Herzlich Willkommen im Human Network Competence Blog, unserem Weblog für Trends zu Wissensmanagement und Kooperation im Enterprise 2.0.
In einem Interview für den Visuelle PR Blog beantwortet Dirk Röhrborn, Communardo Software GmbH, Fragen zum Einsatz und Mehrwert von Web 2.0 Technologien in Unternehmen sowie der eigenen Social Media Strategie von Communardo. Wesentliche Aspekte dieses Interviews sind im Folgenden zusammengefasst.
Der Kommunikationsbedarf in Unternehmen steigt erheblich. Die zunehmende Komplexität von Technologien und Prozessen erhöht den Abstimmungsaufwand und erfordert gleichzeitig mit einer wachsenden Anzahl von Ansprechpartnern zusammenzuarbeiten. Schnelle Ergebnisse und die effiziente Entscheidungsfindung sind auf Basis der Vielzahl an Informationen und beteiligten Personen mit alt hergebrachten Werkzugen, wie bspw. Email, heute nicht mehr zu erzielen. Daher setzt sich der Einsatz von Wikis, Microblogging und Netzwerkplattformen auch innerhalb von Unternehmen durch. Ein wesentliches Ziel ist dabei die Kommunikation in Projekten, in organisationsübergreifenden Prozessen und in der Unternehmensführung deutlich effizienter zu gestalten. Mehr dazu finden Sie im vollständigen Interview für den Visuelle PR Blog.
Welche Technologie letztendlich zum Einsatz kommt, ob beispielsweise ein spezialisiertes Enterprise Wiki System, wie z.B. Atlassian Confluence, ein umfassender Portal Framework, wie z.B. Microsoft SharePoint, oder ein Enterprise Microblogging System wie Communote, ist von den vorherrschenden Arbeitsprozessen und der Social Media Strategie des Unternehmens abhängig. Entscheidend für den Erfolg ist letztendlich, dass Sich die einzelnen Werkzeuge geeignet ergänzen, wie z.B. das Wiki für die Inhaltserstellung bzw. Dokumentation und das Microblogging System für die Kommunikation über Themen, Aufgaben, Inhalte und Dokumente.
Die Akzeptanz solcher Systeme wird hauptsächlich von der Führungskultur beeinflusst. Die Bereitschaft zur offenen, verantwortungsvollen Kommunikation sowie zur Weitergabe von Wissen wird letztendlich dadurch geprägt, wie Führungskräfte mit Wissen, Kritik sowie Informationen umgehen und Enterprise 2.0 vorleben.
Für die Communardo Software GmbH ist die Nutzung von Social Media sowie die Etablierung einer adäquaten Firmenkultur zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Die eigenen Corporate Blogs wie der Communardo Techblog und der Human Competence Blog befördern den internen Wissensaustausch und unterstützen in der Außendarstellung unserer Fachkompetenz. Das Wiki-basierte Intranet auf Basis von Atlassian Confluence für den Wissenaustausch und der SharePoint Team- und Projektraum für die Projektdokumentation erleichtern die verteilte Zusammenarbeit, auch über Unternehmensgrenzen hinweg. Mit dem Enterprise Microblogging System Communote wurde die Email für die interne Kommunikation nahezu vollständig abgelöst und hat sich zur zentralen Drehscheibe für die interne Abstimmung entwickelt. Im nächsten Schritt wird der Einsatz von Enterprise Mashups evaluiert, z.B. auf Basis des IBM Mashup Center, um den Zugriff auf die relevanten Informationen und Zusammenhänge weiter zu verbessern.
