meiner Bachelorarbeit beschäftigen.
| Frank Wolf: Danke für die ausführliche Besprechung und ein erfolgreiches Neues Jahr! |
| Tino Schmidt: Folgende Kernaussagen lassen sich für mich aus dem Interview ableiten: Ein zentraler Punkt... |
| Lydia Heydel: Hallo Herr Roell, danke für Ihr Feedback. Hier ein Beispiel, was Ihnen vielleicht bei Ihren... |
| Martin Roell: Danke für das Interview. Die Antworten auf die Fragen danach, wie sich die Arbeit konkret... |
| Klemens Keindl: Ihre Lösung überzeugt mich sehr. Die Vorteile die ich im Unterschied zu üblichen Mitarbeiter-... |
“RoI von Social Software insb. Enterprise Microblogging”