Vor wenigen Tagen haben Dr. Martina Göhring, Prof. Dr. Joachim Niemeier und Milos Vujnovic vom Esslinger Beratungsunternehmen Centrestage GmbH eine hochinteressante Studie unter dem Titel “Enterprise 2.0 – Zehn Einblicke in den Stand der Einführung” veröffentlicht. Die Studie ist frei auf der Webseite des Unternehmens zum Download verfügbar. Mit dieser Veröffentlichung belegen die Autoren ein weiteres Mal ihre Kompetenzführerschaft im Themengebiet Enterprise 2.0 im deutschsprachigen Raum. Wir haben die Studie für Sie gelesen und wesentliche Aspekte zusammengefasst. Artikel vollständig lesen »
Für viele Menschen ist das World Wide Web zur Selbstverständlichkeit geworden. Täglich wird es mehrmals genutzt. Durch das Aufkommen verschiedener Dienste ist es gerade in den letzten Jahren nahezu explodiert, es gibt eigentlich nichts, was man nicht im Internet sehen, erleben und nutzen kann. Diese Fülle an Informationen und Diensten aber auch moderner Technologien haben dazu geführt, dass sich das Web in den letzten Jahren selbst neu erfunden hat. Diese Entwicklung hat die Basis für neuartige Applikationen geschaffen, die Daten und Services unterschiedlicher Quellen miteinander verknüpfen und so neue Informationen, Zusammenhänge und Dienste bilden.
Am vergangenen Donnerstag war die Regionalgruppe Dresden der Gesellschaft für Projektmanagement in unserem Hause zu Gast. Über die rege Teilnahme von mehr als 30 Projektmanagement-Profis aus der Region haben wir uns sehr gefreut und gern die Gelegenheit genutzt, unser Leistungsportfolio vorzustellen. Der Haupteil des Abends war dann dem Thema “Microblogging im Projektmanagement” gewidmet. Die Präsentation ist bei Slidehare verfügbar:
In der anschließenden regen Diskussion wurde deutlich, dass das Interesse an Microblogging zunimmt und der Nutzen immer greifbarer wird. Wichtige Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz sind allerdings die durchgängige Verfügbarkeit von PC und Netzzugang und einschlägige Erfahrungen mit elektronischer Kommunikation für alle Mitglieder in einem Projektteam. Eine durch Offenheit und Transparenz geprägte Kommunikationskultur im Unternehmen ist ebenso vorteilhaft.
Ich war in diesem Jahr zu Gast auf dem 4. nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung in Stuttgart, dem Gipfeltreffen aller wichtigen Vertreter
der Bundesregierung und Unternehmen der zweitgrössten deutschen Industriebranche.
Im Vorfeld hierzu fand am Vortag ein Open Space zum Thema: „Vom Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen“ statt. Initiiert wurde der Open Space von DNA Digital, einer Initiative die selbst als Ergebnis des letzten IT Gipfels entstanden ist. Die Moderation übernahm Willms Buhse, einer der Mitinitiatoren des Projektes und Herausgeber des Buchs: „Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen“.
Das erklärte Ziel von DNA Digital ist der Austausch der (digitalen und analogen) Generation, oder bildlicher gesprochen von Anzugträgern und Kapuzenpullis. Digital Natives treffen hierbei mit Vertretern des Top Managements namhafter deutscher Firmen zusammen um sich über die Arbeitswelt der Zukunft auszutauschen. Wichtige Voraussetzung ist die Unvoreingenommenheit dieser beiden scheinbar sehr konträren Gruppen. Die bisherigen Zusammentreffen wurde von beiden Seiten als sehr lehrreich und inspirierend empfunden. Manager lernen den „natürlichen“ Umgang mit dem Internet und seinen Möglichkeiten. Natives bekommen mit welche Problemstellungen Manager und Firmen plagen und müssen sich mit vorhandenen Realitäten und Hemmnissen auseinander setzen („Reality-Check“). Der Austausch ermöglicht und verstärkt den Prozess des Kulturwandels in den Unternehmen und Einsatz von Web 2.0 Technologien und kollaborativen, hierarchieübergreifenden Elementen am Arbeitsplatz, treffend mit dem Begriff Enterprise 2.0 bezeichnet.
In Anlehnung an diese Philosophie sollten beim Open Space ebenfalls verschiedene Welten aufeinanderprallen. Die Vertreter der unterschiedlichen Generationen waren aufgefordert sich jeweils einen Vertreter der anderen Generation zu suchen um mit sich über das Thema Bildung auszutauschen. Dies stellte den persönlichen Austausch sowie eine umfassende Betrachtung des Themas aus unterschiedlichen Perspektiven sicher. Im Anschluss wurden ausgewählte Themen in unterschiedlichen Gruppen diskutiert. Ich habe mich bei den Themen: mobiles Lernen, e-learning und social networking sowie lernende Organisationen aktiv beteiligt.
Zu meinen Eindrücken zum Open Space wurde ich von einem Vertreter des Hasso-Plattner Institutes (HPI) interviewt. Das HPI hat in diesem Jahr mit einem „Gipfelblog“ den IT-Gipfel ins Internet getragen und entsprechend dokumentiert.
Ich fand es erstaunlich wie das Thema Microblogging als Rückkanal, Informations- und Inspirationsquelle im Umfeld einer „lernenden“ Organisation diskutiert worden ist. Microblogging wurde u.a als virtuelles Klassenzimmer, tägliche Weiterbildung, Austausch- u. Kommunikationsplattform bezeichnet.
Ansonsten spielte überraschenderweise der Einsatz von bestimmten Technologien weniger eine Rolle. Im Mittelpunkt stand vielmehr ein gemeinsames Verständnis von einer lernenden Gesellschaft. Dies mag sicherlich auch an der vorausgesetzten technologischen Affinität des Teilnehmerkreises liegen.
Der Gipfel selber beinhaltete Arbeitskreissitzungen und Foren mit hochrangigen Vertretern der Regierung und Vertretern der IT Spitze der „Deutschland AG“ wie der Deutschen Telekom, SAP, Daimler, IBM, Siemens, Alcatel-Lucent u.a. in denen über laufende und zukünftige Projekte gesprochen worden ist.
Im Forum „Innovative IKT für Deutschland – Von der Idee zum Erfolg im Markt“ wurden die Themen Verfügbarkeit von Breitband und neue Anwendungen aus dem Bereich der IT zur Stärkung der Innovationsfähigkeit des Standort Deutschland u.a. mit dem Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, Telekom Vorstandsvorsitzender René Obermann, SAP Vorstandssprecher Prof. Kagermann, u.a. diskutiert. Herr Kagermann brachte den Kern des Nutzens der IT es wie folgt treffend auf den Punkt: „Das Ziel des Einsatzes von IT muss die eines als Intelligenz- u. Effizienzverstärkers sein“. Vertreter der sogenannten Digital Natives pitchten im Rahmen dieses Forums das Thema Open Education und Open Innovation als Ergebnis des Open Spaces in der Hoffnung auf neue Projekte und Kooperationen.
Angela Merkel ließ es sich nicht nehmen in Ihrem Schlusswort Ihre Erwartungen (Bereitstellung von Breitbandtechnologie für Alle, Umsetzung von Green IT und in diesem Zusammenhang Realisieurng von CO2 Einsparpotentialen auch in Hinblick auf den zeitgleich stattfindenen Klimagipfel in Kopenhagen, greifbare Ergebnisse der bestehenden Projekte z.B. die einheitliche Behördenrufnummer 115) und Hoffnung (Schaffung von Arbeitsplätzen, Innovationskraft des IT Standort Deutschlands) an die IT Branche zu formulieren.
Mit dem Versprechen: „Nächstes Jahr gibt es Dresdner Stollen“ schloss die Bundeskanzlerin den diesjährigen IT-Gipfel und sprach gleichzeitig Ihre Einladung zum 5. Nationalen IT-Gipfels nach Dresden aus. Der Dialog und Austausch zwischen der Bundesregierung und der IT Branche findet also eine Fortsetzung im nächsten Jahr und darüber hinaus kontinuierlich über viele laufende Maßnahmen mit dem Ziel den Standort Deutschland zu stärken.
In der ersten Keynote von Oliver Marks, zu Beginn der Konferenz wurde deutlich womit sich das Enterprise 2.0 Summit in diesem Jahr
beschäftigt: „Es stellt sich nicht mehr die Frage ob Unternehmen Enterprise2.0 einsetzen, sondern wie.“ Der Grund dafür ist einfach: Der Wandel zu Enterprise 2.0 bietet (noch) einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil den es zu nutzen gilt.
Die ausgewählten Praxisbeispiele (u.a. Otto, Siemens, SUN, Westaflex, Bundeswehr) zeigten deshalb nicht warum man Enterprise 2.0 einsetzen sollte sondern wie weit die Durchdringung in den Unternehmen bereits ist. Der Einsatz von Social Software in Unternehmen steht vor der entscheidenden Schwelle Bestandteil täglicher Arbeitsprozesse zu werden. Hierbei gilt es nun alle Mitarbeiter in einem Unternehmen einzubinden und zu erreichen. Das Experimentierstadium ist beendet. Enterprise 2.0 ist spätestens jetzt eine Management- und Führungsaufgabe. Es bedarf einer umfassenden Strategie und konkreten Vorgaben sowie Anweisungen zum täglichen Einsatz in der Arbeit (top-down). Die Bottom-up Prozesse der frühen Phase (überwiegend auch schon sehr wohlwollend vom Management getragen) haben zum Teil zu 2.0 Silos geführt die es gilt aufzubrechen. Ein Instrument von wenigen Geeks und Einzelnen in der Firma ist auf dem Weg zu einem breiten Einsatz. Artikel vollständig lesen »
Die Enterprise 2.0 Conference in San Francisco konzentrierte sich auffallend stark auf Anwendungsfälle in Unternehmen, was von der zunehmenden Einsatzreife der Social Media Ansätze und Tools zeugt. Besonders überzeugt hat mich die Vorstellung von “Hello” bei Booz Allen & Hamilton.
Dieser Anwendungsfall wurde in einem Interview vorgestellt, welches Andrew McAfee mit Art Fritzson, Vice President und Walton Smith, Senior Associate, Booz Allen Hamilton geführt hat.
Booz Allen & Hamilton ist eine der bekanntesten Unternehmensberatungen in den USA und weltweit. Die Wurzeln der Enterprise 2.0 Initiative i.S.v. von Collaboration und Knowledge Management liegt bereits in den 90er Jahren. In dieser Zeit wurden Systeme wie Livelink, gefolgt von Microsoft Sharepoint eingesetzt, die dokumentenzentriert waren und die aus der IT-Abteilung heraus aufgebaut wurden. Bezüge zu den eigentlichen Personen waren meist schwer herzustellen. Konversationen rund um die wichtigen Geschäftsthemen und die beteiligten Personen waren nicht zugänglich.
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Am heutigen Nachmittag durfte ich auf Einladung von Kay Lehmann, Chefredakteur bei saxxess.com einen Vortrag zum Thema “Erfahrungen beim Einsatz von Wikis, Blogs & Co. für das Wissensmanagement in Unternehmen” halten. Vielen Dank für die Einladung. An dieser Stelle nun die Präsentation für Interessenten und eine kurze Nachlese zur Veranstaltung:
Die Veranstaltung “Wissensmanagement im Unternehmen – Finden was man sucht” war mit ca. 100 Besuchern sehr gut besucht, ganz zur Freude der Veranstalter von saxxess.com und Bildungswerk der sächsischen Wirtschaft, dem Kompetenzzentrum com.pas und den Förderern vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit.
Microsoft Sharepoint 2010 ist ein vieldiskutiertes Produkt auf der Enterprise 2.0 Konferenz. Als Platinum Sponsor hat Microsoft natürlich dafür gesorgt, die neue Version 2010 in einem guten Licht darzustellen, wenn es um die Aspekte des Einsatzes als “Social Software” geht.
In diesem Bereich hat Sharepount 2010 in der Tat große Fortschritte gemacht, speziell in den Bereichen Social Networking, Social Content, Social Feedback und Teamunterstützung.
Dieser Beitrag stellt die Neuheiten in MOSS 2010 zusammen, die ich auf der Enterprise 2.0 Conference sehen konnte.